Objektplanung für drei Pergolen auf dem Riedbergplatz
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Frankfurt am Main schreibt die Objektplanung für drei Pergolen auf dem Riedbergplatz aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI. Die Planung erfordert eine enge Abstimmung mit einem bereits beauftragten Statikbüro sowie die Prüfung der Blitzschutzanforderungen.
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Objektplanung von drei Pergolen
Das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt am Main sucht ein Planungsbüro für die Gestaltung und Umsetzung von drei Pergolen, die als Schattendächer auf dem Riedbergplatz dienen sollen. Der Auftrag deckt das gesamte Leistungsspektrum von der ersten Planung bis zur Bauüberwachung ab, was in der Fachsprache als Leistungsphasen 1 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) bezeichnet wird. Da es sich um eine öffentliche Fläche handelt, ist eine enge Zusammenarbeit mit dem bereits beauftragten Statikbüro sowie die Klärung technischer Details wie des Blitzschutzes erforderlich. Das Projekt ist auf eine fachgerechte architektonische Begleitung ausgelegt, um den Anforderungen des Ortsbeirats und des Grünflächenamts gerecht zu werden.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Ausschlusskriterien gem. §§ 123-126 GWB
- Nachweis über keine Verstöße gegen Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
- Nachweis über keine Verstöße gegen Arbeitnehmerentsendegesetz
- Nachweis über keine Verstöße gegen Mindestlohngesetz
- Referenz über Planung und Ausführung einer Pergola
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist das Leistungsbild gemäß § 34 HOAI (2021) für Gebäude (Lph 1 - 9) für drei Pergolen als Schattendächer auf dem Riedbergplatz basierend auf der Abstimmung zwischen Grünflächenamt und Ortsbeirat. Im Zuge der Entwurfs- und Ausführungsplanung ist eine Abstimmung mit dem bereits beauftragten Statikbüro erforderlich. Eine Tiefgarage ist nicht vorhanden. Prüfung der Blitzschutzerforderlichkeit und ggf. Planung sind Bestandteil des Auftragsumfangs. Nach Abstimmung mit der Bauaufsicht Frankfurt muss für die Pergolen kein Bauantrag gestellt werden, die Leistungen wurden dennoch gemäß dem Zuwendungsbescheid durch den Fördermittelgeber der KG 300 zugeordnet, da die Schattendächern eigenständige Bauwerke darstellen. B E S O N D E R E P L A N U N G S A N F O R D E R U N G E N Umgang mit dem Bestand: - Planung und Umsetzung unter laufendem Marktbetrieb (Samstags) - Bestandsbäume entlang und am Platz sind bei der Planung und Bauausführung zu berücksichtigen. Ein Baumsachverständigenbüro begleitet die Baumaßnahme und die Baumstandortsanierungen. Neue Bepflanzung: Eine anteilige Berankung von Pergolenpfosten mit entsprechenden Rankhilfen, wo Bodenanschluss möglich ist, soll berücksichtigt werden. Die Holzlamellen der Dachkonstruktion sollen nicht berankt werden. Baulogistik: Aufgrund der begrenzten angrenzenden Parkflächen, der fortlaufenden Nutzung des Wochenmarktes sowie der durchgehenden Sicherstellung von Fußwegeverbindungen zwischen der U-Bahn-Haltestelle "Uni Campus Riedberg" und Riedbergzentrum ist bei der Planung und Bauausführung ein besonderes Augenmerk auf die Baustelleneinrichtungsflächen zu legen. Eine enge Abstimmung mit den städtischen Stellen wird vorausgesetzt. Für einen reibungslosen Ablauf muss die Planung sowie Bauausführung daher ein Baulogistikkonzept berücksichtigen. Nachträge seitens der Baufirma sollen vermieden werden. Fördermittel: Das Bauvorhaben wird gefördert durch das Bundesprogramm "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel". Gemäß Förderbescheid ist eine Fertigstellung bis Ende 2027 erforderlich. Es wird angestrebt, die Pergoladächer bündig in Form eines umlaufenden Stahlrahmens einzufassen . Die Unterkonstruktion soll möglichst bis zur Außenkante der bisherigen Dachform geführt werden, um eine Verringerung der Dachfläche zu vermeiden. Aus architektonischen und gestalterischen Gründen wird zudem eine bündige Einfassung gegenüber auskragenden Holzlamellen bevorzugt, da sie eine klarere Kante bildet und sich harmonischer in das Gesamtbild des Platzes einfügt. B E R E C H N U N G D E R N E U E N P E R G O L E N : 210 m² Pergolen-Fläche insgesamt x ca. 4,50 m = 945 m³ Raumvolumen. F L Ä C H E N Ä N D E R U N G E N : Die Gesamtfläche von 210 m² soll möglichst beibehalten werden und sich nicht stark verkleinern. Die genaue Fläche der einzelnen Pergolen erfolgen im Zuge der weiteren Planung und nach der Schattenfallstudie und der statischen Prüfung.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality60%
Referenzen • mind. 1 Referenz: Erfahrung in der Planung und Ausführung einer Pergola (Bewertung ob Referenz im öffentlichen Raum durchgeführt wurde) Keine Referenz= 0 Punkte 1 Referenz im nicht öffentlichen Raum =5 Punkte (50%) 1 Refeernz im öffentlichen Raum = 10 Punkte (100%)
- cost40%
Honorarangebot, interpolierende Wertung gem. Beschreibung Anlage 3_Bewerbungsbedingungen
Zeitplan
- 21. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 23. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung