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Rahmenvereinbarung für Payment-Service-Provider-Dienstleistungen zur Zahlungsabwicklung im ÖPNV

Hessen
Hofheim am Taunus, Germany·Veröffentlicht 7. Aug. 2026
IT-DienstleistungenFinanzdienstleistungenÖffentliche VerwaltungVerkehr und TransportPayment Service ProviderOepnvFinanzdienstleistungenDigitalisierungRahmenvereinbarung
Auftragswert
~€2.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
28. Aug. 2026
22 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sucht einen Payment Service Provider für die elektronische Zahlungsabwicklung von Ticketverkäufen über digitale Vertriebskanäle. Die Rahmenvereinbarung umfasst zudem Leistungen als Kreditkarten-Acquirer und Factorer für verschiedene Verkehrsunternehmen und Dienstleister. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 1440 Tage.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Gegenstand der Vergabe sind die Dienstleistungen eines Payment Service Providers (PSP), also insbesondere die elektronische Zahlungsabwicklung von Ticketverkäufen über sämtliche digitale Vertriebskanäle, die von den Kundinnen und Kunden selbst bedient werden. Diese Dienstleistung soll über eine Rahmenvereinbarung den im RMV und NVV organisierten Verkehrsunternehmen sowie dem vom RMV beauftragten Vertriebsdienstleister (VDL; der rms GmbH) zur Verfügung stehen. Diese Bezugsberechtigten sind in den Vergabeunterlagen, vgl. D 3 Bezugsberechtigte aufgelistet. Der PSP übernimmt dabei auch die Leistung eines Kreditkarten-Acquirers und eines Factorers.

VergabeHero-Einschätzung

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) schreibt die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs für seine digitalen Ticket-Vertriebskanäle aus. Ein spezialisierter Dienstleister, ein sogenannter Payment Service Provider, soll dabei nicht nur die Zahlungen technisch abwickeln, sondern auch als Kreditkarten-Acquirer (für die Akzeptanz von Kreditkartenzahlungen) und als Factorer (für die Vorfinanzierung von Forderungen) fungieren. Die Leistungen stehen verschiedenen Verkehrsunternehmen im RMV- und NVV-Gebiet zur Verfügung. Der Vertrag ist auf eine Laufzeit von etwa vier Jahren ausgelegt.

Eignung

Zentrale Anforderungen

7 Punkte
  • Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
  • Nachweis über das Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
  • Nachweis über das Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz
  • Nachweis über das Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz
  • Nachweis über das Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Mindestlohngesetz
  • Einreichung des Formulars B 1.1 zur Eigenerklärung
  • Einreichung des Formulars B 5.2 bei Bewerbergemeinschaften oder Einbeziehung Dritter

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach den §§ 123,124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Bieter erklären das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen mit Abgabe des Formulars B 1.1 der Vergabeunterlagen. Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen von jedem Mitglied im Formular B 5.2 vorzulegen. Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf einen Dritten, ist die Anlage B 5.2 bezogen auf den Dritten auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Rahmenvereinbarung über die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs der Vertriebsplattform des Rhein-Main-Verkehrsverbundes

Gegenstand der Vergabe sind die Dienstleistungen eines Payment Service Providers (PSP), also insbesondere die elektronische Zahlungsabwicklung von Ticketverkäufen über sämtliche digitale Vertriebskanäle, die von den Kundinnen und Kunden selbst bedient werden. Diese Dienstleistung soll über eine Rahmenvereinbarung den im RMV und NVV organisierten Verkehrsunternehmen sowie dem vom RMV beauftragten Vertriebsdienstleister (VDL; der rms GmbH) zur Verfügung stehen. Diese Bezugsberechtigten sind in den Vergabeunterlagen, vgl. D 3 Bezugsberechtigte aufgelistet. Der PSP übernimmt dabei auch die Leistung eines Kreditkarten-Acquirers und eines Factorers.

CPV 66100000Frist 28. Aug. 20261440 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Wertungspreis

    80%
  • quality

    Qualität

    20%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 7. Aug. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 28. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

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