Rechtsberatung für Vergabeverfahren und Baubegleitung im Rahmen des Wiederaufbaus
Was wird ausgeschrieben
Die Verbandsgemeinde Altenahr schreibt Rechtsberatungsleistungen in drei Losen für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021 aus. Der Rahmenvertrag umfasst die vergaberechtliche Begleitung von Bau- und Planerausschreibungen sowie baubegleitende Rechtsberatung über eine Laufzeit von bis zu sechs Jahren. Die Leistungen werden für die Verbandsgemeinde, das Abwasserwerk Mittelahr und zwölf zugehörige Ortsgemeinden abgerufen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Verbandsgemeinde Altenahr mit ihren zugehörigen Ortsgemeinden (VG Altenahr/VGA) beabsichtigt die Vergabe von Rechtsberatungsleistungen in drei Losen, die jeweils über einen Zeitraum von 6 Jahren (4 Jahre Grundlaufzeit; zweimalige Option auf Verlängerung um jeweils 1 Jahr) auf der Basis von Rahmenvereinbarungen erbracht werden sollen. Der Beschaffungsbedarf geht auf die Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 zurück, bei der ein großer Teil des baulichen Bestands der VG Altenahr zerstört wurde. Seither wurden umfangreiche Maßnahmen zur Folgenbeseitigung getroffen. Hierbei befindet sich die VG Altenahr nach der Bewältigung der Akutphase inzwischen in der Planungs- und Aufbauphase. Im Rahmen dieser sollen vielfältige Gebäude und andere bauliche Anlagen wiederhergestellt werden. Die VG Altenahr und die Ortsgemeinden sind öffentliche Auftraggeber und somit an die Einhaltung des nationalen bzw. europäischen Vergaberechts gebunden. Die für den Wiederaufbau benötigten Planungs- und Bauleistungen sind von der VG Altenahr gemäß den geltenden vergaberechtlichen Regelungen auszuschreiben. Mit dieser Vergabe soll die rechtliche Begleitung der erforderlichen Vergabeverfahren beschafft werden. Darüber hinaus ergeben sich im Rahmen der Bauausführung vielfältige bau- und architektenrechtliche Fragestellungen, bei denen die VGA Rechtsberatung benötigt. Diese baubegleitende Rechtsberatung wird ebenfalls mit dieser Vergabe beschafft. Zum Ausschreibungsgegenstand in den drei Losen gehört auch die rechtliche Begleitung von Bau- und Planerausschreibungen, sowie die baubegleitende Rechtsberatung, für das Abwasserwerk Mittelahr (AWWMA). Auftraggeber ist diesbezüglich die VGA. Abrufberechtigt aus dem ausgeschriebenen Rahmenvertrag (Lose 1, 2, 3) sind die VGA, sowie die Ortsgemeinden: • Ahrbrück • Altenahr • Berg • Dernau • Heckenbach • Hönningen • Kalenborn • Kesseling • Kirchsahr • Lind • Mayschoß • Rech Im Falle von Vergaben der Ortsgemeinden erfolgt der Abruf der Rechtsberatung durch die Ortsgemeinden. Die Vergaben werden von der Vergabestelle der VGA im Auftrag der jeweiligen Ortsgemeinde begleitet. Die Vorhaben des Wiederaufbaus sind allesamt öffentlich gefördert, sodass auch die jeweils geltenden Förderbedingungen im Rahmen der Vergabeverfahren, aber auch der Bauausführung, eingehalten werden müssen. Eine inhaltliche Beschränkung auf dem Wiederaufbau zuzurechnende Leistungen erfolgt nicht. Es werden drei Lose gebildet.
Die Verbandsgemeinde Altenahr sucht für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021 externe Unterstützung durch Rechtsanwälte. Der Auftrag ist in drei Bereiche unterteilt: Los 1 deckt die vergaberechtliche Begleitung von Bauausschreibungen ab, Los 2 die von Planungsleistungen und Los 3 die allgemeine baubegleitende Rechtsberatung. Die Verträge laufen über vier Jahre mit der Option auf zweimalige Verlängerung um jeweils ein Jahr. Da die Projekte öffentlich gefördert werden, müssen Bieter fundierte Kenntnisse im Vergaberecht und bei Förderbedingungen mitbringen. Die Leistungen werden bei Bedarf abgerufen und betreffen neben der Verbandsgemeinde auch das Abwasserwerk Mittelahr sowie zwölf umliegende Ortsgemeinden.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß GWB, MiLoG, AentG und SchwarzArbG
- Ausgefüllter Vordruck zum Teilnahmeantrag
- Darstellung von Selbstreinigungsmaßnahmen bei vorliegenden Ausschlussgründen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß§§ 19 Abs. 1, 15 Abs. 5 MiLoG, § 21 Abs. 1 AentG, § 21 SchwarzArbG, § 98c AufenthG bzw. §§ 123, 124 GWB ist der Vordruck Teilnahmeantrag (o. Vordruck Ausschlussgründe Dritte) entsprechend auszufüllen. Liegen Ausschlussgründe vor, ist ein gesondertes Schreiben einzureichen, in dem die konkret vorliegenden Ausschlussgründe und die jeweils gemäß § 125 GWB ergriffenen Selbstreinigungsmaßnahmen dargestellt werden Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzufordern. Ein Anspruch der Bieter auf Nachforderung besteht nicht.
Aufteilung in Lose
3 LoteIn Los 1 wird die vollumfängliche vergaberechtliche Begleitung von Vergabeverfahren auf nationaler- und EU-Ebene für die Vergabe von Bauleistungen ausgeschrieben. Details sind der Leistungsbeschreibung im Dokument "Ausschreibungsbedingungen" zu entnehmen. Der geschätzte Bedarf der Begleitung bezieht sich auf 624 Vergabeverfahren (Obergrenze 876) zzgl. 168 weitere Lose (Obergrenze 236), die über eine Anzahl von 4 Losen hinausgehen + 5.218 Arbeitsstunden auf Stundensatzbasis (Obergrenze 7329), Details s. Preisblatt. Eine Mindestabnahmemenge wird nicht festgelegt.
In Los 2 wird die vollumfängliche vergaberechtliche Begleitung von Vergabeverfahren auf nationaler- und EU-Ebene für die Vergabe von Planungsleistungen ausgeschrieben. Details sind der Leistungsbeschreibung im Dokument "Ausschreibungsbedingungen" zu entnehmen. Der geschätzte Bedarf der Begleitung bezieht sich auf 135 Vergabeverfahren (Obergrenze 203) zzgl. 13 weitere Lose (Obergrenze 27), die über eine Anzahl von 4 Losen hinausgehen + 1110 Arbeitsstunden auf Stundensatzbasis (Obergrenze 1747), Details s. Preisblatt. Eine Mindestabnahmemenge wird nicht festgelegt.
In Los 3 wird umfassende baubegleitende Rechtsberatung ausgeschrieben. Bei der Umsetzung des Wiederaufbaus in der VGA entstehen wiederholt unterschiedliche rechtliche Fragestellungen im Bereich baubegleitende Rechtsberatung nach Zuschlagserteilung an. Es werden Dienstleister gesucht, die diese Rechtsberatung nach Bedarf erbringen können. Gerichtliche Vertretung ist nicht umfasst. Der Abruf erfolgt auf Stundenhonorarbasis. Der geschätzte Bedarf bezieht sich auf 1.500 Stunden; Obergrenze 2250 Stunden. Details s. Preisblatt. Eine Mindestabnahmemenge wird nicht festgelegt.
Zuschlagskriterien
9 Kriterien- price30%
Das Zuschlagskriterium Preis hat einen Gesamtanteil von 30 %. Maßgeblich für die Angebotswertung ist der von der Auftraggeberin errechnete (fiktive) Wertungspreis. Es handelt sich um einen fiktiven Preis, da kein Anspruch auf Abnahme bestimmter Mengen besteht und nur die tatsächlich abgerufenen Leistungen vergütet werden. Maßgeblich ist der lt. Preisblatt errechnete „Wertungspreis gesamt“.
- quality30%
Das eingereichte Personalkonzept wird bewertet und mit einer Punktzahl versehen. Die Bepunktet erfolgt nach folgendem Schema/anhand folgender Unterkriterien: Kriterium 1: Berufserfahrung des Projektleiters im Tätigkeitsschwerpunk Vergaberecht 11 – 15 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10); 16 – 20 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10): 21 – 25 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10); 26 und mehr Jahre (1 Punkt je Jahr > 10 bis max. 30 Jahre). Kriterium 2: Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters im Tätigkeitsschwerpunkt Vergaberecht 6 – 10 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5); 11 – 15 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5); 16 – 20 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5) 21 und mehr Jahre (1 Punkt je Jahr > 5 bis max. 25 Jahre). Kriterium 3: Anzahl Fachanwälte für Vergaberecht im Projektteam 3 (=5Pkte); 4 (=10Pkte); 5 (=15Pkte); 6 und mehr (=20Pkte). Kriterium 4: Jahre des Bestehens eines Fachanwaltstitels je Projektmitarbeiter im Durchschnitt des Projektteams 2,5-4,5 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 5-7 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 7,5-9,5 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 10 und mehr (1 Punkt je 0,5 Jahre >2 bis max. 12 Jahre). Die benannte Personal ist zwingend bei der Auftragsdurchführung einzusetzen. Ein Austausch bedarf, auch bei vergleichbarer Qualifikation und Erfahrung, der vorherigen Genehmigung des Auftraggebers. Details s. Ausschreibungsbedingungen.
- quality40%
Das eingereichte Organisationskonzept wird bewertet und mit einer Punktzahl versehen. Maßgeblich ist eine Prognose des Auftraggebers, welches Organisationskonzept die bestmögliche Leistungserbringung erwarten lässt. Um das Organisationskonzept bewerten zu können, sind mindestens folgende Angaben zu machen: - Organisation des Projektteams (u.A. Hierarchieebenen) - Vertretungsregelungen - Darstellung der Zusammenarbeit mit der Vergabestelle und ggf. beteiligten Fachplanern/Architekten. - Reaktionszeiten (Stunden/Arbeitstage) in der insb. bei kurzfristigen Abstimmungen während laufender Vergabeverfahren reagiert wird - Fortbildungen - Qualitätssicherung (Beschreibung der internen Qualitätssicherungsmaßnahmen vor Versendung von Entwürfen etc.) Es erfolgt eine ergebnisoffene vergleichende Bewertung der verschiedenen Bieterkonzepte (Konzeptwettbewerb). Die einzelnen Unterpunkte werden gleich gewichtet. 10 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine hervorragende Auftragsdurchführung erwarten lässt. 8 – 9 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine sehr gute Auftragsdurchführung erwarten lässt. 6 – 7 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine gute Auftragsdurchführung erwarten lässt. 4 - 5 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine durchschnittliche Auftragsdurchführung erwarten lässt. 2 – 3 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt eine unterdurchschnittliche Auftragsdurchführung erwarten lässt. 0 - 1 Punkt erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt eine unzureichende bzw. mangelhafte Auftragsdurchführung erwarten lässt.
- price30%
Das Zuschlagskriterium Preis hat einen Gesamtanteil von 30 %. Maßgeblich für die Angebotswertung ist der von der Auftraggeberin errechnete (fiktive) Wertungspreis. Es handelt sich um einen fiktiven Preis, da kein Anspruch auf Abnahme bestimmter Mengen besteht und nur die tatsächlich abgerufenen Leistungen vergütet werden. Maßgeblich ist der lt. Preisblatt errechnete „Wertungspreis gesamt“.
- quality30%
Das eingereichte Personalkonzept wird bewertet und mit einer Punktzahl versehen. Die Bepunktet erfolgt nach folgendem Schema/anhand folgender Unterkriterien: Kriterium 1: Berufserfahrung des Projektleiters im Tätigkeitsschwerpunk Vergaberecht 11 – 15 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10); 16 – 20 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10): 21 – 25 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10); 26 und mehr Jahre (1 Punkt je Jahr > 10 bis max. 30 Jahre). Kriterium 2: Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters im Tätigkeitsschwerpunkt Vergaberecht 6 – 10 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5); 11 – 15 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5); 16 – 20 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5) 21 und mehr Jahre (1 Punkt je Jahr > 5 bis max. 25 Jahre). Kriterium 3: Anzahl Fachanwälte für Vergaberecht im Projektteam 3 (=5Pkte); 4 (=10Pkte); 5 (=15Pkte); 6 und mehr (=20Pkte). Kriterium 4: Jahre des Bestehens eines Fachanwaltstitels je Projektmitarbeiter im Durchschnitt des Projektteams 2,5-4,5 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 5-7 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 7,5-9,5 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 10 und mehr (1 Punkt je 0,5 Jahre >2 bis max. 12 Jahre). Die benannte Personal ist zwingend bei der Auftragsdurchführung einzusetzen. Ein Austausch bedarf, auch bei vergleichbarer Qualifikation und Erfahrung, der vorherigen Genehmigung des Auftraggebers. Details s. Ausschreibungsbedingungen.
