Rahmenvereinbarung für bodengeologische Kartierung und Qualitätsnachweise
Was wird ausgeschrieben
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH schreibt eine Rahmenvereinbarung für bodengeologische Kartierungen und Qualitätsnachweise im Zeitraum 2026 bis 2030 aus. Ziel ist die systematische Bodeninventur und Überprüfung von Meliorationsmaßnahmen zur Rekultivierung von Kippenflächen. Der Auftrag umfasst zudem die Entnahme und Analyse von Blatt-, Nadel- und Bodenproben zur Sicherung forstwirtschaftlicher Nutzflächen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die bodengeologische Kartierung als systematische, flächendeckende Bodeninventur stellt die Grundlage des gesamten Rekultivierungsprozesses dar. Als Grundlage der Rekultivierung von zukünftigen landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen und sonstigen Flächen bildet der Boden-geologische Kartierungsbericht die Grundlage. Resultierend daraus wird der Meliorationsbedarf für das jeweilige Areal abgeleitet. Für die erfolgreiche Rekultivierung meliorierter Kippenflächen ist es erforderlich, die Qualität der durchgeführten Meliorationsmaßnahmen zu überprüfen. Für eine erfolgreiche Weiterbehandlung von Gehölzpflanzungen ist es erforderlich, Blatt- und Nadelproben sowie pH-Wert-Proben vom Bodensubstrat zu entnehmen. Das Planungsziel be-steht in der Erhaltung der forstwirtschaftlichen Nutzfläche. Aus den zu erstellenden Blatt- und Nadelanalysen werden künftige Erhaltungsarbeiten abgeleitet, die zum Sanierungserfolg führen.
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) sucht einen Dienstleister für die bodengeologische Untersuchung und Qualitätskontrolle in ehemaligen Bergbaugebieten. Dabei geht es darum, den Zustand von Böden systematisch zu erfassen, um daraus Maßnahmen für die Wiederherstellung land- und forstwirtschaftlicher Flächen abzuleiten. Zusätzlich werden Boden- und Pflanzenproben analysiert, um den Erfolg von Aufforstungen und Sanierungen zu überwachen. Der Vertrag läuft über vier Jahre von 2026 bis 2030. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Rahmenvereinbarung Bodengeologischer Kartierungsbericht und Qualitätsnachweis Westraum und Restlochkette 2026 - 2030)
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
- Regelungen nach § 56 Abs. 2 bis 4 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Es gelten die Regelungen nach § 56 Abs. 2 bis 4 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotDie bodengeologische Kartierung als systematische, flächendeckende Bodeninventur stellt die Grundlage des gesamten Rekultivierungsprozesses dar. Als Grundlage der Rekultivierung von zukünftigen landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen und sonstigen Flächen bildet der Boden-geologische Kartierungsbericht die Grundlage. Resultierend daraus wird der Meliorationsbedarf für das jeweilige Areal abgeleitet. Für die erfolgreiche Rekultivierung meliorierter Kippenflächen ist es erforderlich, die Qualität der durchgeführten Meliorationsmaßnahmen zu überprüfen. Für eine erfolgreiche Weiterbehandlung von Gehölzpflanzungen ist es erforderlich, Blatt- und Nadelproben sowie pH-Wert-Proben vom Bodensubstrat zu entnehmen. Das Planungsziel besteht in der Erhaltung der forstwirtschaftlichen Nutzfläche. Aus den zu erstellenden Blatt- und Nadelanalysen werden künftige Erhaltungsarbeiten abgeleitet, die zum Sanierungserfolg führen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
Preis
Zeitplan
- 19. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung