Planungsleistungen für Elektroinstallationen zur Sanierung des ehemaligen Schlachthofs Fürstenfeldbruck
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Fürstenfeldbruck schreibt Planungsleistungen für die Elektroinstallation im Rahmen der Sanierung des ehemaligen Schlachthof-Ensembles aus. Das Projekt umfasst eine Bruttogeschossfläche von ca. 2.182 m² und ist Teil der Entwicklung eines neuen Kreativquartiers. Die Umsetzung ist auf zwei Jahre Planung und zwei Jahre Bauzeit ausgelegt.
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Flächen BGF Gesamt: ca. 2.182 m² Nördliches Gebäude (Warmbadeanstalt und Kessel- und Kühlhaus): ca. 1.087 m² Mittleres Gebäude (Schlachthaus): ca. 864 m² Südliches Gebäude (Pferdemetzgerei): ca. 231 m² Grundstücksfläche (Teilbereich von Fl-Nr. 1499): ca. 5.500 m² Gebäudeklasse: Gebäudeklasse 3, Konzerthalle im Schlachthaus Sonderbau. Die Konzerthalle stellt keine Versammlungsstätte dar (199 Besucher). Anlass und Ziel Im Süden der Fürstenfeldbrucker Innenstadt liegt das rund 7.300 m² große Areal mit dem prägenden und weitgehend erhaltenen Gebäudebestand des ehemaligen Schlachthofs, welcher auf Grundlage der Pläne von Adolf Voll 1911 errichtet wurde. Durch die seit längerem angestrebte Verlagerung des städtischen Bauhofes eröffnet sich im Bereich der Lände die Möglichkeit einer städtebaulichen Neuordnung. Hierzu wurde 2020 im Rahmen eines städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb ein innovativer Entwurf für ein lebendiges, heterogenes Gebiet gesucht, der zentrumsnahes Wohnen, Kultur- und Kreativwirtschaft, Gastronomie, Jugendkultur und Erholung mit dem anspruchsvollen Bestand von Wasserlandschaft und historischen Gebäuden vereint. Zusätzlich wurde eine Machbarkeitsstudie zur Umnutzung und Sanierung des ehemaligen Schlachthofs erstellt. Darauf aufbauend wurde mit dem 2026 durchgeführten Wettbewerb ein Entwurf für das Gebäudeensemble des ehemaligen Schlachthofs gefunden, der die einmalige Chance ergreift das Nutzungskonzept unter Würdigung des Einzeldenkmals von nationalem Rang im Bestand auf kreative und innovative Art umzusetzen und einen Ort der Kultur, Kreativität und Innovation zu schaffen. Nach zwei Jahren Planung und zwei Jahren Bauzeit soll das Projekt fertiggestellt sein. Für die Umsetzung des Bauvorhabens werden unter anderem Fördermittel beim Landesamt für Denkmalpflege und der Regierung von Oberbayern (Städtebauförderung) beantragt. Die Sanierung des ehemaligen Schlachthofs und seiner Freiflächen ist Teil des Rahmenplans für das neue Kreativquartier Fürstenfeldbruck und wird eine der ersten Baumaßnahmen sein. Das historische Gebäudeensemble wird durch den Neubau eines Atelier- / Werkstattgebäudes und eines Mobility-Hubs (beide nicht Teil der jetzigen Planungsaufgabe) ergänzt und zu einem Kultur- und Kreativhub mit Räumen für kreative Arbeitsformen und Veranstaltungen entwickelt.
Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck sucht einen Fachplaner für Elektroinstallationen, um das historische Schlachthof-Areal zu einem modernen Kultur- und Kreativhub umzugestalten. Das Projekt umfasst die Sanierung dreier Bestandsgebäude mit einer Gesamtfläche von rund 2.182 Quadratmetern, darunter eine Konzerthalle. Da es sich um ein denkmalgeschütztes Ensemble handelt, ist eine sensible Planung erforderlich, die in eine zweijährige Planungs- und eine zweijährige Bauphase unterteilt ist. Die Ausschreibung richtet sich an Ingenieurbüros für Elektrotechnik, die Erfahrung mit anspruchsvollen Sanierungsprojekten im Bestand mitbringen.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 123, 124 GWB
- Nachweis der Eignung gemäß § 57, 42 Abs. 1 VgV
- Nachweis der Eignung gemäß § 16 VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
1 LotFlächen BGF Gesamt: ca. 2.182 m² Nördliches Gebäude (Warmbadeanstalt und Kessel- und Kühlhaus): ca. 1.087 m² Mittleres Gebäude (Schlachthaus): ca. 864 m² Südliches Gebäude (Pferdemetzgerei): ca. 231 m² Grundstücksfläche (Teilbereich von Fl-Nr. 1499): ca. 5.500 m² Gebäudeklasse: Gebäudeklasse 3, Konzerthalle im Schlachthaus Sonderbau. Die Konzerthalle stellt keine Versammlungsstätte dar (199 Besucher). Anlass und Ziel Im Süden der Fürstenfeldbrucker Innenstadt liegt das rund 7.300 m² große Areal mit dem prägenden und weitgehend erhaltenen Gebäudebestand des ehemaligen Schlachthofs, welcher auf Grundlage der Pläne von Adolf Voll 1911 errichtet wurde. Durch die seit längerem angestrebte Verlagerung des städtischen Bauhofes eröffnet sich im Bereich der Lände die Möglichkeit einer städtebaulichen Neuordnung. Hierzu wurde 2020 im Rahmen eines städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb ein innovativer Entwurf für ein lebendiges, heterogenes Gebiet gesucht, der zentrumsnahes Wohnen, Kultur- und Kreativwirtschaft, Gastronomie, Jugendkultur und Erholung mit dem anspruchsvollen Bestand von Wasserlandschaft und historischen Gebäuden vereint. Zusätzlich wurde eine Machbarkeitsstudie zur Umnutzung und Sanierung des ehemaligen Schlachthofs erstellt. Darauf aufbauend wurde mit dem 2026 durchgeführten Wettbewerb ein Entwurf für das Gebäudeensemble des ehemaligen Schlachthofs gefunden, der die einmalige Chance ergreift das Nutzungskonzept unter Würdigung des Einzeldenkmals von nationalem Rang im Bestand auf kreative und innovative Art umzusetzen und einen Ort der Kultur, Kreativität und Innovation zu schaffen. Nach zwei Jahren Planung und zwei Jahren Bauzeit soll das Projekt fertiggestellt sein. Für die Umsetzung des Bauvorhabens werden unter anderem Fördermittel beim Landesamt für Denkmalpflege und der Regierung von Oberbayern (Städtebauförderung) beantragt. Die Sanierung des ehemaligen Schlachthofs und seiner Freiflächen ist Teil des Rahmenplans für das neue Kreativquartier Fürstenfeldbruck und wird eine der ersten Baumaßnahmen sein. Das historische Gebäudeensemble wird durch den Neubau eines Atelier- / Werkstattgebäudes und eines Mobility-Hubs (beide nicht Teil der jetzigen Planungsaufgabe) ergänzt und zu einem Kultur- und Kreativhub mit Räumen für kreative Arbeitsformen und Veranstaltungen entwickelt.
Zuschlagskriterien
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Preis
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Zeitplan
- 21. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung