Rahmenvertrag für FPGA-Programmierung und Radarsystem-Entwicklung

Was wird ausgeschrieben
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schreibt einen Rahmenvertrag für die Programmierung von FPGA-basierten Radarsystemen aus. Der Auftrag umfasst die Entwicklung von Systemarchitekturen, Hardware- und Softwarekonzepten sowie die Implementierung von RFSoC-Modulen und Beschleunigerkarten. Die Laufzeit des Rahmenvertrags beträgt 1460 Tage, beginnend ab November 2026.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Rahmen der Forschung am Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme werden mehr-kanalige, breitbandige Radarsysteme auf FPGA-/RFSoC-Basis entwickelt und implementiert. Hier-für müssen Systemarchitekturen sowie Hardware- und Softwarekonzepte einschließlich Schnitt-stellen, Datenübertragung, Synchronisation und Steuerung entworfen und umgesetzt werden. Die notwendigen Arbeiten sind Inhalt des Rahmenvertrages und umfassen dabei die Programmierung von RFSoC FPGA Modulen mit Hochgeschwindigkeits ADC/DAC sowie Anbindungen von Alveo™ U50 Beschleunigerkarten und zugehöriger Programmablaufsteuerung und Benutzereingabesoftware. Geplanter Beginn des Rahmenvertrages 01.11.2026
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sucht einen Partner für die Programmierung komplexer Radarsysteme am Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Dabei geht es um die Entwicklung von Hardware- und Softwarekonzepten für spezielle Mikrochips (FPGA/RFSoC), die für die Datenverarbeitung in Hochgeschwindigkeits-Radarsystemen benötigt werden. Der Rahmenvertrag läuft über vier Jahre und unterstützt die Forschung an breitbandigen Radarsystemen, inklusive der Anbindung von Beschleunigerkarten und der Erstellung von Steuerungssoftware. Interessierte Unternehmen sollten fundierte Erfahrung in der FPGA-Programmierung und im Bereich Hochfrequenztechnik mitbringen.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 und 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Katalog der Ausschlussgründe ergibt sich aus dem GWB und zwar aus §§ 123 und 124 GWB. Der Auftraggeber kann eine Aufklärung über Inhalte der Angebote und Eignungsunterlagen betreiben und Unterlagen nachfordern. Die Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung werden dabei beachtet.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Rahmen der Forschung am Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme werden mehr-kanalige, breitbandige Radarsysteme auf FPGA-/RFSoC-Basis entwickelt und implementiert. Hier-für müssen Systemarchitekturen sowie Hardware- und Softwarekonzepte einschließlich Schnitt-stellen, Datenübertragung, Synchronisation und Steuerung entworfen und umgesetzt werden. Die notwendigen Arbeiten sind Inhalt des Rahmenvertrages und umfassen dabei die Programmierung von RFSoC FPGA Modulen mit Hochgeschwindigkeits ADC/DAC sowie Anbindungen von Alveo™ U50 Beschleunigerkarten und zugehöriger Programmablaufsteuerung und Benutzereingabesoftware. Geplanter Beginn des Rahmenvertrages 01.11.2026
Zeitplan
- 10. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 10. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung