Fernwärme-Rohrleitungstrasse mit Tiefbau- und Bohrungsarbeiten
Was wird ausgeschrieben
Die Westholstein Wärme GmbH vergibt die Herstellung einer Fernwärme-Rohrleitungstrasse in Brunsbüttel. Die Trasse umfasst die Anbindung bestehender Fernwärmeleitungen verschiedener Nennweiten (DN 350, DN 150, DN 80) sowie die Weiterführung in Richtung Energiezentrale. Die Verlegung erfolgt sowohl in offener Bauweise als auch mittels grabenloser Verfahren. Angebotsfrist ist der 29. Mai 2026.
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Herstellung einer Fernwärme-Rohrleitungstrasse einschließlich erforderlicher Tiefbau- und Bohrungsarbeiten
Die Westholstein Wärme GmbH aus Brunsbüttel vergibt den Bau einer Fernwärme-Rohrleitungstrasse im Kreis Dithmarschen. Die Maßnahme umfasst die Verlegung von Fernwärmeleitungen unterschiedlicher Durchmesser — von der Hauptanbindung mit 350 mm bis zu kleineren Anschlussleitungen mit 80 mm — sowie Tiefbau- und Bohrungsarbeiten. Die Leitungen werden teils in offener Bauweise (in unbefestigten und befestigten Bereichen), teils mittels grabenloser Verfahren verlegt. Das Projekt wird aus EU-Mitteln gefördert. Bieter müssen die Eignungsvoraussetzungen gemäß §§ 123-126 GWB erfüllen und auf Nachforderung gemäß § 52 SektVO vorbereitet sein.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eignung gemäß §§ 123-126 GWB nachweisbar
- Nachforderung gemäß § 52 Abs. 2, 3 SektVO akzeptieren
- Erfahrung im Rohrleitungs- und Tiefbau
- Kenntnisse in grabenlosen Bauverfahren
- Referenzen für vergleichbare Fernwärmeprojekte
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschluss gem. §§ 123 -126 GWB Nachforderung gem. § 52 Abs. 2, 3 SektVO
Aufteilung in Lose
1 LotDie Trasse umfasst insbesondere die Anbindung der bestehenden Fernwärmeleitung in der Gorch-Fock-Straße (DN 350), die Fernwärmetrasse entlang des Walls (Duoe-DN 150), die Anbindung der bestehenden Fernwärmeleitung auf dem WSA-Gelände (Duo-DN 80) und die Weiterführung in Richtung der Energiezentrale. Die Leitungsführung erfolgt abschnittsweise in offener Bauweise sowie mittels grabenloser Bauverfahren. Bestandteile der Maßnahme sind die offene Verlegung in unbefestigten und befestigten Bereichen, die Querung der Ostermoorer Straße mittels Horizontalspülbohrverfahren, die weitere Horizontalspülbohrung zur Anbindung in Richtung Gorch-Fock-Straße, die Herstellung der Anschlussbereiche in offener Bauweise, die Leitungsverlegung in Richtung WSA 1.1 in offener Bauweise. Die genaue Trassenführung ist dem Trassenplan zu entnehmen. Es kommt ein werkseitig vorgedämmtes Stahlmantelrohrsystem (KMR) zum Einsatz. Dämmstandard: höchste Dämmstufe, Leckwarnsystem: System BRANDES, Ausführung gemäß AGFW-Regelwerk sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik. In Bereichen der grabenlosen Bauweise sind Rohrleitungen mit erhöhter Wandstärke sowie geeignete Muffensysteme vorzusehen, um Einzugsschäden zu vermeiden. Die Tiefbauarbeiten umfassen insbesondere die Herstellung der Rohrgräben im offenen Verfahren, Aushub, Zwischenlagerung und Wiedereinbau von Bodenmaterial (soweit geeignet), die Verfüllung der Leitungszone mit geeignetem Material, die Wiederherstellung von Oberflächen (Straßen, Wege, Zufahrten und Grünflächen), Schutz und Sicherung vorhandener Ver- und Entsorgungsleitungen, Abstimmung und Koordination mit Leitungsträgern
Zeitplan
- 30. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung