Planungswettbewerb zur Neugestaltung des Bahnhofsplatzes in Verl
Was wird ausgeschrieben
Die Städte Rietberg, Verl und die Gemeinde Langenberg schreiben einen nichtoffenen Realisierungswettbewerb für die freiraumplanerische, architektonische und verkehrsplanerische Gestaltung des Bahnhofsplatzes in Verl aus. Das Verfahren folgt der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) und umfasst ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren sowie ein nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren. Die Laufzeit des Auftrags beträgt 360 Tage.
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Freiraumplanerischer, architektonischer und verkehrsplanerischer Wettbewerb nach RPW 2013
Die Kommunen Rietberg, Verl und Langenberg suchen im Rahmen eines Planungswettbewerbs nach Entwürfen für die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes in Verl. Dabei geht es um eine ganzheitliche Planung, die Architektur, Freiraumgestaltung und Verkehrsplanung miteinander verbindet. Das Verfahren ist in zwei Stufen unterteilt: Zunächst erfolgt ein Auswahlverfahren für die Teilnehmer, anschließend findet ein Verhandlungsverfahren mit den ausgewählten Büros statt. Interessierte Architekten und Ingenieure müssen ihre Eignung nachweisen, um am Wettbewerb teilnehmen zu können. Die Umsetzung des Projekts ist auf einen Zeitraum von etwa einem Jahr angelegt.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Registrierung Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (WB 14/26)
- Registrierung Ingenieurskammer-Bau NRW (RPW 2026/021)
- Vollständige Einreichung aller geforderten Nachweise und Erklärungen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Aufteilung in Lose
1 LotRegistrierungsnummer Architektenkammer Nordrhein-Westfalen: WB 14/26 Registrierungsnummer Ingenieurskammer-Bau NRW: RPW – 2026/021 Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um einen Planungswettbewerb nach RPW 2013. Der Wettbewerb wird als nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gemäß § 17 (5) VgV durchgeführt. Gegenstand des Wettbewerbs ist die umfassende freiraumplanerische, architektonische sowie verkehrsplanerische Neugestaltung des Bahnhofsplatzes Verl, der durch die Reaktivierung der Teutoburger Wald-Eisenbahn künftig eine Schlüsselrolle als leistungsfähiger Mobilitätsknotenpunkt und zentraler Eingangsort in die Stadt übernimmt. Die Aufgabe ist die funktionale und städtebauliche Neuordnung des Bereichs, um einen identitätsstiftenden Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität als attraktiven Ankommens- und Willkommensort für alle Bewohnenden zu schaffen. Dabei ist das historische Bahnhofsgebäude als prägender Ankerpunkt zu erhalten und soll behutsam in das Gesamtkonzept integriert werden. Über die rein verkehrlichen Aspekte hinaus muss der neue Platzraum eine hohe Alltagstauglichkeit für vielfältige Nutzungen wie den Wochenmarkt gewährleisten und durch die Berücksichtigung angrenzender Ideenteile eine stimmige langfristige Perspektive für das gesamte städtebauliche Umfeld aufzeigen. Das Wettbewerbsverfahren ist auf 15 teilnehmende Teams begrenzt. Die Ermittlung der 15 teilnehmenden Teams erfolgt ausschließlich im Rahmen eines EU-weiten Bewerbungsverfahrens mit anschließendem Losverfahren. Alle Bewerbenden, die die formalen Teilnahmevoraussetzungen erfüllen, nehmen gleichberechtigt am Losverfahren teil. Zur Sicherstellung eines transparenten, diskriminierungsfreien und europarechts-konformen Verfahrens wird auf eine gesonderte Setzung von Teilnehmenden verzichtet. In der Bekanntmachung wird folgende Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden, gemacht: Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 15 Diese Angabe ist technisch bedingt nicht anders möglich und entspricht nur teilweise den Wettbewerbsbedingungen. Korrekt müsste es lauten: Die Auftragsvergabe erfolgt in einem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren (§ 14 (4) 8. VgV). Die Auslobende wird zunächst ausschließlich mit dem/der ersten Preistragenden Verhandlungen führen. Sollte eine solche Verhandlung nicht zum Vertragsschluss führen, werden alle weiteren Preistragenden des Wettbewerbs zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung - VgV aufgefordert. Teilnehmende am Verhandlungsverfahren sind die Preistragenden, wie sie in den Bewerbungsunterlagen benannt sind. Die angegebenen Binde- und Ausführungsfristen basieren auf dem derzeitigen Planungs- und Kenntnisstand und wurden aufgrund noch bestehender terminlicher Unwägbarkeiten vorläufig festgelegt; Anpassungen im Verlauf des anschließenden Verhandlungsverfahrens in der zweiten Stufe bleiben vorbehalten. Ende der Frist für zusätzliche Informationen: 18.06.2026 Termin der Auslobung: 03.07.2026
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality50%
Planungsqualität
- quality30%
Projektumsetzung
- price20%
Honorar
Zeitplan
- 29. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung