TED·364725-2026

Validierung eines Verfahrens zur Beurteilung von Hitzegefährdungen bei Außenarbeit

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)Dortmund, GermanyVeröffentlicht 28. Mai 2026
Auftragswert
~€250k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sucht einen Dienstleister zur wissenschaftlichen Überprüfung und Feldvalidierung eines vereinfachten Verfahrens zur Bewertung von Hitzebelastungen bei Tätigkeiten im Freien. Das Projekt umfasst die Anpassung des Verfahrens sowie die Erprobung der Praxistauglichkeit in verschiedenen Arbeitsumfeldern über einen Zeitraum von maximal 24 Monaten. Ziel ist die Sicherstellung der Anwendbarkeit der neuen Technischen Regel ASR A5.1.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Angesichts des Klimawandels führen höhere Temperaturen bei Hitzeperioden zu stärkerer körperlicher Belastung und mehr Hitzestress. Dies betrifft nicht nur klassische Außenarbeit (z. B. (Garten-)Bau, Landwirtschaft), sondern auch bislang eher weniger beachtete Tätigkeiten im Freien (z. B. in Schule/Hort, KiTa). Bei Tätigkeiten im Freien liegt zudem eine kombinierte Belastung vor (Hitze, UV-Strahlung, Niederschläge, Wind usw.). Der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) hat eine Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A5.1 erstellt, welche seit dem 28.08.2025 in Kraft ist. Dabei wurde auch ein praxisorientiertes „Vereinfachtes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze“ entwickelt. Dieses hat zahlreiche Einflussfaktoren (z. B. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung, Arbeitsschwere, Bekleidung) auf eine einfache Skalierung zusammengeführt und konnte bislang noch nicht in der Praxis erprobt werden. Deshalb hat der ASTA es zunächst als „Empfehlung des Ausschusses für Arbeitsstätten (ASTA) – Beurteilung der Gefährdungen durch Hitze und Maßnahmen an Arbeitsplätzen in nicht allseits umschlossenen Arbeitsstätten und an Arbeitsplätzen im Freien“ veröffentlicht. Ziel dieses Projekts ist es, das praxisorientierte, vereinfachte Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze und zur Maßnahmenauswahl bei Tätigkeiten im Freien auf der Basis evidenter wissenschaftlicher Methoden zu überprüfen, bei Bedarf anzupassen sowie eine exemplarische Erprobung und Validierung im Feldversuch vorzunehmen. Der Gesichtspunkt der Praxistauglichkeit bzw. Akzeptanz durch die betrieblichen Akteure des Arbeitsschutzes ist besonders zu berücksichtigen. Die Laufzeit soll maximal 24 Monate betragen.

VergabeHero-Einschätzung

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) möchte ein neues, vereinfachtes Verfahren testen, mit dem Arbeitgeber die Hitzebelastung für ihre Mitarbeiter bei der Arbeit im Freien besser einschätzen können. Da der Klimawandel zu häufigeren Hitzewellen führt, betrifft dies nicht nur klassische Bauberufe, sondern auch Tätigkeiten in Kitas oder Schulen. Ein externer Dienstleister soll dieses Verfahren wissenschaftlich prüfen, bei Bedarf anpassen und in der Praxis testen, um sicherzustellen, dass es für Betriebe leicht umsetzbar ist. Das Projekt ist auf eine Laufzeit von maximal zwei Jahren ausgelegt.

Forschungs- und EntwicklungsdienstleistungenBeratungsleistungenÖffentliche VerwaltungForschung und EntwicklungArbeitsschutzForschung Und EntwicklungKlimawandelOeffentliche VerwaltungWissenschaftliche Dienstleistung
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Praxisbezogenes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze bei Arbeit im Freien – Hitzegefährdung bei Außenarbeit

Angesichts des Klimawandels führen höhere Temperaturen bei Hitzeperioden zu stärkerer körperlicher Belastung und mehr Hitzestress. Dies betrifft nicht nur klassische Außenarbeit (z. B. (Garten-)Bau, Landwirtschaft), sondern auch bislang eher weniger beachtete Tätigkeiten im Freien (z. B. in Schule/Hort, KiTa). Bei Tätigkeiten im Freien liegt zudem eine kombinierte Belastung vor (Hitze, UV-Strahlung, Niederschläge, Wind usw.). Der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) hat eine Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A5.1 erstellt, welche seit dem 28.08.2025 in Kraft ist. Dabei wurde auch ein praxisorientiertes „Vereinfachtes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze“ entwickelt. Dieses hat zahlreiche Einflussfaktoren (z. B. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung, Arbeitsschwere, Bekleidung) auf eine einfache Skalierung zusammengeführt und konnte bislang noch nicht in der Praxis erprobt werden. Deshalb hat der ASTA es zunächst als „Empfehlung des Ausschusses für Arbeitsstätten (ASTA) – Beurteilung der Gefährdungen durch Hitze und Maßnahmen an Arbeitsplätzen in nicht allseits umschlossenen Arbeitsstätten und an Arbeitsplätzen im Freien“ veröffentlicht. Ziel dieses Projekts ist es, das praxisorientierte, vereinfachte Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze und zur Maßnahmenauswahl bei Tätigkeiten im Freien auf der Basis evidenter wissenschaftlicher Methoden zu überprüfen, bei Bedarf anzupassen sowie eine exemplarische Erprobung und Validierung im Feldversuch vorzunehmen. Der Gesichtspunkt der Praxistauglichkeit bzw. Akzeptanz durch die betrieblichen Akteure des Arbeitsschutzes ist besonders zu berücksichtigen. Die Laufzeit soll maximal 24 Monate betragen.

CPV 73110000
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Der Preis wird mit der Leistung (Gesamtpunkte) ins Verhältnis gesetzt. Das wirtschaftlichste Angebot ist jenes mit dem kleinsten Quotienten.

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 28. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert