TED·531451-2026·Schließt in 28 Tagen

Planungsleistungen Technische Ausrüstung (TGA) für Neubau Haus für Menschen mit Behinderung

Baden-Württemberg
Bietigheim, Germany·Veröffentlicht 31. Juli 2026
IT-DienstleistungenPlanungsleistungenÖffentliche VerwaltungGesundheitswesenTga PlanungOeffentliche VerwaltungSozialbauHoai LeistungenIngenieurleistungen
Auftragswert
~€150k
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
28. Aug. 2026
28 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Gemeindeverwaltung Bietigheim schreibt die Fachplanung für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) für einen Neubau eines Wohnheims für Menschen mit Behinderung aus. Der Auftrag umfasst die Anlagengruppen 1-3 und 8 gemäß HOAI über die Leistungsphasen 1 bis 9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, beginnend mit den Leistungsphasen 1-4.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Der Gebäudekörper für das "Haus für Menschen mit Behinderung" (HfMmB) ist als Ergänzung des Seniorenzentrums als Satteldachhaus mit 3 Geschossen geplant. Die Firstlinie in Nord-Süd Richtung entspricht dem Gesamt-Ensemble und schreibt die traditionelle Bebauungs-Struktur an der Wilhelmstrasse fort. Dem Gebäude westlich vorgelagert ist eine 3-geschossige Balkonstruktur in Metallbau, die die Aufenthaltsbereiche der Wohngruppen erweitert. Der Freibereich entwickelt sich vis-a-vis der Außenflächen der westlich benachbarten Tagespflege, sodass ein räumlicher und sozialer Zusammenhang der Bewohnergruppen gefördert wird. An der östlichen Eingangsseite ist das Teilgrundstück mit einer öffentlichen Durchwegung vernetzt, die zur nördlichen Kirchstrasse überleitet. Die Traufhöhe ist mit +9,50m geringfügig unterhalb der benachbarten Kontur des geplanten Seniorenzentrums angesetzt, da auf ein überhohes Erdgeschoss verzichtet werden kann. Die Dachneigung und Firsthöhe entsprechen in etwa dem des Seniorenzentrums. Eine genaue Grundstücksbildung in Abgrenzung zum benachbarten Ensemble ist bislang nur im Sinne des Geltungsbereiches des B-Plans getroffen worden. Dort wird zwischen dem Vorhabenbezogenen- und dem Angebotsbebauungsplanteil unterschieden. Im Sinne des Gesamtprojektes werden Dienstbarkeiten zu vereinbaren sein, so z.B. für die Durchwegung und die Position und Erschließung der Nebenanlagen für Müll und Fahrrad. Nutzungen • 3 Wohngruppen mit je 6 Bewohnern (18 Bewohner) • jedes Zimmer mit eigenem barrierefreien Bad (bodengleiche Dusche 120x120cm) • Zimmerbreiten von 3,25m (>3,20m), Zimmergröße 16,90m² (>16,00m²) vgl. LHeimBauV0 • Wohnbereich mit 45m² für 6 Bewohner • 1x Betreuerbereich im EG • 5 Apartments, die separat vom Treppenhaus aus direkt erschlossen werden können • Teilunterkellerung mit Technikflächen, Abstellbereiche, WC Besucher, EDV, Wasch- raum, Wäsche etc. • Ein Anschluss an die Tiefgarage des Seniorenzentrums wurde aus Kostengründen ver- worfen • Technikflächen (Heizung und Elektro) gemäß Angaben der Fachplanung Brandschutz • Das Gebäude wird als GK3 klassifiziert • Treppenhaus (notwendige Treppe) als 1. Rettungsweg • 2. Rettungsweg über mobile Anleiterung mit Steckleiter (OK FFB 2.OG< 8.00m) • Abstand zur öffentlichen Verkehrsfläche <50m • Zusätzliche Möglichkeit der Anleiterung über Fluchtbalkon am Flurende 1. und 2.OG • Aufstellfläche für das Hubrettungsfahrzeug auf der öffentlichen Verkehrsfläche (Wilhelm- straße) TGA • Das Energiekonzept ist nach Vorgabe des veränderten Bauherren, u.a. hinsichtlich des angestrebten Energie-Standards, der Lüftungsanlagen und/oder Zertifizierungen zu bewerten. Bislang angedacht war eine Lösung mit Wärmepumpe (Luft-Wasser) als Außengerät. Ein entsprechender Aufstellort im Freibereich wäre noch zu definieren, da hierfür kein Flachdach über 2.OG zur Verfügung steht. Tragwerk • Die Gebäudestruktur mit regelmäßigen Tragachsen im Abstand von 4.00m in konventioneller Massivbauweise stellt eine wirtschaftliche Lösung dar. Die massiven Flachdecken (ca. 22cm), tragende Trennwände mit 20cm (ggf. 24cm Treppenhaus im Sinne des Schallschutz), sowie tragende Außenwände in 20cm Kalksandstein + WDVS bilden die konstruktive Grundstruktur. • Über 2.OG wäre eine oberseitig gedämmte Flachdecke in Beton sinnvoll, um eine kompakte Gebäudehülle zu erzeugen und abgehängte Decken in überhohen Innenräumen zu vermeiden. • Die Satteldachform würde demnach über einen aufgesetzten Dachstuhl in Holz hergestellt. • Die Balkone/Loggien sind als selbsttragende Stahlkonstruktion (wahlweise auch mit Betonplatten an Isokorb im 1. und 2.OG) unabhängig von Hauptbaukörper konzipiert. • Die Gründung erfolgt über Streifen- und Einzelfundamente in Abstimmung mit dem Bodengutachten. Im Anhang finden Sie die Planunterlagen der bereits erbrachten Leistungsphase 2 der Objektplanung. Nachfolgende Terminschiene ist geplant: • Planungsbeginn: Im Anschluss der Vergabe • Abschluss LPH 3: Februar 2027 • Baubeginn: Herbst 2027 • Fertigstellung: Frühjahr 2029 Die Kostenberechnung (Stand 12/2025) beläuft sich auf: KG 300 2.510.100,00 € brutto KG 400 1.142.400,00 € brutto KG 410 249.000,00 € brutto KG 420 244.400,00 € brutto KG 430 36.000,00 € brutto KG 480 53.000,00 € brutto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1-3+8 gemäß §§ 53ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-9. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Leistungsphasen 1-4 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 5-9. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

VergabeHero-Einschätzung

Die Gemeinde Bietigheim plant den Neubau eines Wohnheims für Menschen mit Behinderung und sucht hierfür ein Ingenieurbüro für die technische Gebäudeausrüstung. Dabei geht es um die Planung der technischen Anlagen wie Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro (Anlagengruppen 1-3 und 8). Die Leistungen werden in zwei Stufen vergeben: Zuerst werden die Planungsphasen 1 bis 4 beauftragt, später folgen die Phasen 5 bis 9. Das Projekt umfasst ein dreigeschossiges Gebäude mit drei Wohngruppen für insgesamt 18 Bewohner und soll bis zum Frühjahr 2029 fertiggestellt sein.

Eignung

Zentrale Anforderungen

3 Punkte
  • Nachweis der fachlichen Qualifikation der Projekt- und Bauleitung
  • Präsentation eines vergleichbaren Referenzprojektes
  • Erfüllung der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Neubau des „Haus für Menschen mit Behinderung“ in Bietigheim

Der Gebäudekörper für das "Haus für Menschen mit Behinderung" (HfMmB) ist als Ergänzung des Seniorenzentrums als Satteldachhaus mit 3 Geschossen geplant. Die Firstlinie in Nord-Süd Richtung entspricht dem Gesamt-Ensemble und schreibt die traditionelle Bebauungs-Struktur an der Wilhelmstrasse fort. Dem Gebäude westlich vorgelagert ist eine 3-geschossige Balkonstruktur in Metallbau, die die Aufenthaltsbereiche der Wohngruppen erweitert. Der Freibereich entwickelt sich vis-a-vis der Außenflächen der westlich benachbarten Tagespflege, sodass ein räumlicher und sozialer Zusammenhang der Bewohnergruppen gefördert wird. An der östlichen Eingangsseite ist das Teilgrundstück mit einer öffentlichen Durchwegung vernetzt, die zur nördlichen Kirchstrasse überleitet. Die Traufhöhe ist mit +9,50m geringfügig unterhalb der benachbarten Kontur des geplanten Seniorenzentrums angesetzt, da auf ein überhohes Erdgeschoss verzichtet werden kann. Die Dachneigung und Firsthöhe entsprechen in etwa dem des Seniorenzentrums. Eine genaue Grundstücksbildung in Abgrenzung zum benachbarten Ensemble ist bislang nur im Sinne des Geltungsbereiches des B-Plans getroffen worden. Dort wird zwischen dem Vorhabenbezogenen- und dem Angebotsbebauungsplanteil unterschieden. Im Sinne des Gesamtprojektes werden Dienstbarkeiten zu vereinbaren sein, so z.B. für die Durchwegung und die Position und Erschließung der Nebenanlagen für Müll und Fahrrad. Nutzungen • 3 Wohngruppen mit je 6 Bewohnern (18 Bewohner) • jedes Zimmer mit eigenem barrierefreien Bad (bodengleiche Dusche 120x120cm) • Zimmerbreiten von 3,25m (>3,20m), Zimmergröße 16,90m² (>16,00m²) vgl. LHeimBauV0 • Wohnbereich mit 45m² für 6 Bewohner • 1x Betreuerbereich im EG • 5 Apartments, die separat vom Treppenhaus aus direkt erschlossen werden können • Teilunterkellerung mit Technikflächen, Abstellbereiche, WC Besucher, EDV, Wasch- raum, Wäsche etc. • Ein Anschluss an die Tiefgarage des Seniorenzentrums wurde aus Kostengründen ver- worfen • Technikflächen (Heizung und Elektro) gemäß Angaben der Fachplanung Brandschutz • Das Gebäude wird als GK3 klassifiziert • Treppenhaus (notwendige Treppe) als 1. Rettungsweg • 2. Rettungsweg über mobile Anleiterung mit Steckleiter (OK FFB 2.OG< 8.00m) • Abstand zur öffentlichen Verkehrsfläche <50m • Zusätzliche Möglichkeit der Anleiterung über Fluchtbalkon am Flurende 1. und 2.OG • Aufstellfläche für das Hubrettungsfahrzeug auf der öffentlichen Verkehrsfläche (Wilhelm- straße) TGA • Das Energiekonzept ist nach Vorgabe des veränderten Bauherren, u.a. hinsichtlich des angestrebten Energie-Standards, der Lüftungsanlagen und/oder Zertifizierungen zu bewerten. Bislang angedacht war eine Lösung mit Wärmepumpe (Luft-Wasser) als Außengerät. Ein entsprechender Aufstellort im Freibereich wäre noch zu definieren, da hierfür kein Flachdach über 2.OG zur Verfügung steht. Tragwerk • Die Gebäudestruktur mit regelmäßigen Tragachsen im Abstand von 4.00m in konventioneller Massivbauweise stellt eine wirtschaftliche Lösung dar. Die massiven Flachdecken (ca. 22cm), tragende Trennwände mit 20cm (ggf. 24cm Treppenhaus im Sinne des Schallschutz), sowie tragende Außenwände in 20cm Kalksandstein + WDVS bilden die konstruktive Grundstruktur. • Über 2.OG wäre eine oberseitig gedämmte Flachdecke in Beton sinnvoll, um eine kompakte Gebäudehülle zu erzeugen und abgehängte Decken in überhohen Innenräumen zu vermeiden. • Die Satteldachform würde demnach über einen aufgesetzten Dachstuhl in Holz hergestellt. • Die Balkone/Loggien sind als selbsttragende Stahlkonstruktion (wahlweise auch mit Betonplatten an Isokorb im 1. und 2.OG) unabhängig von Hauptbaukörper konzipiert. • Die Gründung erfolgt über Streifen- und Einzelfundamente in Abstimmung mit dem Bodengutachten. Im Anhang finden Sie die Planunterlagen der bereits erbrachten Leistungsphase 2 der Objektplanung. Nachfolgende Terminschiene ist geplant: • Planungsbeginn: Im Anschluss der Vergabe • Abschluss LPH 3: Februar 2027 • Baubeginn: Herbst 2027 • Fertigstellung: Frühjahr 2029 Die Kostenberechnung (Stand 12/2025) beläuft sich auf: KG 300 2.510.100,00 € brutto KG 400 1.142.400,00 € brutto KG 410 249.000,00 € brutto KG 420 244.400,00 € brutto KG 430 36.000,00 € brutto KG 480 53.000,00 € brutto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1-3+8 gemäß §§ 53ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-9. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Leistungsphasen 1-4 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 5-9. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

CPV 71300000
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • quality

    Fachliche Qualifikation der Projektleitung / Bauleitung

    35%
  • quality

    Präsentation eines vergleichbaren Projektes des Bewerbenden

    20%
  • quality

    Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke

    20%
  • price

    Honorar

    25%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 31. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 28. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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