Projektträgerschaft für Batterieforschung und technologische Souveränität
Was wird ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sucht einen Projektträger zur fachlichen und administrativen Begleitung von Fördermaßnahmen im Bereich Batterietechnologie. Der Auftrag umfasst Strategieentwicklung, Monitoring, Evaluation sowie die Unterstützung bei der Titelbewirtschaftung unter Einsatz von KI-Methoden. Die Laufzeit und der genaue finanzielle Umfang sind in den Unterlagen spezifiziert.
Vollständige Beschreibung anzeigen
In der Batterieforschung priorisiert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zukünftig Maßnahmen, die auf das Ziel „Aufbau einer wettbewerbsfähigen Batterieproduktion und -kreislaufführung in Deutschland, eingebettet in ein europäisches Produktionsnetzwerk bis 2035“ der Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) einzahlen. Die Erreichung technologischer Souveränität und Schaffung neuer Wertschöpfung in Deutschland sind die zentralen Ziele der zugehörigen BMFTR-Fördermaßnahmen. Die Kernaufgaben bei der Projektförderung betreffen die fachliche Begleitung und Unterstützung der Forschungs- und Innovationspolitik des Auftraggebers (AG). Hierzu zählt die Unterstützung des AG bei der Erstellung von Strategie- und Planungsunterlagen sowie Konzepten im Zusammenhang mit der Umsetzung, Fortschreibung und Evaluation der Förderprogrammatik. Ferner beinhalten sie – auch umfassende – Unterstützungsaufgaben des Auftragnehmers (AN) für den AG im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Fördergeschäft, u. a. bei der Fachinformation, der Durchführung von Terminen, bei weitergehenden innovationsunterstützenden Maßnahmen wie Technology Monitoring/Foresight und der Strategieentwicklung. Die begleitenden Aufgaben stehen in weiterem Zusammenhang mit dem Fördergeschäft und umfassen insbesondere die Unterstützung des AG bei weiteren Aufgaben, etwa bei der Titelbewirtschaftung, der Fachinformation oder Vergaben. Im Sinne der effizienten Programmbetreuung sind durch den AN auch Methoden und Tools unter Einbeziehung künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen dieser Aufgaben einzusetzen. Dabei muss die fachlich-technisch-wissenschaftliche sowie administrative Betreuung der Fördervorhaben durch entsprechend ausgebildete und geschulte Mitarbeitende des AN in ausreichendem Maße sichergestellt bleiben, die genutzten KI-Anwendungen sind regelmäßig auf Plausibilität zu prüfen
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sucht einen professionellen Partner, der als Projektträger die Umsetzung der Hightech-Agenda Deutschland im Bereich Batterieforschung unterstützt. Der Auftragnehmer übernimmt dabei sowohl inhaltliche Aufgaben, wie die fachliche Begleitung von Forschungsvorhaben und Strategieentwicklung, als auch administrative Tätigkeiten, etwa bei der Vergabe von Fördermitteln oder der Budgetverwaltung. Eine Besonderheit ist die explizite Anforderung, moderne Methoden der künstlichen Intelligenz zur Effizienzsteigerung in der Programmbetreuung einzusetzen, wobei die fachliche Kontrolle durch qualifiziertes Personal stets gewährleistet bleiben muss. Ziel ist es, die technologische Souveränität Deutschlands in der Batterieproduktion bis 2035 zu stärken.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB
- Nachweis der Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG)
- Nachweis der Einhaltung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG)
- Nachweis der Einhaltung des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG)
- Nachweis der Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)
- Einhaltung der Sanktions-VO Art. 5k
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Alle Ausschlussgründe sind in den Vergabeunterlagen genannt: s. Bieterbogen, Ziff. V. - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV sowie § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG, § 98c AufenthG, § 22 LkSG und Art. 5k Sanktions-VO Der Auftraggeber kann unter Beachtung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insb. Eigenerklärungen) nachfordern bzw. vervollständigen oder korrigieren lassen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachfordern oder vervollständigen lassen (§ 56 Abs. 2 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist gemäß § 56 Abs. 3 Satz 1 VgV ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Aufteilung in Lose
1 LotIn der Batterieforschung priorisiert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zukünftig Maßnahmen, die auf das Ziel „Aufbau einer wettbewerbsfähigen Batterieproduktion und -kreislaufführung in Deutschland, eingebettet in ein europäisches Produktionsnetzwerk bis 2035“ der Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) einzahlen. Die Erreichung technologischer Souveränität und Schaffung neuer Wertschöpfung in Deutschland sind die zentralen Ziele der zugehörigen BMFTR-Fördermaßnahmen. Die Kernaufgaben bei der Projektförderung betreffen die fachliche Begleitung und Unterstützung der Forschungs- und Innovationspolitik des Auftraggebers (AG). Hierzu zählt die Unterstützung des AG bei der Erstellung von Strategie- und Planungsunterlagen sowie Konzepten im Zusammenhang mit der Umsetzung, Fortschreibung und Evaluation der Förderprogrammatik. Ferner beinhalten sie – auch umfassende – Unterstützungsaufgaben des Auftragnehmers (AN) für den AG im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Fördergeschäft, u. a. bei der Fachinformation, der Durchführung von Terminen, bei weitergehenden innovationsunterstützenden Maßnahmen wie Technology Monitoring/Foresight und der Strategieentwicklung. Die begleitenden Aufgaben stehen in weiterem Zusammenhang mit dem Fördergeschäft und umfassen insbesondere die Unterstützung des AG bei weiteren Aufgaben, etwa bei der Titelbewirtschaftung, der Fachinformation oder Vergaben. Im Sinne der effizienten Programmbetreuung sind durch den AN auch Methoden und Tools unter Einbeziehung künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen dieser Aufgaben einzusetzen. Dabei muss die fachlich-technisch-wissenschaftliche sowie administrative Betreuung der Fördervorhaben durch entsprechend ausgebildete und geschulte Mitarbeitende des AN in ausreichendem Maße sichergestellt bleiben, die genutzten KI-Anwendungen sind regelmäßig auf Plausibilität zu prüfen.
Zeitplan
- 26. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung