Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung für den Ersatzneubau eines Sportheims in Börßum

Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Wolfenbüttel schreibt für die Samtgemeinde Oderwald Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung für einen Ersatzneubau des Sportheims in Börßum aus. Der Neubau wird aufgrund von Hochwassergefahren auf dem bestehenden Grundstück an einer neuen Stelle errichtet und umfasst eine Nutzfläche von ca. 600 m². Die Ausschreibung erfolgt im offenen Verfahren.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Für die Ortsgemeinde Börßum in der Samtgemeinde Oderwald ist ein Ersatzneubau des Sportheimes geplant.
Für den Ersatzneubau eines Sportheims in Börßum werden Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung gesucht. Da das bisherige Gebäude mehrfach von Hochwasser betroffen war, wird ein neuer Standort auf demselben Grundstück gewählt. Das Projekt umfasst eine Nutzfläche von etwa 600 Quadratmetern und soll den modernen Anforderungen an ein Sportheim entsprechen. Interessierte Planungsbüros müssen ihre Eignung für solche öffentlichen Bauvorhaben nachweisen und die geforderten Unterlagen vollständig einreichen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Vollständige Einreichung aller geforderten Nachweise und Erklärungen
- Nachweis der Eignung für öffentliche Planungsaufträge
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Aufteilung in Lose
1 LotAuf Grund veränderter Hochwassersituationen im nördlichen Harzvorland, befindet sich das derzeitige Sportheim in Börßum innerhalb des Hochwasserschutzgebiets und ist bereits mehrfach überflutet worden. Der geplante Ersatzneubau soll auf dem gleichen Grundstück, jedoch außerhalb des Hochwasserschutzgebiets errichtet werden. Der Neubau ist mit ca. 600 m² NUF 1-7, inkl. Verkehrsflächen genehmigt worden. Im vorhandenen Vorentwurf des Neubaus sind zwei Nutzungsbereiche vorgesehen: Bereich A mit - Versammlungsräume mit Trennwand - Gastronomischer Bereich Bereich B mit - Umkleideräume mit Sanitärbereich einschl. barrierefreier Sanitär- und Umkleidebereich - WC Anlagen für Gäste und Besucher - Abstellräume für Sportgeräte und zur Grundstückspflege - Schiedsrichterraum - Büroräume für Vereinsarbeit Der Entwurf für die Architektenplanung ist bereits vorhanden. Die Planung der technischen Gebäudeausrüstung ist ab Leistungsphase 2 zu erbringen. Besondere Anforderungen an den Neubau: - Alle Zugänge zum Gebäude und den Sportanlagen sind rollstuhlgerecht auszuführen. - Der Neubau soll in Holzständer- oder Holztafelbauweise errichtet werden. - Das Gebäude ist als Effizienzgebäude KfW40 (Plusenergiestandard) zu errichten. Bei der Planung ist dabei besonderer Augenmerk auf den Einbau energieeffizienter Systeme (insbesondere bei Wärmeversorgungs- und raumlufttechnische Anlagen ) und den Einbau einer Wärmepumpe mit Puffspeicher zu legen. - Die Dachfläche wird als extensiv begrünte Dachfläche ausgebildet. Zudem erhält die Dachfläche Photovoltaik Die Bewertung der Angebote erfolgt nach der erweiterten Richtwertmethode bei der die Leistung und der Preis mit der Formel Leistung : (geteilt durch) Preis bewertet werden. Folgende Punkte dienen als Kriteriumspunkte für die Leistung: - Anzahl Mitarbeiter - Konzept zur Kosten- und Terminverfolgung - Berufserfahrung der Projektleitung und Bauüberwachung - Referenzen Drei Referenzen sind eizureichen und fließen mit Baukosten, Nutzungsart und Umsetzung von energieeffizienter Gebäudetechnik in die Leistungspunkte für Referenzen ein. Näheres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Im Falle unvollständiger Angebote prüft der Auftraggeber die Nachforderungs-möglichkeiten im Rahmen des § 56 VgV. Sofern der Bietende in der Wertungsreihenfolge nicht Rangerster ist, behält sich der Auftraggeber gem. § 56 Abs. 2 VgV vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nicht nachzufordern. Bewerber haben sich unverzüglich über die Richtigkeit der Vergabeunterlagen zu vergewissern. Um einen ordnungsgemäßen Verlauf der Ausschreibung zu gewährleisten, wird die Frist für das letzte Stellen von Bieterfragen auf den 14.08.2026 festgesetzt. Bei einer späteren Fragestellung kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht garantiert werden und führt nicht zwingend zu einer Fristverlängerung. Die Angebotsabgabe ist ausschließlich digital über das Vergabeportal zugelassen.
Zeitplan
- 22. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung