Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: STEIN Ingenieure GmbH

Auftragswert

unbekannt

Zuschlag am

19. Juni 2026

TED·491680-2026

Planungsleistungen Tragwerksplanung für Mikrotunneling-Projekt in Rostock

Mecklenburg-Vorpommern
Rostock, Germany·Veröffentlicht 16. Juli 2026
IngenieurdienstleistungenWasserversorgung und AbwasserentsorgungÖffentliche VerwaltungTragwerksplanungAbwasserwirtschaftIngenieurleistungenTiefbauOeffentliche AusschreibungRostock
Auftragswert
~€45k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Nordwasser GmbH schreibt Planungsleistungen für die Tragwerksplanung (Leistungsphasen 2-3 gemäß HOAI) für ein Mikrotunneling-Projekt in der Carl-Hopp-Straße in Rostock aus. Ziel ist die Modernisierung der Abwasserinfrastruktur, insbesondere des Abwasserpumpwerks Werftstraße. Der Auftrag umfasst die ingenieurtechnische Planung zur Optimierung der Abwasserförderung.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Planungsleistung Lph. 2-3 Tragwerksplanung §§ 49-52 gemäß HOAI in ihrer aktuellsten Fassung

VergabeHero-Einschätzung

Die Nordwasser GmbH in Rostock sucht einen Ingenieurdienstleister für die Tragwerksplanung im Rahmen eines Mikrotunneling-Projekts. Dabei geht es um die Leistungsphasen 2 und 3 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), also die Vor- und Entwurfsplanung. Hintergrund ist die Sanierung des in die Jahre gekommenen Abwasserpumpwerks Werftstraße, um die Kapazitäten für die Abwasserentsorgung zu verbessern und Überläufe in die Umwelt zu vermeiden. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur technischen Modernisierung der städtischen Abwasserinfrastruktur.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Rostock, Carl-Hopp-Straße - Value Engineering (Mikrotunneling), Planungsleistung Lph. 2-3 Tragwerksplanung

Das Abwasserpumpwerk Werftstraße (APW Werftstraße) wurde in den 1960er-Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage der Stadt Rostock errichtet und fördert derzeit maximal etwa 2.800 m3/h zur Zentralkläranlage (ZKA) Rostock. Aufgrund des begrenzten Rückhaltevolumens von 1.700 m3 kommt es bei erhöhtem Zufluss frühzeitig zu Abschlägen in den Vorfluter Kayenmühlengraben. Zusätzlich besteht aufgrund des Alters der Anlage sowie vorhandener baulicher, technologischer und betrieblicher Defizite ein erheblicher Modernisierungsbedarf. Im Rahmen der geplanten Maßnahme wird kein reiner Ersatzneubau am bisherigen Standort verfolgt. Stattdessen soll das Mischwasser künftig über einen neu herzustellenden Freigefällekanal in der Carl-Hopp-Straße (Microtunnelling-Verfahren) zur ZKA Rostock abgeleitet werden. Auf dem Gelände der ZKA ist hierfür ein Schnecken-Hebewerk vorgesehen, das das Abwasser anhebt und der mechanischen Vorreinigung zuführt. Ergänzend wird die Schaffung eines Retentionsspeichers am Standort Werftstraße geprüft sowie ein Drosselschacht in der Karl-Marx-Straße vorgesehen, um zusätzliche Retentionsräume im vorgelagerten Kanalnetz zu aktivieren. Die Objektplanung der Ingenieurbauwerke sowie die Planung der technischen Ausrüstung sind bereits vergeben. Aufgrund der Schnittstellen zwischen den einzelnen Teilprojekten ist eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Planungsbüros in einem iterativen Planungsprozess erforderlich.

CPV 71300000, 71320000
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Preis

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 16. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 19. Juni 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an STEIN Ingenieure GmbH

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