Rahmenvertrag für betriebsärztliche Betreuung
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Rosenheim schreibt einen Rahmenvertrag für die betriebsärztliche Betreuung ihrer rund 1.100 Mitarbeiter aus. Der Auftrag umfasst die gesetzlich vorgeschriebene Grundbetreuung mit einem jährlichen Stundenumfang von 222,8 Stunden sowie eine betriebsspezifische Betreuung. Die Vergabe erfolgt rein nach dem Preis.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Betriebsärztliche Betreuung nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) für die Bediensteten der Stadtverwaltung Rosenheim mit ca. 1.100 Mitarbeitern. Grundbetreuung mit 222,8 Stunden jährlich und betriebsspezifische Betreuung.
Die Stadtverwaltung Rosenheim sucht einen Dienstleister für die betriebsärztliche Betreuung ihrer etwa 1.100 Beschäftigten. Dabei geht es um die Einhaltung des Arbeitssicherheitsgesetzes, welches eine regelmäßige medizinische Beratung und Untersuchung der Mitarbeiter vorsieht. Der Vertrag beinhaltet eine sogenannte Grundbetreuung von jährlich 222,8 Stunden sowie zusätzliche betriebsspezifische Leistungen. Der Auftrag wird ausschließlich über den günstigsten Preis vergeben.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L 124/L1240)
- Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit
- Auskunft aus dem Wettbewerbsregister
- Eignungsnachweis durch AVPQ oder PQ-VOB möglich
- Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zulässig
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Auftrag wird an ein fachkundiges und leistungsfähiges (geeignetes) Unternehmen (Bieter bzw. Bietergemeinschaft) vergeben, das nicht wegen Vorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ausgeschlossen worden ist, § 122 GWB. Die Eignung ist von dem Bieter/der Bieterin – bei Bietergemeinschaften von jedem seiner Mitglieder gesondert – und von Unterauftragnehmern bzw. Eignungsverleihern wie folgt nachzuweisen: Entweder durch die den Vergabeunterlagen beiliegende Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L 124/L1240) oder die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung im Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) bzw. in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis PQ-VOB) oder vorläufig eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) sowie nachfolgend benannte Nachweise. Dies gilt auch für andere Unternehmen, falls sich der Bieter/die Bieterin zur Erfüllung der Leistung auf deren Fähigkeiten beruft. Im Falle der Präqualifizierung ist darauf zu achten, dass sich die Erfüllung aller Eignungsanforderungen aus den dortigen Eintragungen ergeben. Der Auftraggeber wird für die Bieter der engeren Wahl bzw. allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) i.V.m. § 21 Abs. 4 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) bzw. § 19 Abs. 4 Mindestlohngesetz (MiLoG) bzw. § 21 Abs. 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) bzw. § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) bei der Registerbehörde im Bundeskartellamt einholen. Es sind weitere Ausschlussgründe in der Bekanntmachung und in den Vergabeunterlagen genannt. Für Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Unterlagen werden gemäß § 56 VGV nachgefordert. Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bietergemeinschaften oder sowohl als Bieter/Bieterin und als Mitglied einer Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bieters/einer anderen Bieterin ist unzulässig, wenn der Bieter/die Bieterin nicht spätestens mit dem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des/der jeweils anderen Bieters/Bieterin bzw. Bietergemeinschaft erhält.
Aufteilung in Lose
1 LotBetriebsärztliche Betreuung nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) für die Bediensteten der Stadtverwaltung Rosenheim mit ca. 1.100 Mitarbeitern. Grundbetreuung mit 222,8 Stunden jährlich und betriebsspezifische Betreuung.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Wertungssumme des Angebots.
Zeitplan
- 9. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 14. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung