TED·396653-2026·Schließt in 31 Tagen

Projektsteuerung für den Neubau einer Zentralen Notaufnahme und eines OP-Zentrums

Klinikum Leverkusen gGmbHLeverkusen, GermanyVeröffentlicht 10. Juni 2026
Auftragswert
~€900k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
10. Juli 2026
31 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Klinikum Leverkusen schreibt die Projektsteuerung für den Neubau einer Zentralen Notaufnahme sowie eines OP-Zentrums aus. Das Projekt umfasst den Rückbau eines Bestandsgebäudes und die Errichtung eines vollunterkellerten Neubaus mit zwei Vollgeschossen. Der beauftragte Projektsteuerer übernimmt dabei auch projektstufenübergreifende Leitungsaufgaben.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Der Auftraggeber strebt eine Modernisierung seines Klinikcampus an. Eine der hierfür vorgesehenen Maßnahmen betrifft den Rückbau eines Bestandsgebäudes sowie ein Neubau mit zwei Vollgeschossen, in welchen die neue ZNA im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss ein zentrales OP-Zentrum betrieben werden soll. Für die erforderlichen technischen Anlagen und Logistikflächen soll der Neubau vollunterkellert werden. Dieses Vorhaben soll durch einen Projektsteuerer, der auch projektstufenübergreifende Projektleitungsaufgaben übernimmt, begleitet werden.

VergabeHero-Einschätzung

Das Klinikum Leverkusen plant die Modernisierung seines Klinikcampus und sucht hierfür einen externen Projektsteuerer. Dieser soll den gesamten Prozess begleiten, der den Abriss eines alten Gebäudes sowie den Neubau eines modernen Zentrums für Notfallmedizin und Operationen umfasst. Der Neubau wird zwei Stockwerke sowie einen Keller für technische Anlagen und Logistik beinhalten. Die Aufgabe beinhaltet neben der reinen Steuerung auch die übergeordnete Projektleitung für das gesamte Bauvorhaben.

Planungs- und IngenieurdienstleistungenGesundheitswesenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungProjektsteuerungKlinikbauGesundheitswesenOeffentliche AusschreibungBauprojektmanagement
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001"Projektsteuerung – Neubau Zentrale Notaufnahme & OP Zentrum“

Das Klinikum Leverkusen, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln, ist ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung mit einem hochqualifizierten medizinischen und pflegerischen Leistungsangebot. Mehr als 2.600 Menschen kümmern sich in zwölf medizinischen Fachabteilungen mit insgesamt 746 Betten, zahlreichen Zentren und Instituten sowie in den Servicebereichen, Tochtergesellschaften und in der Verwaltung um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie andere Berufsgruppen sind dafür rund um die Uhr im Einsatz. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist das Klinikum Leverkusen zu einem der größten Anbieter von Gesundheitsleistungen in der Region avanciert. Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist zum jetzigen Zeitpunkt hinsichtlich der räumlichen Kapazitäten bei der Versorgung von 55.000 behandelten Patienten (2023) bereits völlig erschöpft. Bundesweit zeigt sich die zunehmende Nutzung von Notfallstrukturen durch die Bevölkerung, zum Teil weil andere Sektoren ebenfalls überausgelastet aber auch überfordert sind. Von einem noch wachsenden Patientenaufkommen im Notfallsektor ist auszugehen. Dabei steigt der Anteil der stationär aufzunehmenden Patienten, die notfallmäßig aus der ZNA rekrutiert werden, stetig, da häusliche Versorgungsengpässe neben den medizinischen Indikationen zusätzlich zum Aufnahmegrund werden. Die jetzige ZNA befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes 1, Bauteile 1O und 1P, mit einer Fläche von 1200 Quadratmetern. Eine Erweiterung der ZNA an jetziger Stelle wurde ausgeschlossen, da die baulichen Maßnahmen im laufenden Betrieb in der ZNA eines Maximalversorgers bei nicht vorhandener Möglichkeit der Auslagerung die Versorgungsqualität einschränken, vor allem aber die vorhandene Grundfläche an diesem Standort nicht ausreichen würde. Als neuer Standort der ZNA soll die Fläche des jetzigen Gebäudes 1, Bauteile F und B, genutzt werden. Dafür soll der Bauteil F vollständig abgerissen werden, um Platz für den Neubau der ZNA zu schaffen. Der Bauteil B kann durch Umbaumaßnahmen in den Neubau integriert werden. Dafür können die derzeit untergebrachten Funktionen an anderer, besser geeigneterer Stelle verortet werden. Bei dem rückzubauenden Bauteil F, handelt es sich um den ältesten noch befindlichen Bauteil auf dem Klinikgelände, der aktuell als Bettenstation genutzt wird. Dieser ist in einem baulich schlechten Zustand und eine Sanierung wäre nicht wirtschaftlich. Zudem ist der Bauteil für heutige Verhältnisse flächentechnisch zu klein und der Spielraum zur Erweiterung ist nicht vorhanden. Der Neubau soll zwei Vollgeschosse umfassen die zuvor genannte neue ZNA im Erdgeschoss aufnehmen und im 1.Obergeschoss einem zentralem OP-Zentrum zur Verfügung stehen. Für die erforderlichen technischen Anlagen und Logistikflächen soll der Neubau vollunterkellert werden. Die detaillierte Projektbeschreibung und die geforderten Leistungen sind der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen zu entnehmen.

CPV 71541000, 71240000, 71300000270 Tage Laufzeit
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 10. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 10. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link