Planung Langzeitwärmespeicher als Erdbeckenwärmespeicheranlage (PTES)
Was wird ausgeschrieben
Die Stadtwerke Rostock AG schreibt die Planungsleistungen für die Errichtung eines Langzeitwärmespeichers (LZS) als Erdbeckenwärmespeicheranlage (Pit-Thermal-Energy-Storage, PTES) aus. Die Planung umfasst die Leistungsphasen 1 bis 8 nach HOAI und beinhaltet den Erdbeckenwärmespeicher samt Abdeckung sowie das Pumpenhaus mit Nachheizung. Die Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Machbarkeit und wirtschaftlichen Darstellbarkeit. Das Projekt dient der sommerlichen Wärmespeicherung für die Heizperiode zur Spitzendeckung.
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Die Stadtwerke Rostock AG schreibt die Planung für die Errichtung eines Langzeitwärmespeichers (LZS) als Erdbeckenwärmespeicheranlage (Pit-Thermal-Energy-Storage, PTES) aus. Die Anlage wird durch die Stadtwerke Rostock als Ingenieurbauwerk eingestuft, umfasst den Erdbeckenwärmespeicher samt Abdeckung sowie das Pumpenhaus mit Nachheizung. Die Planungsleistung soll die Leistungsphasen 1 bis 8 umfassen, wobei diese unter dem Vorbehalt der Machbarkeit bzw. wirtschaftlichen Darstellbarkeit ausgelöst werden. Parallel zu den Planungsarbeiten werden derzeit laufende, umfassende Untersuchungen des Baugrundes vollzogen und die Ergebnisse im Quartal 3 2026 erwartet. Auf Grundlage dessen wird geprüft und entschieden, ob das Projekt „Langzeitwärmespeicher“ bzw. auch die Planung weitergeführt wird. Kurzbeschreibung der Anlage: Die Anlage dient dem Verschieben von ungenutzter Wärme bzw. Wärmepotentiale, welche vor allem im Sommer zur Verfügung stehen, in die Heizperiode zur Spitzendeckung des Wärmebedarfs. Der Langzeitwärmespeicher wird mit Wärme durch das Fernwärmenetzes indirekt, getrennt durch Wärmeübertrager, beladen. Dafür soll ein Pumpenhaus mit den entsprechenden Wärmeübertrager er-richtet werden. Da der Wärmespeicher sowohl die Rolle des Großverbrauchers (Beladen) als auch ein Wärmeerzeuger (Entladen) darstellt, müssen Rohrleitungen und Armaturen eine Strömungsumkehr ermöglichen. Auch ist die Einbindung eines Nachheizers erforderlich, um das ausgespeicherte Wasser auf die Fernwärmevorlauftemperatur anzuheben. Weitere Anwendungsfälle für den Nachheizer sind das direkte Beladen des Speichers oder die direkte Einspeisung in das Fernwärmenetz. Um die notwendige Wärmeschichtung im Speicher zu erzielen und diese sowohl beim Beladen als auch beim Entladen zu erhalten, bedarf es im Speicher installierte Düsen, die diese Anforderung durch Ihre spezielle Geometrie erfüllen.
Die Stadtwerke Rostock AG plant den Bau eines Langzeitwärmespeichers als Erdbeckenwärmespeicheranlage (PTES) und vergibt dafür die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 8. Der Speicher dient dazu, im Sommer überschüssige Wärme aus dem Fernwärmenetz aufzunehmen und in der Heizperiode zur Spitzendeckung wieder abzugeben. Zur Anlage gehören ein Erdbecken mit Abdeckung sowie ein Pumpenhaus mit Wärmeübertragern und Nachheizer. Die Planung ist an die Ergebnisse laufender Baugrunduntersuchungen geknüpft, die im dritten Quartal 2026 vorliegen sollen. Bewerber müssen Erfahrung mit vergleichbaren Ingenieurbauwerken im Energie- oder Fernwärmebereich nachweisen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Planungsleistungen LPH 1-8 nach HOAI
- Erfahrung mit Ingenieurbauwerken für Wärmespeicher oder Fernwärmeanlagen
- Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte
- Fähigkeit zur Planung von Wärmeübertragersystemen
- Kenntnisse in der thermischen Schichtungsspeicherung
- Eignung für öffentliche Aufträge nach VOB/VOL
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Die Nachforderung der Unterlagen erfolgt über die Bieterkommunikation.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Stadtwerke Rostock AG schreibt die Planung für die Errichtung eines Langzeitwärmespeichers (LZS) als Erdbeckenwärmespeicheranlage (Pit-Thermal-Energy-Storage, PTES) aus. Die Anlage wird durch die Stadtwerke Rostock als Ingenieurbauwerk eingestuft, umfasst den Erdbeckenwärmespeicher samt Abdeckung sowie das Pumpenhaus mit Nachheizung. Die Planungsleistung soll die Leistungsphasen 1 bis 8 umfassen, wobei diese unter dem Vorbehalt der Machbarkeit bzw. wirtschaftlichen Darstellbarkeit ausgelöst werden. Parallel zu den Planungsarbeiten werden derzeit laufende, umfassende Untersuchungen des Baugrundes vollzogen und die Ergebnisse im Quartal 3 2026 erwartet. Auf Grundlage dessen wird geprüft und entschieden, ob das Projekt „Langzeitwärmespeicher“ bzw. auch die Planung weitergeführt wird. Kurzbeschreibung der Anlage: Die Anlage dient dem Verschieben von ungenutzter Wärme bzw. Wärmepotentiale, welche vor allem im Sommer zur Verfügung stehen, in die Heizperiode zur Spitzendeckung des Wärmebedarfs. Der Langzeitwärmespeicher wird mit Wärme durch das Fernwärmenetzes indirekt, getrennt durch Wärmeübertrager, beladen. Dafür soll ein Pumpenhaus mit den entsprechenden Wärmeübertrager errichtet werden. Da der Wärmespeicher sowohl die Rolle des Großverbrauchers (Beladen) als auch ein Wärmeerzeuger (Entladen) darstellt, müssen Rohrleitungen und Armaturen eine Strömungsumkehr ermöglichen. Auch ist die Einbindung eines Nachheizers erforderlich, um das ausgespeicherte Wasser auf die Fernwärmevorlauftemperatur anzuheben. Weitere Anwendungsfälle für den Nachheizer sind das direkte Beladen des Speichers oder die direkte Einspeisung in das Fernwärmenetz. Um die notwendige Wärmeschichtung im Speicher zu erzielen und diese sowohl beim Beladen als auch beim Entladen zu erhalten, bedarf es im Speicher installierte Düsen, die diese Anforderung durch ihre spezielle Geometrie erfüllen.
Zuschlagskriterien
11 Kriterien- price
Angebotspreis 1a - Wichtung 8 %
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Angebotspreis 1b - Wichtung 8 %
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Angebotspreis 2a - Wichtung 10 %
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Angebotspreis 2b - Wichtung 10 %
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Angebotspreis 3a - Wichtung 12 %
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Angebotspreis 3b - Wichtung 12 %
- cost
Stundensatz - 10%
- quality
Reaktionszeit - Wichtung 5 %
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Referenzobjekt 1 - Wichtung 5 %
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Referenzobjekt 2 - Wichtung 5 %
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Vorstellung & Präsentation - Wichtung 15 %
Zeitplan
- 16. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 16. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung