Retrokonversion von archivischen Findmitteln und Registerbänden
Was wird ausgeschrieben
Die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns schreibt die elektronische Erfassung von 134 archivischen Findmitteln und Registern aus verschiedenen Staatsarchiven aus. Der Gesamtumfang umfasst rund 583.515 Verzeichnungseinheiten mit über 46 Millionen Zeichen, die in drei Lose unterteilt sind. Die Arbeiten beinhalten die Digitalisierung und Erfassung von handschriftlichen sowie maschinenschriftlichen Dokumenten aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.
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Die Einträge von insgesamt 134 archivischen Findmitteln und Registern (gebundene Findbücher, Registerbände, Karteien, Leitz-Ordner, Hefte) der Staatsarchive Amberg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Landshut, München und Nürnberg sowie des Bayerischen Hauptstaatsarchivs sind für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation elektronisch zu erfassen. Der Gesamtumfang wird auf 583.515 Verzeichnungseinheiten (VZE) mit 46.661.692 Zeichen veranschlagt, davon ca. 12.150.505 (vorwiegend) maschinenschriftliche und ca. 34.511.187 handschriftliche Zeichen. Zu beachten ist, dass einige der Findbücher und Register aus dem späten 18., 19. sowie 20. Jahrhundert stammen. Sehr gute Lesekompetenzen bei der Erfassung der handschriftlichen Findmittel werden vorausgesetzt.
Die Staatlichen Archive Bayerns suchen einen Dienstleister für die sogenannte Retrokonversion. Dabei werden historische Findbücher, Register und Karteien aus verschiedenen bayerischen Staatsarchiven digital erfasst, damit sie künftig elektronisch durchsuchbar und online verfügbar sind. Das Projekt ist in drei Lose unterteilt: Los 1 umfasst Nachlassregister, Los 2 maschinenschriftliche Findmittel und Los 3 handschriftliche Findmittel. Da ein Großteil der Dokumente handschriftlich ist und bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, sind sehr gute Lesekenntnisse alter Schriften zwingend erforderlich. Insgesamt müssen über 46 Millionen Zeichen verarbeitet werden.
Aufteilung in Lose
3 LoteDas Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 56 teils mehrbändigen Nachlassregistern des 19. und 20. Jahrhunderts mit ca. 397.349 Verzeichnungseinheiten und ca. 19.255.772 (überwiegend handschriftlichen) Zeichen für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Es handelt sich um 230 Einzelbände. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Das Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 50 maschinenschriftlichen Findmitteln des 20. Jahrhunderts mit ca. 134.938 Verzeichnungseinheiten und ca. 12.150.505 (überwiegend maschinenschriftlichen) Zeichen für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Es handelt sich um 75 Einzelstücke in verschiedenen Erscheinungsformen (v.a. gebundene Bände, Hefte Leitz-Ordner). Hinzu kommen drei Karteien. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Das Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 28 teils mehrbändigen Findmitteln aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert mit 51.228 Verzeichnungseinheiten und ca. 15.225.415 Zeichen (nahezu ausschließlich handschriftlich) für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Insgesamt handelt es sich um 56 Einzelbände. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
6 Kriterien- quality40%
Qualitätskonzept unter Zugrundelegung der vorgegebenen Mustererfassungsanweisung
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Preis
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Qualitätskonzept inklusive eines Vorschlags für eine Erfassungsanweisung
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Preis
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Qualitätskonzept inklusive eines Vorschlags für eine Erfassungsanweisung
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Zeitplan
- 28. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert