Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Feja + Kemper Architekten Stadtplaner PartGmbB +8 weitere
Auftragswert
unbekannt
Realisierungswettbewerb Erweiterung Phoenix-Gymnasium Dortmund

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Dortmund schreibt einen Realisierungswettbewerb für die Erweiterung des Phoenix-Gymnasiums aus. Gesucht werden Architekten und Landschaftsarchitekten für einen 4-5-geschossigen Neubau mit ca. 3.700 m² BGF. Im Anschluss ist die Beauftragung als Generalplaner für die Leistungsphasen 1-4 sowie anteilig 5-6 vorgesehen.
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Die Stadt Dortmund plant die Erweiterung des Phoenix-Gymnasiums in Hörde um einen weiteren Zug, wodurch künftig fünf Züge geführt werden. Durch die Rückkehr zu G9 ist zusätzlicher Raumbedarf entstanden, der bislang nur durch mobile Raumeinheiten abgedeckt wurde. Da das Bestandsgrundstück keine Erweiterungsflächen bietet, soll ein Neubau auf einer unbebauten Fläche an der Faßstraße entstehen. Geplant ist ein 4-5-geschossiger Gebäuderiegel mit ca. 3.700 m² BGF, der Unterrichts-, Fach- und Gemeinschaftsräume umfasst. Das bestehende Schulgebäude bleibt unberührt; der Neubau soll zugleich einen städtebaulich wichtigen Akzent im Quartier setzen. Das Umfeld am Phoenix-See und Phoenix-West prägt die Lage mit hoher Aufenthaltsqualität. Ziel ist eine architektonisch, städtebaulich und funktional überzeugende Lösung, die Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und eine gelungene Verzahnung von Architektur und Freiraum vereint. Auch die Gestaltung der Außenanlagen ist integraler Bestandteil der Aufgabe. Der verbindliche Kostenrahmen liegt für die Kostengruppen 300 und 400 bei 12.500.000 EUR brutto; für die Kostengruppe 500 bei 400.000 EUR brutto. Der Wettbewerb ist auf 15 Teilnehmende beschränkt. Er wird anonym und in deutscher Sprache durchgeführt. Das Wettbewerbsverfahren richtet sich an Arbeitsgemeinschaften aus Architektinnen und Landschaftsarchitektinnen. Im Anschluss an das Verfahren ist beabsichtigt, die erforderlichen Planungsleistungen im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an einen Generalplaner bzw. eine Generalplanergemeinschaft zu vergeben. Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens und des Verhandlungsverfahrens ist vorgesehen, die Bauleistungen im Rahmen einer Generalunternehmervergabe (GU-Vergabe) zu vergeben. Das Auftragsversprechen umfasst die LPH 1-4 vollständig und LPH 5 und 6 anteilig, da die Bauleistung im Rahmen einer GU-Vergabe erfolgen soll. Durch die anteilige Beauftragung der LPH 5 und 6 wird die Qualität des Wettbewerbsentwurfs in der Umsetzung gewährleistet. Dies erfolgt insbesondere durch die Ausarbeitung von Regeldetails, die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung sowie durch die gestalterische und bauliche Qualitätskontrolle während der Ausführung. Der Generalplaner erstellt die funktionale Leistungsbeschreibung und unterstützt bei der Vorbereitung des GU-Vergabeverfahrens. Darüber hinaus begleitet er die Umsetzung durch den GU mit dem Ziel, den Entwurf sowie die funktionalen und gestalterischen Qualitäten dauerhaft zu sichern. Das Wettbewerbsverfahren ist unter der Registriernummer WB 30/25 bei der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen registriert.
Die Stadt Dortmund plant die Erweiterung des Phoenix-Gymnasiums in Hörde, um den gestiegenen Raumbedarf durch die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) zu decken. Hierfür soll ein neuer, vier- bis fünfgeschossiger Gebäuderiegel mit rund 3.700 Quadratmetern Bruttogrundfläche auf einer unbebauten Fläche entstehen. Der Wettbewerb richtet sich an Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten, die im Anschluss als Generalplaner für die weitere Umsetzung beauftragt werden sollen. Der verbindliche Kostenrahmen für die Bauwerkskosten liegt bei insgesamt 12,9 Millionen Euro brutto. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: WB 30/25)
Aufteilung in Lose
1 LotFolgende Leistungen werden vergeben: Folgende Planungsleistungen sollen - jeweils ganz oder anteilig - beauftragt werden, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht: (1) Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI (HZ III), Leistungsphasen 1 bis 4 vollständig sowie Leistungsphasen 5 und 6 anteilig. (2) Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 i. V. m. § 40 HOAI (HZ III), Leistungsphasen 1 bis 4 vollständig sowie Leistungsphasen 5 und 6 anteilig. (3) Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI (HZ III), Leistungsphasen 1 bis 4 vollständig sowie Leistungsphasen 5 und 6 anteilig. (4) Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI (HZ II), Anlagengruppen 1 bis 8, Leistungsphasen 1 bis 4 vollständig sowie Leistungsphasen 5 und 6 anteilig. (5) Fachplanung/Beratungsleistungen Bauphysik gemäß Anlage 1.2 HOAI (HZ II/III) in den Bereichen Wärmeschutz und Energiebilanzierung (Anlage 1.2.3), Bauakustik (Anlage 1.2.4) und Raumakustik (Anlage 1.2.5), jeweils Leistungsphasen 1 bis 4 sowie 5 und 6 anteilig. (6) Beratungsleistung Brandschutz gemäß AHO Heft Nr. 17 (Stand: Dezember 2022), Leistungsphasen 1 bis 5. Die Vergabe der Leistungen ist in Form eines Stufenvertrags vorgesehen.
Zuschlagskriterien
6 Kriterien- quality50%
Insgesamt werden 500 Punkte vergeben. Die Preisträger*innen erhalten folgende Bepunktung:1. Preis = 500 Punkte, 2. Preis = 350 Punkte, 3. Preis = 200 Punkte. Vergibt das Preisgericht mit der hierfür in dieser Auslobungsunterlage vorgeschriebenen Mehrheit weitere Preise, so wird der 4. Preisträger mit 100 Gesamtpunkten bewertet.
- quality5%
Organigramm Schlüsselpersonen. Insgesamt werden 50 Punkte vergeben. Note 0 bis 5.
- quality5%
Aussagen zur Kommunikation, Terminmanagement und Kostenmanagement. Insgesamt werden 50 Punkte vergeben. Note 0 bis 5.
- quality5%
Konzeptionelle Weiterentwicklung des Entwurfs. Insgesamt werden 50 Punkte vergeben. Note 0 bis 5.
- quality5%
Qualität der Baukostenprognose. Insgesamt werden 50 Punkte vergeben. Note 0 bis 5.
- price30%
Niedrigstes Honorar 300 Punkte. Berechnung abweichendes Honorar durch lineare Interpolation. Preis > 100% = 0 Punkte
Zeitplan
- 4. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert