Rahmenvertrag für IT-Beratungsleistungen zu Azure, Endpoint-Management und Cloud-Betrieb
Was wird ausgeschrieben
Das Helmholtz Zentrum München schreibt einen Rahmenvertrag für IT-Beratungsleistungen aus, um die Cloud-Infrastruktur, das Endpoint-Management via Intune und den M365-Betrieb zu optimieren. Der Auftrag umfasst ein geschätztes Volumen von 300 Tagen pro Jahr mit einer Laufzeit von 12 Monaten und drei Verlängerungsoptionen von jeweils einem Jahr. Ziel ist die fachliche Unterstützung bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur unter Berücksichtigung der NIS2-Regulatorik.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Nachgang der Cyber-Attacke vom 15.03.2022 hat das Helmholtz Zentrum München einen massiven Umbau der IT-Infrastruktur vorangetrieben. Ziel ist es dabei, die On-Premises-Ressourcen durch eine moderne, gut integrierte und leistungsfähige Cloud-Infrastruktur zu erweitern und zu ergänzen. Schwerpunkte dieses Ausbaus sind die Umstellung des kompletten Lifecycles der Geräte auf ein Cloud-basierts Management (Intune), die zunehmende Einbindung von Cloud-Ressourcen aus der Azure Cloud, beispielweise zum Aufbau einer Fallback-Netzwerk-Infrastruktur. Weiterhin wird der Aufbau eines Regelbetriebs im Bereich der M365-Ressourcen angestrebt. All dies soll vor dem Hintergrund einer evtl. NIS2-Regulatorik geschehen und entsprechend bereits heute mitgedacht werden. Die Begleitung eines ggf. erforderlichen Vergabeverfahrens zur Beschaffung neuer Bestandteile der IT-Infrastruktur (Software oder Hardware) ist NICHT Teil der zu beschaffenden Beratungsleistung. Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer eine fachlich und technisch qualitativ hochwertige und zeitlich zielorientierte sowie wirtschaftliche Erfüllung der Aufgabe, die letztendlich in einer vollständigen, belastbaren und umsetzbaren Beratung oder Empfehlung bzw. in der entsprechenden Umsetzung mündet. Voraussetzung hierfür ist, dass vom Auftragnehmer zur Erfüllung seiner Verpflichtungen eingesetztes Personal vollumfänglich selbständig und ohne Eingliederung in die internen Strukturen von Helmholtz Munich tätig wird. Der Auftraggeber erwartet, dass der Auftragnehmer seine Kompetenz einsetzt, Kommunikationswege und Abstimmungsrunden nutzt, für Verständnis und Transparenz sorgt, verantwortungsvoll und wirtschaftlich mit den Ressourcen umgeht sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auftraggebers anleitet, qualifiziert und seine Kenntnisse überträgt. Um diese geforderte Dienstleistungsqualität zu erreichen, wird erwartet, dass bei der Erfüllung der Aufgaben in der Regel folgende Rahmenbedingungen Beachtung finden: (1) Der Gestaltungsspielraum der Organisation wird grundsätzlich eingehalten, aber auch genutzt. Auf der einen Seite gilt dies u.a. für Kooperation, die Vorgehensweisen, die einzusetzenden Methoden und den Aufbau der Dokumentation. (2) Es erfolgt ein sehr strukturiertes, selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten mit sehr hoher Lösungskompetenz und Ergebnisorientierung; gleichzeitig werden die Aufgaben in Kooperation mit den Dialogpartnern erfüllt. Dabei werden eigene Ideen eingebracht und - soweit sinnvoll möglich - angewandt. (3) Die Beherrschung und Anwendung von einschlägigen Methoden und von Vorgehensmodellen wird vorausgesetzt. Als wesentlichen Punkt fordert Helmholtz Munich, dass die jeweilige Beauftragung ohne Einarbeitungszeit bezogen auf die zu verwendenden Methoden, Vorgehensmodelle oder die Nutzung des aktuellen und wissenschaftlichen Standes der Technik angegangen werden kann. Die Projekte und Vorhaben stehen in aller Regel unter einem sehr engen Zeitplan, der es notwendig macht, bereits erfolgreich erprobte Strukturen, Methoden, Fachwissen und Erkenntnisse ohne Zeitverzug auf die Aufgabe anzuwenden. Dies setzt die entsprechende Kompetenz in diesen Bereichen voraus. Im Folgenden werden die Anforderungen aufgezeigt, deren Erfüllung mindestens in der jeweils aufgeführten Qualität vom Auftragnehmer erwartet und gefordert wird.
Das Helmholtz Zentrum München sucht einen externen IT-Beratungspartner, um die eigene Cloud-Infrastruktur nach einer Cyber-Attacke grundlegend zu modernisieren. Der Fokus liegt auf der Einführung eines Cloud-basierten Geräte-Managements (Intune), der Nutzung von Azure-Cloud-Ressourcen für eine ausfallsichere Netzwerk-Infrastruktur sowie dem Aufbau eines stabilen Betriebs für Microsoft 365. Der Berater soll dabei ohne Einarbeitungszeit unterstützen, das interne Team anleiten und die Einhaltung aktueller Sicherheitsstandards wie der NIS2-Richtlinie sicherstellen. Der Rahmenvertrag ist auf 300 Beratungstage pro Jahr ausgelegt und kann insgesamt bis zu vier Jahre laufen.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Eigenerklärung gemäß Angebots- und Bewerbungsbedingungen
- Nachweis über fachliche und technische Kompetenz ohne Einarbeitungszeit
- Erfahrung mit Azure, Intune und M365-Umgebungen
- Nachweis über selbstständige Arbeitsweise ohne Eingliederung in interne Strukturen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Eigenerklärung gem. Angebots- und Bewerbungsbedingungen
Aufteilung in Lose
1 Lot300 Tage pro Jahr Laufzeit 12 Monate Option: 3 x 12 Monate (insgesamt 1.200 Tage) Eine verbindliche Mindestbestellmenge wird nicht festgelegt. Diese geschätzte Abnahmemenge wurde unter Beachtung der Bedarfsmengen der letzten Jahre sowie den voraussichtlichen Bedarfsmen-gen festgelegt. Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht. Vergütet wird nur die tatsächlich erbrachte Leistung.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality50%
Leistung
- cost50%
Preis
Zeitplan
- 12. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 11. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung