Beschaffung von HPC-Hardware (Rechenpartition)

Was wird ausgeschrieben
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena schreibt die Lieferung einer neuen Rechenpartition für ihr High-Performance-Computing-System (HPC) aus. Es handelt sich um eine europaweite Beschaffung von Hardwarekomponenten zur Erweiterung der Rechenkapazitäten. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 20. Juli 2026.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena beabsichtigt, im Rahmen einer europaweiten Aus-schreibung die Beschaffung von Rechenpartition (HPC-Hardware).
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena sucht einen Anbieter für neue Hardware, um ihre Rechenkapazitäten im Bereich des Hochleistungsrechnens (HPC) zu erweitern. Dabei geht es um eine sogenannte Rechenpartition, also einen spezifischen Teilbereich eines Supercomputers, der für komplexe wissenschaftliche Berechnungen genutzt wird. Da es sich um eine europaweite Ausschreibung handelt, müssen Bieter neben technischen Spezifikationen auch verschiedene Eigenerklärungen zur Eignung und zum Thüringer Vergabegesetz einreichen. Der Zuschlag wird ausschließlich auf Basis des Gesamtangebotspreises erteilt.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 4)
- Eigenerklärung zum Ausschreibungsverfahren (Anlage 5)
- Eigenerklärung zu EU-Sanktionsverordnung 833/2014 (Anlage 6)
- Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz (Anlage 7)
- Aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Angebotsausschluss erfolgt gemäß §§ 123, 124 GWB, §§ 56, 57 VgV sowie Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Angebote, die die in der Leistungsbeschreibung geforderten Mindestspezifikationen/-forderungen nicht erfüllen, werden ebenfalls von der Wertung ausgeschlossen. Auf Kapitel 2.8.1 dieser Vergabeunterlagen wird zusätzlich hingewiesen. Erfüllt das angebotene Produkt die Anforderungen der Ausschreibung nicht, so ist das Angebot von der Wertung auszuschließen. Die Erfüllung/Einhaltung der gestellten Mindestanforderungen muss aus dem Angebot oder dessen Anlagen (Datenblätter, zusichernde Eigenerklärungen etc.) ersichtlich sein. Sofern einzelne geforderte Leistungsparameter aus den Dokumentationen im Angebot nicht eindeutig und nachvollziehbar hervorgehen, und diese Informationen auch nicht nach ggfs. erfolgtem Aufklärungsgesuch des Auftraggebers eingereicht werden, führt dies zum Wertungsausschluss des Angebotes. Folgende Unterlagen sind einzureichen: • Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 4) • Eigenerklärung zum Ausschreibungsverfahren (Anlage 5) • Eigenerklärung zu Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Anlage 6) • Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 (Anlage 7) • Einen aktuellen (nicht älter als 6 Monate) Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein vergleichbares Register nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist
Aufteilung in Lose
1 LotDie Friedrich-Schiller-Universität Jena beabsichtigt, im Rahmen einer europaweiten Aus-schreibung die Beschaffung von Rechenpartition (HPC-Hardware).
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
Gesamtangebotspreis (netto; ohne Berücksichtigung von bedingten Rabatten, wie z. B. Skonto; soweit der Auftraggeber im Rahmen der Lieferung Einfuhrabgaben (Zollgebühren) zu entrichten hat, werden diese Kosten bei der Wertung berücksichtigt). * / max. 100 % * Hierbei gilt, dass der beste (günstigste) Preis die maximale Prozentzahl erhält. Das 2-fache des besten Preises entspricht 0%. Alle weiteren Angebote werden entsprechend Ihrer Abweichungen linear interpoliert. Der geringste erreichbare Wert ist 0%.
Zeitplan
- 16. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung