TED·549941-2026·Schließt in 34 Tagen

Rohbauarbeiten für den Erweiterungsbau des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland

Saarland
Braunschweig, Germany·Veröffentlicht 7. Aug. 2026
BauleistungenForschung und EntwicklungÖffentliche VerwaltungBildungswesenRohbauLaborbauOeffentliche AusschreibungHochbauEfre FoerderungStahlbetonbau
Auftragswert
~€5.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
10. Sept. 2026
34 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung schreibt die Rohbauarbeiten für einen viergeschossigen Erweiterungsbau auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken aus. Der Leistungsumfang umfasst Erd-, Gründungs-, Stahlbeton- und Mauerwerksarbeiten sowie die Herstellung einer wasserundurchlässigen Baukonstruktion. Das Projekt wird durch EFRE-Mittel gefördert und ist als offenes Verfahren ausgeschrieben.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Das neue Gebäude entsteht auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und wird durch das Helmholtz-Institut genutzt. Es handelt sich um einen Erweiterungsbau für den ersten Bauabschnitt des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und ergänzt diesen funktional wie architektonisch. Der Erweiterungsbau ist östlich des Bestandsgebäudes geplant und mit dem Bestand durch zwei Brücken verbunden, die je den Büro- und Laborflur mit dem des Neubaus verbinden. Ergänzt wird der Erweiterungsbau durch östlich gelegene im Gelände eingebundene terassierte Parkflächen. Die Längsachsen des Gebäudes orientieren sich in ihrer Lage am Bestand. Das Laborachsraster wurde etwas weiter als im Bestand gewählt um letztlich eine flexiblere Geräteaufstellung zu erlauben. Dadurch entsteht für die Büros und Labore ein einheitliches, auf einem 1,2m Grundmaß basierendes Raster, das zur Vereinfachung der Konstruktion beiträgt. Der Neubau ist als viergeschossiges Gebäude mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss und einer Gesamthöhe von ca. 22 m geplant. Das Baufeld liegt in Hanglage. Es ist im Erdgeschoss ebenerdig vom Garten aus zugänglich. Der Hauptzugang erfolgt im ersten Obergeschoss vom Straßenniveau aus. Das Gebäude besteht aus einem in den Hang gesetztes Erdgeschoss sowie 4 Obergeschossen, wobei das 4. OG als Staffelgeschoss ausgebildet ist. In diesem befindet sich hälftig die Technikzentrale sowie einem großen Sozialraum inkl. Dachterrasse. Außenabmessungen: ca. 66,00 x 33,00 m Die terrassierte Parkflächen bestehen im wesentlichen aus drei versetzten Parkebenen, welche über eine seitlich gelegene Zufahrt erschlossen werden (Ebene 1: 3 St Behindertenparkplätze / Ebene 2: 24 St Parkplätze / Ebene 3: 12 St Parkplätze). Gegenstand der Ausschreibung sind die Rohbauarbeiten für den Neubau des Forschungs- und Laborgebäudes. Der Leistungsumfang umfasst die Baustelleneinrichtung, Erd-, Gründungs-, Stahlbeton-, Mauerwerks-, Abdichtungs- und Dämmarbeiten einschließlich der erforderlichen Entwässerungs- und Einbauteile im Rohbau. Weiterhin beinhaltet die Leistung die Herstellung der wasserundurchlässigen Baukonstruktion (Weiße Wanne), Fertigteil- und Verbundbauteile sowie alle zugehörigen Schutz-, Sicherungs- und Nebenleistungen. Verlegung Ring,- und Fundamenterder inkl. Betoneinbauten. Ausbau Grundleitungen in und unter der Bodenplatte. Ausbau von Gebäude Einführungen der TGA-Gewerke. ***Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.***

VergabeHero-Einschätzung

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung baut auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken ein neues Forschungs- und Laborgebäude. Dieser Erweiterungsbau für das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung (HIPS) umfasst vier Stockwerke plus ein Staffelgeschoss und wird über Brücken mit dem bestehenden Gebäude verbunden. Die aktuelle Ausschreibung konzentriert sich auf die Rohbauarbeiten, wozu unter anderem Erdarbeiten, Stahlbetonbau, Mauerwerk und die Abdichtung gegen Wasser (sogenannte Weiße Wanne) gehören. Da es sich um ein Laborgebäude handelt, sind hohe Anforderungen an die Konstruktion und die Einbindung der technischen Gebäudeausrüstung zu erwarten. Der Auftrag wird im Rahmen eines offenen Verfahrens vergeben und durch EU-Mittel (EFRE) unterstützt.

Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß GWB
  • Eigenerklärung zur Eignung (EVM124) oder Nachweis der Präqualifikation (PQ-VOB)
  • Einreichung des Angebotsschreibens (Formblatt EVM213)
  • Einhaltung der EU-Sanktionsvorgaben im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §123, Abs. 1, Nr. 1 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §123, Abs. 1, Nr. 2 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §123, Abs. 1, Nr. 2 + 3 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §123, Abs. 1, Nr. 4 + 5 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §123, Abs. 1, Nr. 6 - 9 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §123, Abs. 1, Nr. 10 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §123, Abs. 2, Nr. 2 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §124, Abs. 1, Nr. 1 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §124, Abs. 1, Nr. 2 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §124, Abs. 1, Nr. 3 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §124, Abs. 1, Nr. 4 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §124, Abs. 1, Nr. 5 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §124, Abs. 1, Nr. 6 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §124, Abs. 1, Nr. 7 GWB Es gelten die zwingenden (§§ 123 GWB) bzw. fakultativen (§§ 124 GWB) Ausschlussgründe, sowie die Regelungen der §§ 125 – 126 GWB / hier: §124, Abs. 1, Nr. 8 - 9 GWB Es gelten (ergänzend) die Ausschlussgründe nach §§ 42, 57 VGV, §§ 6e-f, 15, 16ff. VOB/A (EU) Der Bieter hat weiterhin anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 124, Abs. 2 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Verstöße gegen Vorgaben das „EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine“ führen ebenfalls zum Angebotsausschluss: Das Nichtvorliegen dieser Ausschlusstatbestände ist durch den Bieter mit Angebotsabgabe in Form einer Eigenerklärung (diese ist Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu erklären. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Zu beachten sind weiterhin die Angaben zur Nachforderung von Unterlagen. Hinsichtlich der Nachforderung von Unterlagen gelten die Regelungen gem. § 16a VOB/A. Das Angebotsschreiben (Formblatt EVM213) und eine fehlende Eigenerklärung zur Eignung (EVM124 / bei nicht gleichzeitig nachgewiesener Präqualifikation / PQ-VOB o. glw.) wird nicht nachgefordert. Das Fehlen dieser elementaren Verfahrensunterlagen führt zum Angebotsausschluss.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Neubau HIPSII.2: VE03.05 - Rohbauarbeiten