- quality40%
Das eingereichte Organisationskonzept wird bewertet und mit einer Punktzahl versehen. Maßgeblich ist eine Prognose des Auftraggebers, welches Organisationskonzept die bestmögliche Leistungserbringung erwarten lässt. Um das Organisationskonzept bewerten zu können, sind mindestens folgende Angaben zu machen: - Organisation des Projektteams (u.A. Hierarchieebenen) - Vertretungsregelungen - Darstellung der Zusammenarbeit mit der Vergabestelle und ggf. beteiligten Fachplanern/Architekten. - Reaktionszeiten (Stunden/Arbeitstage) in der insb. bei kurzfristigen Abstimmungen während laufender Vergabeverfahren reagiert wird - Fortbildungen - Qualitätssicherung (Beschreibung der internen Qualitätssicherungsmaßnahmen vor Versendung von Entwürfen etc.) Es erfolgt eine ergebnisoffene vergleichende Bewertung der verschiedenen Bieterkonzepte (Konzeptwettbewerb). Die einzelnen Unterpunkte werden gleich gewichtet. 10 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine hervorragende Auftragsdurchführung erwarten lässt. 8 – 9 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine sehr gute Auftragsdurchführung erwarten lässt. 6 – 7 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine gute Auftragsdurchführung erwarten lässt. 4 - 5 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine durchschnittliche Auftragsdurchführung erwarten lässt. 2 – 3 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt eine unterdurchschnittliche Auftragsdurchführung erwarten lässt. 0 - 1 Punkt erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt eine unzureichende bzw. mangelhafte Auftragsdurchführung erwarten lässt.
- price30%
Das Zuschlagskriterium Preis hat einen Gesamtanteil von 30 %. Maßgeblich für die Angebotswertung ist der von der Auftraggeberin errechnete (fiktive) Wertungspreis. Es handelt sich um einen fiktiven Preis, da kein Anspruch auf Abnahme bestimmter Mengen besteht und nur die tatsächlich abgerufenen Leistungen vergütet werden. Maßgeblich ist der lt. Preisblatt errechnete „Wertungspreis gesamt“.
- quality30%
Das eingereichte Personalkonzept wird bewertet und mit einer Punktzahl versehen. Die Bepunktet erfolgt nach folgendem Schema/anhand folgender Unterkriterien: Kriterium 1: Berufserfahrung des Projektleiters im Tätigkeitsschwerpunk Bau- und Architektenrecht 11 – 15 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10); 16 – 20 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10): 21 – 25 Jahre (1 Punkt je Jahr > 10); 26 und mehr Jahre (1 Punkt je Jahr > 10 bis max. 30 Jahre). Kriterium 2: Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters im Tätigkeitsschwerpunkt Bau- und Architektenrecht 6 – 10 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5); 11 – 15 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5); 16 – 20 Jahre (1 Punkt je Jahr > 5) 21 und mehr Jahre (1 Punkt je Jahr > 5 bis max. 25 Jahre). Kriterium 3: Anzahl Fachanwälte für Bau- und Architektenrecht im Projektteam 3 (=5Pkte); 4 (=10Pkte); 5 (=15Pkte); 6 und mehr (=20Pkte). Kriterium 4: Jahre des Bestehens eines Fachanwaltstitels je Projektmitarbeiter im Durchschnitt des Projektteams 2,5-4,5 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 5-7 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 7,5-9,5 (1 Punkt je 0,5 Jahre > 2); 10 und mehr (1 Punkt je 0,5 Jahre >2 bis max. 12 Jahre). Die benannte Personal ist zwingend bei der Auftragsdurchführung einzusetzen. Ein Austausch bedarf, auch bei vergleichbarer Qualifikation und Erfahrung, der vorherigen Genehmigung des Auftraggebers. Details s. Ausschreibungsbedingungen.
- quality40%
Das eingereichte Organisationskonzept wird bewertet und mit einer Punktzahl versehen. Maßgeblich ist eine Prognose des Auftraggebers, welches Organisationskonzept die bestmögliche Leistungserbringung erwarten lässt. Um das Organisationskonzept bewerten zu können, sind mindestens folgende Angaben zu machen: - Organisation des Projektteams (u.A. Hierarchieebenen) - Vertretungsregelungen - Darstellung der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber - Reaktionszeiten (Stunden/Arbeitstage) in der insb. bei kurzfristigem Abstimmungsbedarf reagiert wird - Fortbildungen - Qualitätssicherung (Beschreibung der internen Qualitätssicherungsmaßnahmen vor Versendung von Entwürfen etc.) Es erfolgt eine ergebnisoffene vergleichende Bewertung der verschiedenen Bieterkonzepte (Konzeptwettbewerb). Die einzelnen Unterpunkte werden gleich gewichtet. 10 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine hervorragende Auftragsdurchführung erwarten lässt. 8 – 9 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine sehr gute Auftragsdurchführung erwarten lässt. 6 – 7 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine gute Auftragsdurchführung erwarten lässt. 4 - 5 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt betrachtet eine durchschnittliche Auftragsdurchführung erwarten lässt. 2 – 3 Punkte erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt eine unterdurchschnittliche Auftragsdurchführung erwarten lässt. 0 - 1 Punkt erhält ein Konzept, das nach der Einschätzung der Auftraggeberin insgesamt eine unzureichende bzw. mangelhafte Auftragsdurchführung erwarten lässt.
Zeitplan
- 8. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 7. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung