Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: unbekannt

Auftragswert

unbekannt

TED·534241-2026

Planungsleistungen für technische Gebäudeausrüstung (TGA) für den Neubau von Operationssälen

Nordrhein-Westfalen
Aachen, Germany·Veröffentlicht 3. Aug. 2026
PlanungsleistungenIngenieurdienstleistungenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungTga PlanungKrankenhausbauMedizinische InfrastrukturIntegrierte ProjektabwicklungOeffentliche Verwaltung
Auftragswert
~€4.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Universitätsklinikum Aachen schreibt die TGA-Planung für den Neubau eines Erweiterungsgebäudes mit 12 Operationssälen, einer zentralen Sterilgutversorgung und einem automatisierten Lager aus. Das Projekt ist als IPA-Paket (Integrierte Projektabwicklung) konzipiert und auf eine Laufzeit von etwa 8 Jahren ausgelegt. Es handelt sich um ein hochkomplexes medizinisches Infrastrukturprojekt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Gegenstand dieses Verfahrens ist das IPA Paket 2: TGA-Planung

VergabeHero-Einschätzung

Das Universitätsklinikum Aachen plant den Bau eines neuen Erweiterungsgebäudes für den OP-Bereich, das 12 hochmoderne Operationssäle sowie eine neue zentrale Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte und ein automatisiertes Lager umfasst. Für dieses Vorhaben wird nun ein Partner für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) gesucht, also für die gesamte technische Infrastruktur wie Lüftung, Heizung, Sanitär und Elektrotechnik. Das Projekt folgt dem Ansatz der Integrierten Projektabwicklung (IPA), bei dem Auftraggeber und Planer besonders eng zusammenarbeiten. Die geplante Laufzeit des Auftrags beträgt rund 8 Jahre, was die langfristige Natur dieses anspruchsvollen Krankenhausbauprojekts unterstreicht.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001EOP IPA-Paket Nr. 2 - TGA-Planung

Das Universitätsklinikum Aachen AöR (UKA) plant den Neubau Erweiterungsgebäude OP-Säle (EOP). Mit diesem Vorhaben sollen die Voraussetzungen für eine moderne, leistungsfähige und zukunftsorientierte OP-Infrastruktur geschaffen werden. Hierfür sollen in dem Neubau 12 hochkomplexe Operationssäle, eine neue zentrale Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) sowie ein automatisiertes Sterilgut- und Materiallager realisiert werden. Die hochkomplexen OP-Säle sind basierend auf modernsten geräteunterstützten Operationsmethoden konzeptioniert. Darunter befinden sich hybride OPs mit Angiographieanlagen, mobiler und stationärer intraoperativer Bildgebung sowie robotische Operationstechniken. Der Neubau ist zwischen dem Hauptgebäude des Klinikums (UBFT/PF) und dem Versorgungsgebäude (VER) einschließlich des Zwischenbauwerks sowie in direkter Nachbarschaft zum derzeit entstehenden Gebäude für Operative Intensivpflege und dem Perinatalzentrum (OIPPNZ) vorgesehen. Die unmittelbare Nähe ermöglicht eine Anbindung an die Bestandsgebäude, welche aus betriebsorganisatorischen Gesichtspunkten essenziell ist. Eine Anbindung ist bislang auf der Etage -2 an das UBFT/PF geplant. Auf dieser Ebene ist die zentrale Operationsabteilung des Bestandsgebäudes des UKA verortet. Durch die Anbindung soll ein durchgängiger "blauer Bereich" geschaffen werden und eine Synchronisierung der derzeitigen Strukturen mit dem Neubau stattfinden. Im Rahmen der Synchronisierung sind Flächen auf der Etage -2 im Bestand baulich anzupassen. Eine weitere Anforderung ist die Schaffung einer Verbindung zwischen dem Neubau und dem OIP-PNZ in Form einer "Brücke" auf Höhe der Etage 1, um einen direkten, postoperativen Patiententransport zwischen den herz-chirurgischen Patienten und der zugehörigen Intensivstation zu ermöglichen. Weiterhin wird die Anforderung gestellt eine direkte Anfahrt an das Gebäude zum Zwecke der Belieferung umzusetzen. Dabei sind insbesondere Anforderungen des Denkmalschutzes, die bauliche Anschlussfähigkeit und das Potenzial einer südlichen Erweiterung zu beachten. Zeithorizont: Beauftragung Allianzpartner / Unterzeichnung Mehrparteienvertrag Oktober 2026 Einreichung HU-Bau Oktober 2027 Baubeginn Umbau Bestand Februar 2028 Baubeginn Erweiterungsgebäude Oktober 2028 Übergabe Nutzer Mitte 2032 Aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe, der daraus resultierenden Störungsanfälligkeit und der Konfliktpotentiale in der Realisierungsphase sowie dem hohen Zeitdruck wurden alternative Projektabwicklungsmodelle vom Universitätsklinikum Aachen untersucht. Die Einzelheiten der ausgeschriebenen Leistungen sind der Anlage 1 "Leistungsverzeichnis" der Vergabeunterlagen zu entnehmen.

CPV 71000000, 71220000, 71240000, 713210002880 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

5 Kriterien
  • cost

    Zuschlagskriterien Kriterium: Art: Kosten Bezeichnung: Kommerzieller Wert Beschreibung: Gemäß Vergabeunterlagen Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium - Zahl: 30

    30%
  • quality

    . Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Qualifikation und Erfahrung Schlüsselpersonen (SMT, PMT,PAT) Beschreibung: Gemäß Vergabeunterlagen Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium - Zahl: 15 .

    15%
  • quality

    Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Konzept zur Personalplanung Stufe 1a Beschreibung: Gemäß Vergabeunterlagen Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium - Zahl: 10 .

    10%
  • quality

    . Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Technisches Konzepte Beschreibung: Gemäß Vergabeunterlagen Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium - Zahl: 25 .

    25%
  • quality

    . Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Kooperationsfähigkeit Beschreibung: Gemäß Vergabeunterlagen Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium - Zahl: 20

    20%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 3. Aug. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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