Das neue Gebäude entsteht auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und wird durch das Helmholtz-Institut genutzt. Es handelt sich um einen Erweiterungsbau für den ersten Bauabschnitt des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und ergänzt diesen funktional wie architektonisch. Der Erweiterungsbau ist östlich des Bestandsgebäudes geplant und mit dem Bestand durch zwei Brücken verbunden, die je den Büro- und Laborflur mit dem des Neubaus verbinden. Ergänzt wird der Erweiterungsbau durch östlich gelegene im Gelände eingebundene terassierte Parkflächen. Die Längsachsen des Gebäudes orientieren sich in ihrer Lage am Bestand. Das Laborachsraster wurde etwas weiter als im Bestand gewählt um letztlich eine flexiblere Geräteaufstellung zu erlauben. Dadurch entsteht für die Büros und Labore ein einheitliches, auf einem 1,2m Grundmaß basierendes Raster, das zur Vereinfachung der Konstruktion beiträgt. Der Neubau ist als viergeschossiges Gebäude mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss und einer Gesamthöhe von ca. 22 m geplant. Das Baufeld liegt in Hanglage. Es ist im Erdgeschoss ebenerdig vom Garten aus zugänglich. Der Hauptzugang erfolgt im ersten Obergeschoss vom Straßenniveau aus. Das Gebäude besteht aus einem in den Hang gesetztes Erdgeschoss sowie 4 Obergeschossen, wobei das 4. OG als Staffelgeschoss ausgebildet ist. In diesem befindet sich hälftig die Technikzentrale sowie einem großen Sozialraum inkl. Dachterrasse. Außenabmessungen: ca. 66,00 x 33,00 m Die terrassierte Parkflächen bestehen im wesentlichen aus drei versetzten Parkebenen, welche über eine seitlich gelegene Zufahrt erschlossen werden (Ebene 1: 3 St Behindertenparkplätze / Ebene 2: 24 St Parkplätze / Ebene 3: 12 St Parkplätze). Gegenstand der Ausschreibung sind die Rohbauarbeiten für den Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes. Der Leistungsumfang umfasst die Baustelleneinrichtung, Erd-, Gründungs-, Stahlbeton-, Mauerwerks-, Abdichtungs- und Dämmarbeiten einschließlich der erforderlichen Entwässerungs- und Einbauteile im Rohbau. Weiterhin beinhaltet die Leistung die Herstellung der wasserundurchlässigen Baukonstruktion (Weiße Wanne), Fertigteil- und Verbundbauteile sowie alle zugehörigen Schutz-, Sicherungs- und Nebenleistungen. Verlegung Ring,- und Fundamenterder inkl. Betoneinbauten. Ausbau Grundleitungen in und unter der Bodenplatte. Ausbau von Gebäude Einführungen der TGA-Gewerke. Der Leistungsumfang umfasst die vollständigen Rohbauarbeiten für den Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes. Hierzu gehören insbesondere: • Planungs-, Werkstatt-, Montage- und Dokumentationsleistungen des Auftragnehmers • Baustelleneinrichtung einschließlich Baustellenlogistik, Medienversorgung, Containeranlagen, Verkehrs- und Sicherungsmaßnahmen • Erd-, Aushub-, Verfüll- und Verdichtungsarbeiten einschließlich Leitungsgräben und Wasserhaltungsmaßnahmen • Gründungsarbeiten auf vorhandener Pfahlgründung einschließlich Bodenplattenaufbau • Abdichtungsarbeiten als Weiße Wanne mit ergänzendem Frischbetonverbundsystem sowie Perimeterdämmung • Entwässerungsanlagen unter und innerhalb des Gebäudes einschließlich Grundleitungen und Hauseinführungen • Leerrohr-, Erdungs- und Potentialausgleichsanlagen einschließlich erforderlicher Einbauteile • Schalungsarbeiten für Fundamente, Bodenplatten, Wände, Stützen, Decken, Dächer, Treppen und sonstige Stahlbetonbauteile • Bewehrungsarbeiten einschließlich Einbauteilen, Dübelleisten, Bewehrungsanschlüssen und Querkraftdornen • Beton- und Stahlbetonarbeiten für Fundamente, Bodenplatten, Wände, Stützen, Decken, Dächer, Unterzüge, Treppen und Attiken • Herstellung und Montage von Verbundbauteilen sowie Betonfertigteilen • Mauerwerksarbeiten einschließlich Anschlüssen, Aussparungen und Stürzen • Herstellung von Öffnungen, Aussparungen, Kernbohrungen und Betonschneidearbeiten • Bauzeitliche Schutz-, Sicherungs-, Entwässerungs-, Notabdichtungs- und Winterbaumaßnahmen • Vorgezogene Malerarbeiten sowie erforderliche Stundenlohn- und Nachweisarbeiten Die Leistungen umfassen sämtliche Nebenleistungen, Koordinations-, Prüf-, Dokumentations- und Schutzmaßnahmen zur vollständigen Herstellung des Rohbaus gemäß den Ausschreibungsunterlagen. ***Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.***

CPV 45223220, 45112500, 45262210, 45262310, 45262522, 45261420, 45312310, 45232150, 45232410, 45214600Frist 10. Sept. 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    100% Preis

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 7. Aug. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 10. Sept. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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