Plattform zur Integration und Verwaltung KI-gestützter Analyseverfahren für die digitale Pathologie

Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Aachen führt eine Markterkundung für eine herstellerneutrale Plattform zur Integration und Verwaltung von KI-Anwendungen in der digitalen Pathologie durch. Ziel ist der Aufbau einer bundesweiten Forschungsinfrastruktur, die den interoperablen Betrieb verschiedener KI-Lösungen ermöglicht. Die Laufzeit der Plattform ist auf 1260 Tage angelegt.
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Hierbei handelt es sich um eine MARKTERKUNDUNG. Der Leistungsbereich umfasst die Bereitstellung einer offenen und herstellerneutralen Plattform zur standardisierten Integration, Verwaltung und Ausführung KI-gestützter Analyseverfahren innerhalb einer bundesweiten Forschungsinfrastruktur für die digitale Pathologie. Für den Aufbau und den nachhaltigen Betrieb der Forschungsinfrastruktur wird eine Plattform benötigt, die die standardisierte Einbindung, den interoperablen Betrieb sowie die nachhaltige Verwaltung KI-basierter Anwendungen innerhalb bestehender Forschungsinfrastrukturen ermöglicht. Die Plattform soll KI-Anwendungen unterschiedlicher Hersteller über standardisierte Schnittstellen integrieren und deren einheitliche Nutzung innerhalb standortübergreifender Forschungsumgebungen unterstützen. Aus Sicht des Universitätsklinikums kann der Bedarf aktuell nur durch einen Marktteilnehmer gedeckt werden. Zur Verifizierung dieser Annahme wird diese Markterkundung durchgeführt. Der Auftraggeber behält sich weitere vergaberechtliche Schritte vor.
Das Universitätsklinikum Aachen sucht nach einer zentralen, herstellerunabhängigen Software-Plattform, um verschiedene KI-gestützte Analyse-Tools für die digitale Pathologie in einer gemeinsamen Forschungsumgebung zu bündeln. Diese Plattform soll es ermöglichen, KI-Anwendungen unterschiedlicher Anbieter standardisiert einzubinden, zu verwalten und standortübergreifend zu nutzen. Da das Klinikum derzeit davon ausgeht, dass nur ein einziger Anbieter diese spezifischen Anforderungen erfüllen kann, dient diese Markterkundung dazu, den Markt zu prüfen und diese Annahme zu verifizieren. Es handelt sich um eine Vorstufe zu einer möglichen späteren Auftragsvergabe.
Aufteilung in Lose
1 LotDie zu beschaffenden Leistungen müssen insbesondere die folgenden fachlichen und technischen Anforderungen erfüllen. - Die Plattform muss die standardisierte Integration, Verwaltung und Ausführung KI-gestützter Analyseverfahren unterschiedlicher Hersteller innerhalb einer gemeinsamen Forschungsumgebung ermöglichen. - Die Plattform muss den vollständigen Lebenszyklus KI-basierter Anwendungen, einschließlich Integration, Validierung, Bereitstellung, Versionierung, Ausführung, Aktualisierung und Außerbetriebnahme, unterstützen. - Die Plattform muss die standardisierte Einbindung neuer KI-Anwendungen ermöglichen, ohne dass grundlegende Anpassungen der bestehenden Plattformarchitektur oder angebundener Primärsysteme erforderlich werden. - Die Plattform muss die einheitliche Bereitstellung und Nutzung KI-gestützter Analyseverfahren innerhalb standortübergreifender Forschungsverbünde unterstützen. - Die Plattform muss die Verwaltung wissenschaftlicher Kohorten sowie deren Verknüpfung mit digitalen Whole-Slide-Images und weiteren Forschungsdaten ermöglichen. - Die Plattform muss offene und standardisierte Schnittstellen zur Anbindung von Pathologieinformationssystemen, Bildmanagementsystemen und Forschungsdatenplattformen bereitstellen. - Die Plattform muss proprietäre Whole-Slide-Image-Formate unterschiedlicher Scannerhersteller verarbeiten und in standardisierte Analyseprozesse integrieren können. - Die Plattform muss Verfahren zur Anonymisierung und Pseudonymisierung digitaler Whole-Slide-Images einschließlich DICOM-basierter Bildformate unterstützen. - Die Plattform muss containerbasierte Bereitstellungs- und Ausführungskonzepte für den skalierbaren Betrieb KI-basierter Anwendungen innerhalb verteilter Forschungsumgebungen unterstützen. - Die Plattform muss auf offenen, dokumentierten und wiederverwendbaren Softwarekomponenten basieren sowie deren Erweiterbarkeit gewährleisten. - Die Plattform muss den interoperablen Betrieb KI-basierter Anwendungen innerhalb bestehender und zukünftiger Forschungsinfrastrukturen ermöglichen. - Die Plattform muss eine herstellerneutrale Integration unterschiedlicher KI-Anwendungen sowie deren standardisierte Orchestrierung innerhalb einer gemeinsamen Infrastruktur unterstützen. - Die bereitgestellten Komponenten müssen langfristig wartbar, dokumentiert und nachhaltig weiterentwickelbar sein. - Die Plattform muss die kontinuierliche Integration neuer KI-Anwendungen, Scannertechnologien, Bildformate und technischer Weiterentwicklungen ermöglichen, ohne dass grundlegende Änderungen der Systemarchitektur erforderlich werden. - Die Plattform muss auf etablierten offenen Standards aufbauen und deren zukünftige Weiterentwicklung unterstützen.
Zeitplan
- 3. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert