Sanierung der Fernwärmeschiene im Rheinvorland (Rohr- und Tiefbau)
Was wird ausgeschrieben
Die Fernwärmeverbund Niederrhein schreibt die Sanierung eines 2,9 km langen Fernwärmeleitungsabschnitts zwischen Beeckerwerth und dem Rheindüker aus. Die Maßnahme umfasst den Austausch des bestehenden Stahlmantelrohrsystems durch ein Kunststoffmantelrohrsystem (DN 500/800) unter Berücksichtigung strenger Umwelt- und Hochwasserschutzauflagen. Der Projektzeitraum erstreckt sich von Dezember 2026 bis zur Inbetriebnahme spätestens zum 30. September 2027.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Fernwärmeverbund Niederrhein Duisburg/Dinslaken GmbH & Co. KG (FVN) betreibt ein rund 40 km langes Fernwärmenetz zur Versorgung der Städte Moers, Duisburg, Dinslaken und Voerde. Aufgrund wiederholter Schadensfälle im Jahr 2024 ist eine Sanierung eines ca. 2,9 km langen Leitungsabschnitts im Rheinvorland zwischen der Übergabestation Beeckerwerth und dem Rheindüker erforderlich, um die Versorgungs-sicherheit langfristig zu gewährleisten. Im Zuge der Maßnahme wird das bestehende Stahlmantelrohrsystem auf das Kunststoffmantelrohrsystem umgestellt. Die Sanierung soll in DN 500/800 KMR ausgeführt werden und erfolgt weitgehend parallel zur bestehenden Trasse. Technisch ist vorgesehen, die Vorlaufleitung mit höher temperaturbeständigem PIR-Dämmschaum und die Rücklaufleitung mit PUR-Dämmschaum auszu-führen. Das Baufeld liegt in einem Landschaftsschutz- sowie Überschwemmungsgebiet, wodurch umfangreiche Anforderungen an Natur-, Arten-, Boden- und Gewässerschutz bestehen. Diese werden durch eine ökologische und bodenschutzfachliche Baubegleitung sichergestellt. Für die Baustellenlogistik wird eine temporäre Baustraße in bodenschonender Bauweise hergestellt, die nach Abschluss der Arbeiten vollständig zurück-gebaut wird. Aufgrund der Lage im Überschwemmungsgebiet sind besondere bauliche und organisatorische Maßnahmen erforderlich. Hierzu zählen unter anderem mögliche Wasserhaltungsmaßnahmen sowie die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzepts inklusive Alarmierungsplan in Abstimmung mit der zuständigen Behörde. Dauerhafte Lagerflächen im Rheinvorland sind nicht zulässig, sodass lediglich temporäre Logistik- flächen genutzt werden können. Ein besonderer Schwerpunkt der Baumaßnahme ist die Querung des Deichbauwerks im Bereich Beeckerwerth. Hier gelten erhöhte Anforderungen, da die Standsicherheit und Funktion des Deiches jederzeit gewährleistet bleiben müssen. Die Bauarbeiten sollen im Dezember 2026 beginnen, wobei zunächst nur bauvorbereitende Maßnahmen wie Rodungen und der Bau der Baustraße durchgeführt werden können. Der eigentliche Leitungsbau ist ab Frühjahr 2027. Ziel ist die Fertigstellung und Inbetriebnahme bis zum Beginn der Heizperiode spätestens zum 30.09.2027. Der finale Terminplan wird in Abstimmung mit Auftragnehmer und Behörden festgelegt.
Die Fernwärmeverbund Niederrhein Duisburg/Dinslaken GmbH & Co. KG plant die Sanierung eines rund 2,9 Kilometer langen Fernwärmeabschnitts im Rheinvorland. Da das Gebiet in einer sensiblen Zone mit Landschafts- und Hochwasserschutz liegt, müssen bei den Tief- und Rohrbauarbeiten besondere ökologische Auflagen sowie strenge Anforderungen an die Deichsicherheit erfüllt werden. Das Projekt beinhaltet den Austausch alter Leitungen gegen moderne Kunststoffmantelrohre und erfordert eine präzise Logistik, da keine dauerhaften Lagerflächen genutzt werden dürfen. Die Arbeiten sollen Ende 2026 beginnen und bis zum Start der Heizperiode im Herbst 2027 abgeschlossen sein.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Ausschlusskriterien gemaess §122 GWB
- Ausschlusskriterien gemaess §123 GWB
- Ausschlusskriterien gemaess §124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Neben dem Aussschlussgrund Insolvenz gelten die Ausschlussgründe nach §122 GWB §123 GWB und §124 GWB. Hierzu ist eine Frist von 6 Tagen einzuhalten.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Fernwärmeverbund Niederrhein Duisburg/Dinslaken GmbH & Co. KG (FVN) betreibt ein rund 40 km langes Fernwärmenetz zur Versorgung der Städte Moers, Duisburg, Dinslaken und Voerde. Aufgrund wiederholter Schadensfälle im Jahr 2024 ist eine Sanierung eines ca. 2,9 km langen Leitungsabschnitts im Rheinvorland zwischen der Übergabestation Beeckerwerth und dem Rheindüker erforderlich, um die Versorgungs-sicherheit langfristig zu gewährleisten. Im Zuge der Maßnahme wird das bestehende Stahlmantelrohrsystem auf das Kunststoffmantelrohrsystem umgestellt. Die Sanierung soll in DN 500/800 KMR ausgeführt werden und erfolgt weitgehend parallel zur bestehenden Trasse. Technisch ist vorgesehen, die Vorlaufleitung mit höher temperaturbeständigem PIR-Dämmschaum und die Rücklaufleitung mit PUR-Dämmschaum auszu-führen. Das Baufeld liegt in einem Landschaftsschutz- sowie Überschwemmungsgebiet, wodurch umfangreiche Anforderungen an Natur-, Arten-, Boden- und Gewässerschutz bestehen. Diese werden durch eine ökologische und bodenschutzfachliche Baubegleitung sichergestellt. Für die Baustellenlogistik wird eine temporäre Baustraße in bodenschonender Bauweise hergestellt, die nach Abschluss der Arbeiten vollständig zurück-gebaut wird. Aufgrund der Lage im Überschwemmungsgebiet sind besondere bauliche und organisatorische Maßnahmen erforderlich. Hierzu zählen unter anderem mögliche Wasserhaltungsmaßnahmen sowie die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzepts inklusive Alarmierungsplan in Abstimmung mit der zuständigen Behörde. Dauerhafte Lagerflächen im Rheinvorland sind nicht zulässig, sodass lediglich temporäre Logistik- flächen genutzt werden können. Ein besonderer Schwerpunkt der Baumaßnahme ist die Querung des Deichbauwerks im Bereich Beeckerwerth. Hier gelten erhöhte Anforderungen, da die Standsicherheit und Funktion des Deiches jederzeit gewährleistet bleiben müssen. Die Bauarbeiten sollen im Dezember 2026 beginnen, wobei zunächst nur bauvorbereitende Maßnahmen wie Rodungen und der Bau der Baustraße durchgeführt werden können. Der eigentliche Leitungsbau ist ab Frühjahr 2027. Ziel ist die Fertigstellung und Inbetriebnahme bis zum Beginn der Heizperiode spätestens zum 30.09.2027. Der finale Terminplan wird in Abstimmung mit Auftragnehmer und Behörden festgelegt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
95%
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Gewährleistung 5%
Zeitplan
- 5. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 6. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung