Planungsleistungen Technische Ausrüstung für Erweiterungsneubau Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasium
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Braunschweig schreibt Planungsleistungen für die technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5) für den Erweiterungsneubau und Umbau des Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasiums aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 3 sowie 5 bis 9 gemäß HOAI. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, beginnend mit den Leistungsphasen 1 bis 3.
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Erweiterungsneubau am Hauptstandort des „Hoffmann-von-Fallersleben“-Gymnasiums sowie partielle Umbauten im Bestand -Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff. HOAI 2021- Anlagengruppen 4 und 5 - Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 9
Die Stadt Braunschweig sucht ein Planungsbüro für die technische Gebäudeausrüstung des Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasiums. Es geht dabei konkret um die Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) für einen Erweiterungsneubau sowie Teilumbauten im Bestand. Die beauftragten Leistungen umfassen die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung, wobei die Stadt die Phasen stufenweise abruft. Zunächst werden nur die ersten drei Leistungsphasen (Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung) fest vergeben.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des hier zu vergebenen Auftrages sind Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI 2021, Anlagengruppen 4 und 5 Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 9 für den Erweiterungsneubau am Hauptstandort des Gymnasiums „Hoffmann-von-Fallersleben-Schule“ sowie partielle Umbauten im Bestand. Die Auftraggeberin beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI, und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen stufenweise weiter zu beauftragen. Das Gymnasium Hoffmann-von-Fallersleben-Schule (HvF) soll für eine 5-Zügigkeit sowie für die Kooperation mit der Oswald-Berkhan-Schule (OBS) erweitert werden. Dazu soll zum einen am Hauptstandort Sackring 15 ein mehrgeschossiger Erweiterungsneubau auf einer Teilfläche des hinter der Schule gelegenen Schulsportplatzes errichtet werden. Zum anderen sollen durch Umnutzungen im Bestand zusätzliche naturwissenschaftliche Fachunterrichtsräume geschaffen wer-den. Der Sportplatz wird im Zuge der Neubaumaßnahme umgebaut und neugestaltet. Die Vorgaben des Raumprogramms sind konsequent umzusetzen. Es soll zu keinen größeren Über- oder Unterschreitungen der vorgegebenen Raumflächen kommen. Die städtischen Qualitätsvorgaben gemäß der Qualitätshandbücher sind maßgebend. Für den Erweiterungsbau wird eine effiziente, funktionale Gestaltung in kompakter Bauweise angestrebt, die sich in die vorhandene Bebauung bestmöglich einfügt. Bei der Planung und Ausfüh-rung sind die Vorgaben zur Umsetzung der Klimaschutzziele zu berücksichtigen. Das Gebäude soll den Standard KFW 40 erfüllen. Eine Förderung des Neubaus durch die KFW wird angestrebt. Eine Betrachtung des gesamten Lebenszyklus des Neubaus wird angestrebt. Für die technische Ausrüstung soll ein wirtschaftliches und energetisch sinnvolles Gesamtkonzept erarbeitet werden. Welches neben der Errichtung auch den Betrieb der gesamten Anlage berücksichtigt. Dazu gehören die Planung von Stromverteilungen, Beleuchtung, Sicherheits- und Kommunikati-onssystemen, die Berechnung des Strombedarfs, die Festlegung von Leitungen und Sicherungen, die Erstellung von Ausschreibungen beim öffentlichen Auftraggeber und die Überwachung der Umsetzung. Enge Abstimmung mit den anderen am Bau beteiligten Planern, sowie Klärung der Schnittstellen werden vorausgesetzt. Der naturwissenschaftliche Bereich im Bestand wird nach den geltenden Regeln und Normen geplant. Die Einrichtung und Ausstattung sind Bestandteil der Planung.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality40%
Organisation, Qualifikation und Erfahrung
- quality30%
Qualität exemplarischer Ansatz/Einschätzung zum Projekt
- price30%
Honorarangebot
Zeitplan
- 29. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert