Rahmenvertrag für eine Vulnerability-Scanning-Plattform

Was wird ausgeschrieben
Die BWI GmbH schreibt einen vierjährigen Rahmenvertrag für die Bereitstellung, Implementierung und Wartung einer On-Premise-Schwachstellenscanner-Software aus. Die Lösung muss komplexe IT-Infrastrukturen, einschließlich Kubernetes-Clustern und Legacy-Systemen, agentenlos scannen und Risikobewertungen sowie Behebungsmaßnahmen bereitstellen. Der geschätzte Auftragswert beläuft sich auf 4.007.500 EUR netto, bei einer Obergrenze von 6.011.250 EUR.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die BWI erwägt einen Rahmenvertrag mit einem Wirtschaftsteilnehmer zur zeitlich befristeten Überlassung von Lizenzen inkl. Softwarepflege- und Supportleistungen sowie von softwarenahen Vertragsleistungen (Unterstützungs- und Implementierungsleistungen, Schulungen) für eine Schwachstellenscanner-Software im Wege eines offenen Verfahrens zu vergeben. Die Schwachstellenscanner-Software ist in der Lage andere Geräte in verschiedenen Netzwerksegmenten agentenlos auf vorhandene Schwachstellen zu überprüfen, diese mit einer Schwachstellendatenbank auf Kritikalität abzugleichen und die Ergebnisse zu speichern und darzustellen. Ziel ist, eine Risikobewertung durch Anzahl und Kritikalität vorhandener Schwachstellen durchführen zu können, die weitere Maßnahmen nach sich ziehen kann. Eine On-Premise Software, die in der Lage ist souverän komplexe Infrastrukturen in Private Cloud (Kubernetes Clustern) und Legacy Umgebungen mit mehreren Sicherheitszonen auf IT-Schwachstellen hin zu scannen. Neben den gefundenen Schwachstellen müssen auch Schwachstellen Behebungs- oder Minderungsmaßnahmen bereitgestellt werden. Zudem soll die Software auch per API administrierbar sein, über ein ausgereiftes Berichtswesen verfügen und täglich Schwachstellen -Updates erhalten.
Die BWI GmbH sucht einen Anbieter für eine Softwarelösung, die IT-Systeme automatisch auf Sicherheitslücken prüft. Diese sogenannte Vulnerability-Scanning-Plattform soll in der Lage sein, sowohl moderne Cloud-Umgebungen wie Kubernetes als auch ältere IT-Systeme (Legacy-Umgebungen) zu scannen, ohne dass auf den Zielgeräten zusätzliche Software installiert werden muss. Neben der reinen Erkennung von Schwachstellen muss das System auch konkrete Empfehlungen zur Behebung der Sicherheitslücken liefern und über eine Schnittstelle (API) steuerbar sein. Der Vertrag ist auf vier Jahre angelegt und umfasst neben den Softwarelizenzen auch Support, Wartung und Schulungen. Die BWI ist das IT-Systemhaus des Bundes und betreibt die IT-Infrastruktur für die Bundesverwaltung.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 und 125 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 und 125 GWB hat der Bieter die gesonderte Erklärung als Anlage 7 "Erklärung gem. §§ 123, 124, 125 GWB" zu den Bewerbungsbedingungen vollständig auszufüllen und zu unterschreiben. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise gemäß § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch der Bieter auf Nachforderung besteht nicht.
Aufteilung in Lose
1 LotFür die unter diesem Rahmenvertrag zu erbringenden Vertragsleistungen wird ein geschätzter Auftragswert von 4.007.500 Euro (netto) innerhalb der Vertragslaufzeit von vier Jahren ermittelt. Es ergibt sich eine Obergrenze für den Rahmenvertrag in Höhe von 6.011.250,00 € (netto) (bezogen auf die maximale Gesamtvertragslaufzeit von vier Jahren).
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality60%
Anhang 2 zur Anlage 1 des RV_Leistungskriterienkatalog
- price40%
Preis
Zeitplan
- 18. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung