Planungsleistungen zur Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes Ratingen-West und Innenstadt

Was wird ausgeschrieben
Die Stadtwerke Ratingen GmbH schreibt Planungsleistungen für die Dekarbonisierung ihres Fernwärmenetzes in Ratingen-West und der Innenstadt aus. Das Projekt umfasst die Leistungsphasen 2 bis 8 und ist in zwei Lose für Erzeugungsanlagen sowie die Netzerweiterung unterteilt. Ziel ist die Erreichung der Treibhausgasneutralität bis 2045.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Stadtwerke Ratingen GmbH (nachfolgend: "Auftraggeberin") ist Betreiberin eines Fernwärmenetzes in Ratingen. Für den Netzgebietsteil "Ratingen West & Innenstadt" beabsichtigt die Auftraggeberin den schrittweisen Umstieg hin zu einer Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung, um die energie- und klimapolitischen Zielsetzungen, insbesondere der angestrebten Treibhausgasneutralität bis spätestens 2045, zu erfüllen. Die vorliegende, auf zwei Lose aufgeteilte, Ausschreibung dient der Beauftragung eines Dienstleisters (nachfolgend: "Auftragnehmer"), der - aufbauend auf den Arbeitsergebnissen aus Leistungsphase 1 - die technische und bauliche Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen (Leistungsphasen 2 bis 8) plant bzw. überwacht. Gegenstand der in Los I zusammengefassten Planerleistungen ist die Planung und Integration neuer Wärmeerzeugungsanlagen (Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlage 15 zu § 55 Abs. 3 HOAI). Gegenstand der zu vergebenden Leistungen in Los II ist die Planung der Erweiterung, Verdichtung und Optimierung des bestehenden Fernwärmenetzes (Objektplanung Ingenieurbauwerke - Anlage 12 zu § 43 HOAI sowie Nebenleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlage 15 zu § 55 Abs. 3 HOAI). Einzelheiten zum Projekt lassen sich den Auftragsunterlagen entnehmen.
Die Stadtwerke Ratingen planen die Umstellung ihres Fernwärmenetzes auf klimaneutrale Wärmequellen, um bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Hierfür werden Ingenieurdienstleistungen für die Planung und Überwachung der technischen Umsetzung ausgeschrieben, unterteilt in zwei Lose: Los I konzentriert sich auf neue Wärmeerzeugungsanlagen, während Los II die Erweiterung und Optimierung des Leitungsnetzes umfasst. Die Beauftragung deckt die Leistungsphasen 2 bis 8 ab, also von der Entwurfsplanung bis zur Objektüberwachung. Bewerber müssen ihre Eignung durch entsprechende Erklärungen nachweisen, wobei neben dem Preis auch qualitative Aspekte wie Projektleitungserfahrung und Vor-Ort-Präsenz in die Bewertung einfließen.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach GWB
- Eigenerklärung zu Mindestlohn- und Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzen
- Eigenerklärung gemäß EU-Sanktionsverordnung 833/2014
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, § 21 Abs. 1 AEntG, § 98c Abs. 1 AufentG, § 19 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG und § 22 Abs. 1 LkSG - Eigenerklärung gem. Art. 5 k) Abs. 1 der VO (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren Die Auftraggeberin behält sich vor, sämtliche Teilnahme- und Angebotsunterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen von den beteiligten Unternehmen nachzufordern.
Aufteilung in Lose
2 LoteDie Stadtwerke Ratingen GmbH (nachfolgend: "Auftraggeberin") ist Betreiberin eines Fernwärmenetzes in Ratingen. Für den Netzgebietsteil "Ratingen West & Innenstadt" beabsichtigt die Auftraggeberin den schrittweisen Umstieg hin zu einer Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung, um die energie- und klimapolitischen Zielsetzungen, insbesondere der angestrebten Treibhausgasneutralität bis spätestens 2045, zu erfüllen. Die vorliegende, auf zwei Lose aufgeteilte, Ausschreibung dient der Beauftragung eines Dienstleisters (nachfolgend: "Auftragnehmer"), der - aufbauend auf den Arbeitsergebnissen aus Leistungsphase 1 - die technische und bauliche Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen (Leistungsphasen 2 bis 8) plant bzw. überwacht. Gegenstand der in Los I zusammengefassten Planerleistungen ist die Planung und Integration neuer Wärmeerzeugungsanlagen (Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlage 15 zu § 55 Abs. 3 HOAI). Gegenstand der zu vergebenden Leistungen in Los II ist die Planung der Erweiterung, Verdichtung und Optimierung des bestehenden Fernwärmenetzes (Objektplanung Ingenieurbauwerke - Anlage 12 zu § 43 HOAI sowie Nebenleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlage 15 zu § 55 Abs. 3 HOAI). Einzelheiten zum Projekt lassen sich den Auftragsunterlagen entnehmen.
Die Stadtwerke Ratingen GmbH (nachfolgend: "Auftraggeberin") ist Betreiberin eines Fernwärmenetzes in Ratingen. Für den Netzgebietsteil "Ratingen West & Innenstadt" beabsichtigt die Auftraggeberin den schrittweisen Umstieg hin zu einer Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung, um die energie- und klimapolitischen Zielsetzungen, insbesondere der angestrebten Treibhausgasneutralität bis spätestens 2045, zu erfüllen. Die vorliegende, auf zwei Lose aufgeteilte, Ausschreibung dient der Beauftragung eines Dienstleisters (nachfolgend: "Auftragnehmer"), der - aufbauend auf den Arbeitsergebnissen aus Leistungsphase 1 - die technische und bauliche Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen (Leistungsphasen 2 bis 8) plant bzw. überwacht. Gegenstand der in Los I zusammengefassten Planerleistungen ist die Planung und Integration neuer Wärmeerzeugungsanlagen (Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlage 15 zu § 55 Abs. 3 HOAI). Gegenstand der zu vergebenden Leistungen in Los II ist die Planung der Erweiterung, Verdichtung und Optimierung des bestehenden Fernwärmenetzes (Objektplanung Ingenieurbauwerke - Anlage 12 zu § 43 HOAI sowie Nebenleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlage 15 zu § 55 Abs. 3 HOAI). Einzelheiten zum Projekt lassen sich den Auftragsunterlagen entnehmen.
Zuschlagskriterien
10 Kriterien- cost60%
Bewertet wird, welches Unternehmen das niedrigste Honorarangebot abgegeben hat. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- quality10%
Bewertet wird, inwieweit die Projektleitung eine leitende Funktion (Leitung/Stellvertretung) bei vergleichbaren Projekten eingenommen hat. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- quality15%
Bewertet wird, welche Zusagen die Unternehmen im Zusammenhang mit der Präsenz vor Ort während der Leistungserbringung anbieten. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- quality7.5%
Bewertet werden konzeptionelle Aussagen der Bieter zu einem für die Auftraggeberin möglichst vorteilhaften Kostenmanagement. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- quality7.5%
Bewertet werden konzeptionelle Aussagen der Bieter zu einem für die Auftraggeberin möglichst vorteilhaften Nachtragsmanagement. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- cost60%
Bewertet wird, welches Unternehmen das niedrigste Honorarangebot abgegeben hat. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- quality10%
Bewertet wird, inwieweit die Projektleitung eine leitende Funktion (Leitung/Stellvertretung) bei vergleichbaren Projekten eingenommen hat. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- quality15%
Bewertet wird, welche Zusagen die Unternehmen im Zusammenhang mit der Präsenz vor Ort während der Leistungserbringung anbieten. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- quality7.5%
Bewertet werden konzeptionelle Aussagen der Bieter zu einem für die Auftraggeberin möglichst vorteilhaften Kostenmanagement. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
- quality7.5%
Bewertet werden konzeptionelle Aussagen der Bieter zu einem für die Auftraggeberin möglichst vorteilhaften Nachtragsmanagement. Die Einzelheiten der Wertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
Zeitplan
- 13. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung