Rohbauarbeiten Holz-Beton-Verbunddecken bei der Generalsanierung der Genovevaburg
Was wird ausgeschrieben
Die Stadtverwaltung Mayen schreibt die Rohbauarbeiten für die Ertüchtigung der Geschossdecken in der Genovevaburg aus. Ziel ist die Herstellung von Holz-Beton-Verbunddecken zur Erhöhung der Traglast auf 5kN/m² unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Die Arbeiten erfordern eine enge Abstimmung mit Zimmererarbeiten und den Schutz historischer Stuckdecken.
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Das Bauvorhaben umfasst die Komplettsanierung der Genovevaburg, im Zentrum der Stadt Mayen. Die Maßnahmen sind in die entsprechenden Gebäudeteile untergliedert: Das Amtshaus (A), das Brauhaus (B), Verbindungstrakt (C), Wehrgang (D) und dem Goloturm (E). Die aktuellen Nutzungen bestehen aus den Burgfestspielen und dem Eifelmuseum. Nach der Sanierung gliedern sich die Nutzungen in den Räumen der Burg in Kultur- & Repräsentation, Burgfestspiele, Museumsnutzung und andienende Räume. Für die Dauer der Sanierungs- & Umbauarbeiten sind keine laufenden Nutzungen an der Oberburg vorgesehen. Diese Ausschreibung umfasst konkret die Rohbauarbeiten der HBV-Decken. Aufgrund der angestrebten Museumsnutzung und den damit verbundenen komplexen Anforderungen an die Geschossdecken, insbesondere im Bereich des Amtshauses, soll unter dem größtmöglichem Substanzerhalt des Bestandes eine Auflastung der Geschossdecken auf 5kN/m² erhöht werden. In Zuge einer Variantenprüfung hat sich eine Ertüchtigung dieser besagten Holzbalkendecken in einem Holz- Beton-Verbundsystem als wirtschaftlichste Variante herausgestellt. Dieses soll unter Gewährleistung einer größtmöglichen Reversibilität ausgeführt werden. Die Baumaßnahmen werden unter dauernder Last der Bestandskonstruktionen ausgeführt. Aufgrund des Denkmalwertes müssen die unterhalb der Holzbalkendecken vorhandenen Stuckdecken zwingend erhalten bleiben und bedürfen damit eines besonderen Schutzes. Hieraus resultiert eine besondere Sorgfaltspflicht des Auftragnehmers, verbunden mit einer entsprechenden Fachkunde. Eine enge Abstimmung mit den weiteren vor Ort tätigen Gewerken und Planungsbeteiligten ist erforderlich. Die Arbeiten an den Holz-Beton-Verbunddecken erfolgen in enger Abstimmung mit den Zimmerarbeiten. Die Trennung zwischen Rohbau- und Zimmerarbeiten erfolgt ab der PE-Folie zwischen Dielung und Beton. Die PE-Folie sowie die Verbundanker zu den Holzbalken werden durch den Zimmermann vorab montiert, sodass Bewehrung und Betonage im Anschluss auf die PE-Folie durch die Rohbauarbeiten erfolgen kann. Die Schnittstellenkoordination mit den anderen Gewerken auf der Baustelle ist, wenn nicht gesondert ausgeschrieben, in den im LV genannten Positionen miteinzukalkulieren.
Die Stadt Mayen plant die umfassende Sanierung der historischen Genovevaburg, um sie künftig für kulturelle Zwecke und als Museum zu nutzen. Im Rahmen dieser Arbeiten werden die Geschossdecken in verschiedenen Gebäudeteilen durch ein spezielles Holz-Beton-Verbundsystem verstärkt, um eine höhere Traglast zu erreichen. Da es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt, müssen die darunterliegenden historischen Stuckdecken während der Bauarbeiten besonders geschützt werden. Der Auftrag erfordert eine präzise Abstimmung mit anderen Gewerken, insbesondere den Zimmerleuten, da die Arbeiten an den Decken eng miteinander verzahnt sind.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Vorlage Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung)
- Eigenerklärung gemäß Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Russland-Sanktionen)
- Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg
- Nachweis der Fachkunde für Arbeiten an denkmalgeschützter Bausubstanz
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Rein innerstaatliche Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach § 123 - § 126 GWB. Der Bieter hat daher als vorläufige Nachweis das ausgefüllte Formblatt 124 mit dem Angebot vorzulegen sowie die Eigenerklärung gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach §16a EU VOB/A.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Bauvorhaben umfasst die Komplettsanierung der Genovevaburg, im Zentrum der Stadt Mayen. Die Maßnahmen sind in die entsprechenden Gebäudeteile untergliedert: Das Amtshaus (A), das Brauhaus (B), Verbindungstrakt (C), Wehrgang (D) und dem Goloturm (E). Die aktuellen Nutzungen bestehen aus den Burgfestspielen und dem Eifelmuseum. Nach der Sanierung gliedern sich die Nutzungen in den Räumen der Burg in Kultur- & Repräsentation, Burgfestspiele, Museumsnutzung und andienende Räume. Für die Dauer der Sanierungs- & Umbauarbeiten sind keine laufenden Nutzungen an der Oberburg vorgesehen. Diese Ausschreibung umfasst konkret die Rohbauarbeiten der HBV-Decken. Aufgrund der angestrebten Museumsnutzung und den damit verbundenen komplexen Anforderungen an die Geschossdecken, insbesondere im Bereich des Amtshauses, soll unter dem größtmöglichem Substanzerhalt des Bestandes eine Auflastung der Geschossdecken auf 5kN/m² erhöht werden. In Zuge einer Variantenprüfung hat sich eine Ertüchtigung dieser besagten Holzbalkendecken in einem Holz- Beton-Verbundsystem als wirtschaftlichste Variante herausgestellt. Dieses soll unter Gewährleistung einer größtmöglichen Reversibilität ausgeführt werden. Die Baumaßnahmen werden unter dauernder Last der Bestandskonstruktionen ausgeführt. Aufgrund des Denkmalwertes müssen die unterhalb der Holzbalkendecken vorhandenen Stuckdecken zwingend erhalten bleiben und bedürfen damit eines besonderen Schutzes. Hieraus resultiert eine besondere Sorgfaltspflicht des Auftragnehmers, verbunden mit einer entsprechenden Fachkunde. Eine enge Abstimmung mit den weiteren vor Ort tätigen Gewerken und Planungsbeteiligten ist erforderlich. Die Arbeiten an den Holz-Beton-Verbunddecken erfolgen in enger Abstimmung mit den Zimmerarbeiten. Die Trennung zwischen Rohbau- und Zimmerarbeiten erfolgt ab der PE-Folie zwischen Dielung und Beton. Die PE-Folie sowie die Verbundanker zu den Holzbalken werden durch den Zimmermann vorab montiert, sodass Bewehrung und Betonage im Anschluss auf die PE-Folie durch die Rohbauarbeiten erfolgen kann. Die Schnittstellenkoordination mit den anderen Gewerken auf der Baustelle ist, wenn nicht gesondert ausgeschrieben, in den im LV genannten Positionen miteinzukalkulieren.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
100 % der Preis.
Zeitplan
- 26. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 5. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung