Planungsleistungen für die Objektplanung der Bezirkssportanlage Garath
Was wird ausgeschrieben
Die Landeshauptstadt Düsseldorf schreibt Planungsleistungen für die Modernisierung und energetische Sanierung der Umkleidegebäude der Bezirkssportanlage Garath aus. Das Projekt wird durch EFRE-Mittel gefördert und zielt auf die langfristige Sicherung des Breitensports ab. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens.
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Vergabeverfahren für Planungsleistungen Objektplanung Koblenzerstr.133
Die Landeshauptstadt Düsseldorf sucht einen Planer für die Modernisierung und energetische Sanierung der Umkleidegebäude auf der Bezirkssportanlage in Garath. Das Projekt umfasst die Instandsetzung der bestehenden Gebäude, um den Breitensport im Stadtteil langfristig zu fördern und die Sportanlage für neue Angebote wie Fußball und Flag Football fit zu machen. Da das Vorhaben durch EU-Mittel (EFRE) gefördert wird, sind spezifische Anforderungen an die Projektabwicklung und Dokumentation zu erwarten. Die Vergabe erfolgt über ein Verhandlungsverfahren, bei dem neben dem Preis vor allem die Qualifikation des Personals und die methodische Herangehensweise bewertet werden.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß GWB-Ausschlussgründen
- Einhaltung der Mindestlohn- und Sozialversicherungsbestimmungen
- Qualifikation und Erfahrung des eingesetzten Personals
- Nachweis über Kapazitätenplanung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 124 Abs. 1 Nr. 2, 3. Alt. GWB § 123 Abs. 1 Nr. 6 bis 9 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 1, 1. bzw. 3. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 1, 1. Alt. GWB § 123 Abs. 1 Nr. 3 bzw. Nr. 2 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 4 bzw. 5 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 2, 1. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 1, 3. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 2, 2. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 8 bzw. 9 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 1, 2. Alt. GWB § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1, 3. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 2, 6. Alt. GWB § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1, 1. und 2. Alt. GWB § 123 Abs. 1 Nr. 1, 2. bzw. 3. Alt. GWB § 124 Abs. 2 GWB (§ 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG) Die Auftraggeberin fordert die Bewerber und Bieter auf, fehlende und unvollständige unternehmens- sowie leistungsbezogene Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzureichen oder zu vervollständigen, soweit § 56 Abs. 3 VgV der Nachforderung leistungsbezogener Unterlagen nicht entgegensteht. Eine inhaltliche Korrektur fehlerhaft eingereichter (auch unternehmensbezogener) Unterlagen im Wege der Nachforderung ist ausgeschlossen; die Möglichkeit der Aufklärung widersprüchlicher Inhalte bleibt unberührt.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Projekt "(Teil-)Umbau der Bezirkssportanlage Garath" umfasst die Modernisierung und energetische Sanierung der beiden bestehenden Umkleidegebäude der Sportanlage. Die Bezirkssportanlage Garath, Koblenzer Straße 133, ist eine öffentlich zugängliche Sporteinrichtung, die langfristig den Bedarf an Außensportflächen im Stadtteil decken soll. Ein zentrales Ziel der Anlage ist die Förderung des Breitensports im Stadtteil. Es sollen neue Sportangebote in den Bereichen Fußball, Flag Football und American Football etabliert und gleichzeitig multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten geschaffen werden. Das Projekt ist Bestandteil eines Förderprogramms. Im Rahmen der Förderung werden die Sanierungsmaßnahmen für beide Gebäude separat ausgeschrieben. Die Gewerke werden jeweils für Gebäude 01 und Gebäude 02 getrennt vergeben. Aufgrund der Förderungmüssen die Planungsleistungen der beiden Gebäude separat dargestellt werden. Die Gebäudeinfrastruktur der Anlage umfasst zwei Umkleidegebäude. Gebäude 01 beinhaltet eine Hausmeisterwohnung, vier Umkleidekabinen mit zugehörigen Sanitärbereichen sowie öffentliche Damen- und Herren-WCs und ist unterkellert. Gebäude 02 verfügt über zwei Umkleidekabinen mit eigenen Sanitäranlagen und ist nicht unterkellert. Die bestehende Außenwandkonstruktion einschließlich Dämmung wird vollständig zurück gebaut. Im rückwärtigen Bereich wird ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS), im vorderen Bereich eine hinterlüftete Fassadenkonstruktion ausgeführt. Sämtliche Eingänge werden barrierefrei umgestaltet; in beiden Gebäuden wird jeweils eine barrierefreie WC-Anlage hergestellt. Die technische Gebäudeausrüstung wird vollständig erneuert. Die bestehenden Fernwärmestationen werden durch energieeffiziente Anlagen ersetzt. Beide Gebäude erhalten eine Fußbodenheizung für Umkleide-, Duschund WC-Bereiche sowie eine mechanische Zu- und Abluftanlage. Auf den Dachflächen beider Gebäude werden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 65 kWp installiert. Die Elektroinstallation wird erneuert und die Beleuchtung auf energieeffiziente LEDTechnik umgestellt. Sämtliche Sanitärobjekte werden erneuert. Die Planung der Maßnahme liegt derzeit bis einschließlich Leistungsphase 3 vor. Die Kostenberechnung der Sanierung (inklusive Baupreissteigerung) liegt bei 3.373.164 EUR brutto. Die Maßnahme wird im laufenden Betrieb durchgeführt. Die im Gebäude 1 befindliche Hausmeisterwohnung bleibt während der Arbeiten weiterhin bewohnt. Zudem werden die umliegenden Flächen, u.A. von Kindern, weiterhin genutzt. Die Planung und Durchführung der Maßnahme hat diesen Umstand entsprechend zu berücksichtigen.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality40%
Qualifikation und Erfahrung des Personals
- quality15%
Herangehensweise an die Projektabwicklung
- quality10%
Kosten und Termine
- quality10%
Kapazitätenplanung
- price25%
bepreistes LV maßgeblich
Zeitplan
- 11. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 10. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung