Rahmenvereinbarung zur Bodenaushubentsorgung und Betriebsführung einer Zwischenlagerfläche

Was wird ausgeschrieben
Die REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG schreibt einen Rahmenvertrag für die Entsorgung von Bodenaushub und Asphaltaufbruch sowie die Betriebsführung einer Zwischenlagerfläche in Regensburg aus. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren, beginnend am 01.01.2027. Die Leistungen umfassen die fachgerechte Entsorgung von Material aus Tiefbauarbeiten im Stadtgebiet Regensburg und dem Versorgungsgebiet der REWAG.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Arbeiten werden als Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von 01.01.2027 bis 31.12.2028 vergeben. Bei Tiefbauarbeiten der REWAG, des Tiefbauamtes Regensburg oder Dritten fällt Bodenaushubmaterial sowie Asphaltaufbruch an, welcher fachgerecht zu entsorgen ist. Die beauftragten Tiefbauunternehmen liefern das entnommene Material auf die Zwischenlagerfläche in der Kremser Straße bei Hs.nr. 12, Regensburg. Bei ausreichend großem Baufeld wird die Lagerung im Baufeld vorgenommen. Die Lagerung erfolgt in getrennten Haufwerken (mindestens ein Haufwerk pro Baumaßnahme). Für Kleinmaßnahmen wie Hausanschlüsse und Störungen werden Sammelhaufwerke gebildet. Bei Asphaltaufbruch hat die Bereitstellung von einer ausreichenden Anzahl an Containern durch den AN auf der Baustelle zu erfolgen, sollte ein qualitativer Schnelltest des Nachunternehmers des AG auf pechhaltige Bestandteile hinweisen. Die Bewirtschaftung der Zwischenlagerfläche erfolgt durch die REWAG in Kooperation mit der Stadt Regensburg nachfolgend als AG bezeichnet. Die Betriebsführung soll jedoch wesentlich durch den AN unterstützt werden. Fällt bei einer Baumaßnahme kein weiteres Material an oder ist die maximale Haufwerksgröße von etwa 500m³ erreicht, erfolgt eine Benachrichtigung des Probenehmers durch den AG. Nach vorliegender Analytik und Einstufung erfolgt die Beauftragung des AN. Ab Übermittlung der Analytik ist das entsprechende Haufwerk innerhalb von 10 Werktagen vom Zwischenlagerplatz oder der Baustelle zu entsorgen. Die Fahrtkosten zu den Baustellen oder der Zwischenlagerfläche sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Die Baustellen befinden sich im Stadtgebiet Regensburg sowie dem Versorgungsgebiet der REWAG (siehe Anhang).
Die REWAG und die Stadt Regensburg suchen einen Partner für die Entsorgung von Bodenaushub und Asphalt, der bei Tiefbauarbeiten anfällt. Neben der eigentlichen Entsorgung soll der Auftragnehmer die Betriebsführung einer Zwischenlagerfläche in der Kremser Straße in Regensburg unterstützen. Das bedeutet, dass der Auftragnehmer sicherstellen muss, dass gelagerte Erdmassen und Asphaltreste nach einer Qualitätsprüfung zeitnah abtransportiert und fachgerecht entsorgt werden. Der Rahmenvertrag läuft über zwei Jahre und deckt das gesamte Versorgungsgebiet der REWAG ab. Bieter müssen neben dem Preis auch ein Konzept für eine ressourcenschonende und schnelle Abwicklung vorlegen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Vorlage eines Konzepts zur ressourcen- und emissionsarmen sowie schnellen Entsorgung
- Nachweis der Eignung gemäß § 56 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV
Aufteilung in Lose
1 LotDie Arbeiten werden als Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von 01.01.2027 bis 31.12.2028 vergeben. Bei Tiefbauarbeiten der REWAG, des Tiefbauamtes Regensburg oder Dritten fällt Bodenaushubmaterial sowie Asphaltaufbruch an, welcher fachgerecht zu entsorgen ist. Die beauftragten Tiefbauunternehmen liefern das entnommene Material auf die Zwischenlagerfläche in der Kremser Straße bei Hs.nr. 12, Regensburg. Bei ausreichend großem Baufeld wird die Lagerung im Baufeld vorgenommen. Die Lagerung erfolgt in getrennten Haufwerken (mindestens ein Haufwerk pro Baumaßnahme). Für Kleinmaßnahmen wie Hausanschlüsse und Störungen werden Sammelhaufwerke gebildet. Bei Asphaltaufbruch hat die Bereitstellung von einer ausreichenden Anzahl an Containern durch den AN auf der Baustelle zu erfolgen, sollte ein qualitativer Schnelltest des Nachunternehmers des AG auf pechhaltige Bestandteile hinweisen. Die Bewirtschaftung der Zwischenlagerfläche erfolgt durch die REWAG in Kooperation mit der Stadt Regensburg nachfolgend als AG bezeichnet. Die Betriebsführung soll jedoch wesentlich durch den AN unterstützt werden. Fällt bei einer Baumaßnahme kein weiteres Material an oder ist die maximale Haufwerksgröße von etwa 500m³ erreicht, erfolgt eine Benachrichtigung des Probenehmers durch den AG. Nach vorliegender Analytik und Einstufung erfolgt die Beauftragung des AN. Ab Übermittlung der Analytik ist das entsprechende Haufwerk innerhalb von 10 Werktagen vom Zwischenlagerplatz oder der Baustelle zu entsorgen. Die Fahrtkosten zu den Baustellen oder der Zwischenlagerfläche sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Die Baustellen befinden sich im Stadtgebiet Regensburg sowie dem Versorgungsgebiet der REWAG (siehe Anhang).
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price90%
Dieses Kriterium wird bewertet mit max. 90 Punkte Das Angebot mit dem geringsten Netto-Gesamtpreis für die ausgeschriebene Leistung erhält 90 Punkte. Für die preislich nachfolgenden Angebote wird die Punktzahl wie folgt bestimmt: Punktzahl Bieter XY: (Niedrigster Preis x 90) / Preis Bieter XY Bei der so errechneten Punktzahl findet nur die erste Nachkommastelle Berücksichtigung. Alle weiteren Nachkommastellen fallen ohne Auf- oder Abrundung weg. Der zu bewertende Preis setzt sich aus den in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Angaben zusammen. Gewertet wird der darin aufgeführte Netto-Gesamtpreis.
- quality10%
Um eine ressourcen- und emissionsarmen sowie schnelle Entsorgung gewährleisten zu können hat der Bieter ein Konzept vorzulegen, wie die Abwicklung ab Eingang des mineralischen Bodenaushubs auf der Zwischenlagerfläche bis zur endgültigen Verwertung/Beseitigung erfolgen soll. Folgende Aspekte müssen in diesem Konzept zwingend Berücksichtigung finden: - Emissionsarme Abwicklung der Entsorgung für auftragsgegenständlichen Leistungen. Angaben zur gefahrenen Kilometer für die Entsorgung der auftragsgegenständlichen Mengen mit Entsorgungsstellen und Entfernung zum Zwischenlager Kremser Straße (ZLK) bei Hs.nr. 12, Regensburg. - Angabe zu eingesetzten Fuhrpark zur Entsorgung inkl. Antriebsart - Maximale Tagesleistung zur Abfuhr ab Zwischenlagerfläche Kremser Straße (Leistung wird nur in Einzelfällen notwendig sein. Diese Fälle können jedoch jederzeit während der Vertragslaufzeit eintreten.) - Angaben zu Schulungs- und Unterweisungsplan für eingesetzte Mitarbeiter zu Arbeiten im kontaminierten Bereich und belasteten Bodenaushub Die Angaben des Konzepts werden Bestandteil der Leitungsbeschreibung und damit der vom Bieter und späteren AN geschuldete Leistung. Bewertung: Bieter mit niedrigstem Weg max. 7 Punkte Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtweg für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung erhält maximal 7 Punkte. Für Angebote mit längerem Gesamtweg wird die Punktzahl wie folgt bestimmt: Bieter XY: (niedrigster Gesamtweg x 7 Punkte)/(Gesamtweg Bieter XY) Bei der so errechneten Punktzahl findet nur die erste Nachkommastelle Berücksichtigung. Alle weiteren Nachkommastellen fallen ohne Auf- oder Abrundung weg. Der zu bewertende Gesamtweg setzt sich aus den in der aufgeführten Tabelle angegebenen Werten zusammen. Gewertet wird der darin aufgeführte Gesamtweg. -Ausschließlich Diesel Schadstoffklasse VI für eingesetzten Fuhrpark: 1 Punkt -Garantierte tägliche Abfuhrleistung größer gleich 500t: 1 Punkt -Vorlage eines geeigneten Schulungs- und Unterweisungsplans: 1 Punkt
Zeitplan
- 23. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 21. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung