Aus- und Fortbildung „Überleben auf See“ für Einsatzkräfte des Havariekommandos
Was wird ausgeschrieben
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee schreibt eine Rahmenvereinbarung für die Aus- und Fortbildung „Überleben auf See (ÜaS)“ für Einsatzkräfte des Havariekommandos aus. Die Leistung umfasst sowohl die Durchführung eines theoretischen und praktischen Teils als auch organisatorische Leistungen. Da der exakte Bedarf für die Jahre 2027 und 2028 noch nicht beziffert werden kann, erfolgt die Vergabe als Rahmenvereinbarung mit anschließenden Einzelbeauftragungen. Die Einsatzkräfte werden bei Schadenslagen auf Schiffen eingesetzt und per Schiff oder Helikopter zum Havaristen verbracht.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Rahmen der Aufgaben des Havariekommandos werden Brandbekämpfungseinheiten und Verletztenversorgungsteams in Schadenslagen auf Schiffen eingesetzt. Die ausgeschriebene Leistung umfasst sowohl die Durchführung eines theoretischen und praktischen Teils als auch die Übernahme organisatorischer Leistungen. Die Einsatzkräfte werden neben der Verbringung mit einem Schiff, per Helikopter zum Havaristen zugeführt. Um auf die potenziellen Einsatzkräfte auf diese Gefahren vorzubereiten und diese möglichst sicher durchzuführen, soll die ausgeschreibene Aus- und Fortbildung „Überleben auf See“ dienen. Da die Leistung zwar in vollem Umfang beschrieben werden kann, es dem Arbeitgeber zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist einen exakt zu beziffernden Bedarf für die Jahre 2027 und 2028 anzugeben, wird die Leistung entsprechend der Leistungsbeschreibung als Rahmenvereinbarung ausgeschrieben. Auf dieser Grundlage erfolgen dann Einzelbeauftragungen durch den Arbeitgeber.
Das Havariekommando (eine spezielle Einheit für maritime Notfälle in Deutschland) benötigt eine Ausbildung für seine Einsatzkräfte, die bei Schadenslagen auf Schiffen Brandbekämpfung durchführen und Verletzte versorgen. Die Schulung „Überleben auf See“ bereitet diese Personen auf die besonderen Gefahren vor, denen sie bei Einsätzen per Schiff oder Helikopter ausgesetzt sind. Da noch nicht klar ist, wie viele Einsatzkräfte in den Jahren 2027 und 2028 genau geschult werden müssen, wird die Leistung als Rahmenvereinbarung ausgeschrieben – der Auftragnehmer wird also nicht für einen Festbetrag beauftragt, sondern kann随后 nach Bedarf für einzelne Schulungsdurchgänge herangezogen werden. Anbieter sollten Erfahrung mit spezialisierten maritimen Notfallschulungen und entsprechende organisatorische Kompetenzen mitbringen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Nachweis von Erfahrung mit spezialisierten maritimen Notfallschulungen
- Fähigkeit zur Durchführung sowohl theoretischer als auch praktischer Schulungsteile
- Organisatorische Kompetenz für die Durchführung der Schulungen
- Eignungsnachweis gemäß §§ 123 und 124 GWB (Ausschlussgründe)
- Formblatt 133_333 b oder EEE (Eigenerklärung zur Eignung) bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied
- Nachweis der Unterauftragnehmer bei Eignungsleihe
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es finden die Ausschlussgründe gem. §§ 123 und 124 GWB Anwendung. Zur Erklärung der Eignung ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt 133_333 b oder eine EEE durch die/den Bieter, wenn diese/dieser nicht präqualifiziert sind/ist, bei Bietergemeinschaft von jedem Mitglied auszufüllen und mit dem Angebot einzureichen. Im Falle der Eignungsleihe sind die Angaben zusätzlich von den Unterauftragunternehmen für die jeweilige Eignungsleihe gesondert mit dem Angebot auszufüllen und einzureichen. Es können fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachgefordert werden. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. Die Unterlagen sind nach Aufforderung innerhalb von 6 KT einzureichen
Aufteilung in Lose
1 LotIm Rahmen der Aufgaben des Havariekommandos werden Brandbekämpfungseinheiten und Verletztenversorgungsteams in Schadenslagen auf Schiffen eingesetzt. Die ausgeschriebene Leistung umfasst sowohl die Durchführung eines theoretischen und praktischen Teils als auch die Übernahme organisatorischer Leistungen. Die Einsatzkräfte werden neben der Verbringung mit einem Schiff, per Helikopter zum Havaristen zugeführt. Um auf die potenziellen Einsatzkräfte auf diese Gefahren vorzubereiten und diese möglichst sicher durchzuführen, soll die ausgeschreibene Aus- und Fortbildung „Überleben auf See“ dienen. Da die Leistung zwar in vollem Umfang beschrieben werden kann, es dem Arbeitgeber zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist einen exakt zu beziffernden Bedarf für die Jahre 2027 und 2028 anzugeben, wird die Leistung entsprechend der Leistungsbeschreibung als Rahmenvereinbarung ausgeschrieben. Auf dieser Grundlage erfolgen dann Einzelbeauftragungen durch den Arbeitgeber.
Zeitplan
- 28. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 2. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung