Planungsleistungen für die Umgestaltung der Gökerstraße in Wilhelmshaven
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Wilhelmshaven schreibt Planungsleistungen für die Umgestaltung der Gökerstraße zwischen Schellingstraße und Bismarckstraße aus. Das Projekt umfasst die Reduzierung der Fahrspuren von vier auf zwei sowie die Integration von Grünanlagen und die Optimierung der Lichtsignalanlagen für den ÖPNV. Die Leistungen beinhalten die Objektplanung für Verkehrsanlagen und Freianlagen sowie die Fachplanung der technischen Ausrüstung gemäß HOAI.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Stadt Wilhelmshaven beabsichtigt die Gökerstraße zwischen Schellingstraße und Bismarckstraße von der jetzigen 4-Spurigkeit auf eine 2-Spurigkeit umzugestalten. Neben den Verkehrsanlagen sind weitere Bestandteile dieser Vergabe die Objektplanung – Freianlagen, welche insbesondere die Einbindung von Grünanlagen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität beinhalten sowie die Fachplanung der Technischen Ausrüstung - Straßenbeleuchtung. Des Weiteren sollen die Erkenntnisse aus den E-Klima 2022 (Empfehlungen zur Anwendung und Weiterentwicklung von FGSV-Veröffentlichungen im Bereich Verkehr zur Erreichung von Klimaschutzzielen) in der Planung weitestgehend mitberücksichtigt werden. Zudem steht eine Verkehrsuntersuchung aus dem Jahr 2015 zur Verfügung, welche kritisch in Bezug auf die Qualitätsstufen der einzelnen Knotenpunkte überprüft sowie hinsichtlich der Verkehrsbelastungen entsprechend aktualisiert werden muss, da sie die Grundlage der Planung darstellt. Weiterhin kommt es, durch die Reduzierung der 4-Spurigkeit auf eine 2-Spurigkeit, für den ÖPNV (hier konkret die städtischen Buslinien) zu einer Verschlechterung der Taktung. Um dem entgegenzuwirken, müssen die Lichtsignalanlagen im Untersuchungsgebiet mit einer Bevorrechtigung für den ÖPNV ausgestattet werden. In diesem Zuge soll eine Verkehrssimulation erfolgen, bei der die Bevorrechtigung des ÖPNVs zur Minimierung der Verlustzeiten sowie die zu aktualisierenden Verkehrsbelastungen mit betrachtet werden. Anhand der Ergebnisse sollen die Qualitätsstufen für die entsprechenden Knotenpunkte dargestellt und wenn nötig, Alternativlösungen gegeben werden.
Die Stadt Wilhelmshaven plant, die Gökerstraße grundlegend umzugestalten, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Verkehrsraum effizienter zu nutzen. Dabei wird die Straße von vier auf zwei Spuren zurückgebaut, wobei gleichzeitig Grünflächen integriert und die Straßenbeleuchtung modernisiert werden sollen. Ein wichtiger Aspekt ist die Optimierung der Ampelanlagen, um Busse des öffentlichen Nahverkehrs zu bevorzugen und so trotz des Rückbaus einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten. Hierfür sind umfassende Planungsleistungen in verschiedenen Leistungsphasen der HOAI erforderlich, die von der Entwurfsplanung bis zur Objektüberwachung reichen.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Stadt Wilhelmshaven beabsichtigt die Gökerstraße zwischen Schellingstraße und Bismarckstraße von der jetzigen 4-Spurigkeit auf eine 2-Spurigkeit umzugestalten. Neben den Verkehrsanlagen sind weitere Bestandteile dieser Vergabe die Objektplanung – Freianlagen, welche insbesondere die Einbindung von Grünanlagen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität beinhalten sowie die Fachplanung der Technischen Ausrüstung - Straßenbeleuchtung. Des Weiteren sollen die Erkenntnisse aus den E-Klima 2022 (Empfehlungen zur Anwendung und Weiterentwicklung von FGSV-Veröffentlichungen im Bereich Verkehr zur Erreichung von Klimaschutzzielen) in der Planung weitestgehend mitberücksichtigt werden. Zudem steht eine Verkehrsuntersuchung aus dem Jahr 2015 zur Verfügung, welche kritisch in Bezug auf die Qualitätsstufen der einzelnen Knotenpunkte überprüft sowie hinsichtlich der Verkehrsbelastungen entsprechend aktualisiert werden muss, da sie die Grundlage der Planung darstellt. Weiterhin kommt es, durch die Reduzierung der 4-Spurigkeit auf eine 2-Spurigkeit, für den ÖPNV (hier konkret die städtischen Buslinien) zu einer Verschlechterung der Taktung. Um dem entgegenzuwirken, müssen die Lichtsignalanlagen im Untersuchungsgebiet mit einer Bevorrechtigung für den ÖPNV ausgestattet werden. In diesem Zuge soll eine Verkehrssimulation erfolgen, bei der die Bevorrechtigung des ÖPNVs zur Minimierung der Verlustzeiten sowie die zu aktualisierenden Verkehrsbelastungen mit betrachtet werden. Anhand der Ergebnisse sollen die Qualitätsstufen für die entsprechenden Knotenpunkte dargestellt und wenn nötig, Alternativlösungen gegeben werden.
Zuschlagskriterien
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Preis: 40 %
Zeitplan
- 26. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert