Quanten-Frequenz-Konverter für Quantenspeicherteststand

Was wird ausgeschrieben
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschafft ein Quantum-Frequency-Conversion-System (QFC) zur Konvertierung von Photonen von der Telekom-Wellenlänge auf die Rb-87-D1-Linie. Das System muss die quantenmechanischen Eigenschaften der Photonen erhalten und einen integrierten Pump-Laser sowie spezifische Faser-Schnittstellen aufweisen. Die Lieferung ist für den Einsatz in einem Quantenspeicherteststand am Institut für Quantentechnologie vorgesehen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Am DLR Institut für Quantentechnologie wird im Rahmen eines Quantenspeicherteststandes ein C-Band kompatibler Quantenspeicher aufgebaut (siehe schematische Darstellung in Abbildung 1). Die C-Band-Photonen einer Photonenpaarquelle liegen auf der Telekom-Wellenlänge von 1529,44nm und werden über eine Glasfaserstrecke zu einem Quantum-Frequency-Conversion-System (QFC) geleitet. Dieses konvertiert die Photonen auf die Rb-87-D1-Linie bei 794,98nm, da-mit sie anschließend im Quantenspeicher gespeichert werden können. Es wird daher ein QFC-System benötigt, das einzelne Photonen bei 1529,44nm mittels Summen-frequenzerzeugung (SFG) auf 794,98nm konvertiert. Das System muss dabei die quantenmechanischen Eigenschaften der Photonen, insbesondere die Kohärenzeigenschaften, erhalten. Das System muss den benötigten Pump-Laser beinhalten. Die Anbindung an den Aufbau erfolgt über PM-Faser-Schnittstellen (FC/UPC) am Ein- und Ausgang. Zusätzlich muss das System einen weiteren optischen Ausgang der erzeugten 1529,44nm bereitstellen, der über eine Glasfaser zu-rück in die Photonenpaarquelle und in ein Locking System geführt wird. Die Photonenpaarquelle selbst, sowie der Referenzlaser bei 794,98nm (Memory Reference Laser) sind nicht Teil dieser Ausschreibung und werden vom DLR bereitgestellt. Das System soll in einem 19"-Rack (Rack-Schrank durch das DLR bereitgestellt) in einem temperaturgeregelten Labor betrieben werden und wird ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal bedient. Weitergehende Informationen sind der beigefügten Leistungsbeschreibung (Vertragsunterlagen) zu entnehmen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sucht ein hochspezialisiertes Gerät, einen sogenannten Quanten-Frequenz-Konverter. Dieses System wird benötigt, um Lichtteilchen (Photonen) für einen Quantenspeicher von einer Wellenlänge in eine andere umzuwandeln, ohne dabei deren empfindliche quantenmechanische Eigenschaften zu zerstören. Das Gerät muss in ein bestehendes Laborsystem integriert werden und einen eigenen Laser für den Konvertierungsprozess mitbringen. Da es sich um hochkomplexe Forschungstechnologie handelt, richtet sich die Ausschreibung an spezialisierte Anbieter im Bereich der Quantenoptik und Laserphysik.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Katalog der Ausschlussgründe ergibt sich aus §§ 123 und 124 GWB. Der Auftraggeber kann eine Aufklärung über Inhalte der Angebote und Eignungsunterlagen betreiben und Unterlagen nachfordern. Die Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung werden dabei beachtet.
Aufteilung in Lose
1 LotAm DLR Institut für Quantentechnologie wird im Rahmen eines Quantenspeicherteststandes ein C-Band kompatibler Quantenspeicher aufgebaut (siehe schematische Darstellung in Abbildung 1). Die C-Band-Photonen einer Photonenpaarquelle liegen auf der Telekom-Wellenlänge von 1529,44nm und werden über eine Glasfaserstrecke zu einem Quantum-Frequency-Conversion-System (QFC) geleitet. Dieses konvertiert die Photonen auf die Rb-87-D1-Linie bei 794,98nm, da-mit sie anschließend im Quantenspeicher gespeichert werden können. Es wird daher ein QFC-System benötigt, das einzelne Photonen bei 1529,44nm mittels Summenfrequenzerzeugung (SFG) auf 794,98nm konvertiert. Das System muss dabei die quantenmechanischen Eigenschaften der Photonen, insbesondere die Kohärenzeigenschaften, erhalten. Das System muss den benötigten Pump-Laser beinhalten. Die Anbindung an den Aufbau erfolgt über PM-Faser-Schnittstellen (FC/UPC) am Ein- und Ausgang. Zusätzlich muss das System einen weiteren optischen Ausgang der erzeugten 1529,44nm bereitstellen, der über eine Glasfaser zu-rück in die Photonenpaarquelle und in ein Locking System geführt wird. Die Photonenpaarquelle selbst, sowie der Referenzlaser bei 794,98nm (Memory Reference Laser) sind nicht Teil dieser Ausschreibung und werden vom DLR bereitgestellt. Das System soll in einem 19"-Rack (Rack-Schrank durch das DLR bereitgestellt) in einem temperaturgeregelten Labor betrieben werden und wird ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal bedient. Weitergehende Informationen sind der beigefügten Leistungsbeschreibung (Vertragsunterlagen) zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
60 %
- quality
Zusammengesetzt aus: Qualität 30% Service 10%
Zeitplan
- 17. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung