Planungsleistungen für die Erweiterung der Grundschule Pfarrer-Bechtel zur Ganztagsschule

Was wird ausgeschrieben
Die Verbandsgemeinde Mendig schreibt Planungsleistungen für die Erweiterung der Grundschule Pfarrer-Bechtel zur Ganztagsschule aus. Das Projekt ist in drei Lose unterteilt: Gebäudeplanung und Bauphysik, Tragwerksplanung sowie technische Gebäudeausrüstung (Sanitär, Wärme, Lüftung). Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Planungsleistungen
Die Verbandsgemeinde Mendig plant den Ausbau der Grundschule Pfarrer-Bechtel zu einer Ganztagsschule und sucht hierfür externe Planungsbüros. Der Auftrag ist in drei Fachlose gegliedert: Los 1 umfasst die Architektur und Bauphysik, Los 2 die Tragwerksplanung und Los 3 die technische Gebäudeausrüstung wie Heizung, Lüftung und Sanitär. Die Auswahl der Dienstleister erfolgt über ein Verhandlungsverfahren, bei dem neben dem Honorar auch ein schriftliches Umsetzungskonzept sowie eine mündliche Präsentation bewertet werden. Dies ermöglicht es spezialisierten Ingenieur- und Architekturbüros, sich gezielt für einzelne Fachbereiche zu bewerben.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
- Einhaltung der Anforderungen gemäß § 56 VgV
- Erstellung eines schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts
- Teilnahme an einer mündlichen Präsentation des Konzepts
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Rein nationale Ausschlussgründe: §§ 123, 124 GWB Es gilt § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
3 LotePlanungsleistungen Gebäude und Innenräume / techn. Ausstattung, Förderanlage / Schallschutz und Raumakustik (Bauphysik)
Tragwerksplanung
Planungsleistungen techn. Ausstattung, Sanitär / techn. Ausstattung, Wärme / raumlufttechnische Anlagen
Zuschlagskriterien
9 Kriterien- price
Honorar: In Los 1 wird das günstigste Honorarangebot mit 1.900 Punkten bewertet. Alle anderen, teureren Honorarangebote werden mit weniger Punkten bewertet. Für die Berechnung ist folgende Formel (lineare Interpolation) anzuwenden: (((2 x günstigstes Angebot) - zu bewertendes Angebot) / günstigstes Angebot) x maximal er-reichbare Punktzahl = erreichte Punktzahl
- quality
Konzept zur Umsetzung und Realisierung der Planungsleistungen (max. 600 Leistungspunkte): Die Bieter haben in Los 1 Los ein selbst verfasstes, schriftliches Umsetzungs- und Realisierungskonzept auszuarbeiten und einzureichen. Die Bieter müssen in ihrem Umsetzungs- und Realisierungskonzept zwingend auf die folgenden Punkte eingehen: • Darstellung der planerischen Vorgehensweise (projektbezogen), unter Berücksichtigung der sich hierbei ggfs. stellenden Herausforderungen. • Darstellung des Ablaufs der Entscheidungsfindung mit dem Auftraggeber (Einbindung des Auftraggebers, Vorbereitung der und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung). • Umgang mit den terminlichen Anforderungen (siehe Anlage „Rahmenterminplan“), sowie allgemeines Terminmanagement und Arbeitsweise bei Terminstörungen. • Wie stellt der Bieter sicher, dass er an ggfs. auch spontan anberaumten Baubesprechungen am Sitz der Auftraggeberin physisch vor Ort teilnehmen kann. • Wie lassen sich aus Bietersicht insbesondere planungsbedingte Nachtragsforderungen der bauausführenden Unternehmen vermeiden. • Wie geht der Bieter mit unvorhergesehene, aber notwendigen Kostensteigerungen um und wie wird die Auftraggeberin in den entsprechenden Informationsfluss eingebunden. • Wie organisiert der Bieter die Kostenkontrolle der Baumaßnahme im Allgemeinen. Der Bewertungsmaßstab findet sich im Verfahrensbrief.
- quality
Mündliche Präsentation der Inhalte des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts (max. 300 Leistungspunkte): Die Auftraggeberin bewertet schließlich in Los 1 die mündliche Präsentation des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts, in deren Rahmen die Auftraggeberin auch Nachfragen zum Konzept stellt. Die Bewertung der mündlichen Präsentation des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts dient der Auftraggeberin dazu, die erwartete Umsetzungsqualität des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts zu bewerten. Die Auftraggeberin will hierdurch bewerten, inwieweit die Mitglieder des „Projektteams“ in der Lage sind, dass schriftlich eingereichte Umsetzungs- und Realisierungskonzepts tatsächlich umzusetzen. Die Bewertungsmaßstäbe finden sich im Verfahrensbrief. An der mündlichen Präsentation der Projektanalyse haben bieterseitig mindestens zwei (max. drei) technische Fachkräfte bzw. Vertreter der technischen Stellen der Bieter teilzunehmen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Mitglieder des „Projektteams“). Der Leiter des „Projektteams“ muss zwingend an der mündlichen Präsentati-on teilnehmen. Auftraggeberseitig nehmen an der mündlichen Präsentation max. drei Vertreter der Auftrag-geberin teil, die auch anschließend die mündliche Präsentation unabhängig voneinander be-werten. Die mündlichen Präsentationen sind als Präsenztermin am Sitz der Auftraggeberin und im Nachgang zu der ersten Verhandlungsrunde geplant, sofern sich die Auftraggeberin dazu ent-scheidet, in Verhandlungen einzutreten. Der genaue Termin wird den Bietern mit ausreichen-der Vorlaufzeit mitgeteilt. Wenn sich die Auftraggeberin dazu entschließt, keine Verhandlungen zu führen, werden die mündlichen Präsentationstermine voraussichtlich in der KW 39 und 40 2026 stattfinden. Die Auftraggeberin behält sich vor, die mündliche Präsentation digital (Videokonferenz) durchzuführen. Die mündliche Präsentation dauert max. 45 min. Anschließend hat die Auftraggeberin die Möglichkeit innerhalb von weiteren max. 30 min. Nachfragen zu dem Umsetzungs- und Realisierungskonzept der Bieter zu stellen.
- price
Honorar: In Los 2 wird das günstigste Honorarangebot mit 1.900 Punkten bewertet. Alle anderen, teureren Honorarangebote werden mit weniger Punkten bewertet. Für die Berechnung ist folgende Formel (lineare Interpolation) anzuwenden: (((2 x günstigstes Angebot) - zu bewertendes Angebot) / günstigstes Angebot) x maximal er-reichbare Punktzahl = erreichte Punktzahl
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Konzept zur Umsetzung und Realisierung der Planungsleistungen (max. 600 Leistungspunkte): Die Bieter haben in Los 2 Los ein selbst verfasstes, schriftliches Umsetzungs- und Realisierungskonzept auszuarbeiten und einzureichen. Die Bieter müssen in ihrem Umsetzungs- und Realisierungskonzept zwingend auf die folgenden Punkte eingehen: • Darstellung der planerischen Vorgehensweise (projektbezogen), unter Berücksichtigung der sich hierbei ggfs. stellenden Herausforderungen. • Darstellung des Ablaufs der Entscheidungsfindung mit dem Auftraggeber (Einbindung des Auftraggebers, Vorbereitung der und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung). • Umgang mit den terminlichen Anforderungen (siehe Anlage „Rahmenterminplan“), sowie allgemeines Terminmanagement und Arbeitsweise bei Terminstörungen. • Wie stellt der Bieter sicher, dass er an ggfs. auch spontan anberaumten Baubesprechungen am Sitz der Auftraggeberin physisch vor Ort teilnehmen kann. • Wie lassen sich aus Bietersicht insbesondere planungsbedingte Nachtragsforderungen der bauausführenden Unternehmen vermeiden. • Wie geht der Bieter mit unvorhergesehene, aber notwendigen Kostensteigerungen um und wie wird die Auftraggeberin in den entsprechenden Informationsfluss eingebunden. • Wie organisiert der Bieter die Kostenkontrolle der Baumaßnahme im Allgemeinen. Der Bewertungsmaßstab findet sich im Verfahrensbrief.
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Mündliche Präsentation der Inhalte des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts (max. 300 Leistungspunkte): Die Auftraggeberin bewertet schließlich in Los 2 die mündliche Präsentation des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts, in deren Rahmen die Auftraggeberin auch Nachfragen zum Konzept stellt. Die Bewertung der mündlichen Präsentation des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts dient der Auftraggeberin dazu, die erwartete Umsetzungsqualität des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts zu bewerten. Die Auftraggeberin will hierdurch bewerten, inwieweit die Mitglieder des „Projektteams“ in der Lage sind, dass schriftlich eingereichte Umsetzungs- und Realisierungskonzepts tatsächlich umzusetzen. Die Bewertungsmaßstäbe finden sich im Verfahrensbrief. An der mündlichen Präsentation der Projektanalyse haben bieterseitig mindestens zwei (max. drei) technische Fachkräfte bzw. Vertreter der technischen Stellen der Bieter teilzunehmen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Mitglieder des „Projektteams“). Der Leiter des „Projektteams“ muss zwingend an der mündlichen Präsentation teilnehmen. Auftraggeberseitig nehmen an der mündlichen Präsentation max. drei Vertreter der Auftraggeberin teil, die auch anschließend die mündliche Präsentation unabhängig voneinander be-werten. Die mündlichen Präsentationen sind als Präsenztermin am Sitz der Auftraggeberin und im Nachgang zu der ersten Verhandlungsrunde geplant, sofern sich die Auftraggeberin dazu ent-scheidet, in Verhandlungen einzutreten. Der genaue Termin wird den Bietern mit ausreichen-der Vorlaufzeit mitgeteilt. Wenn sich die Auftraggeberin dazu entschließt, keine Verhandlungen zu führen, werden die mündlichen Präsentationstermine voraussichtlich in der KW 39 und 40 2026 stattfinden. Die Auftraggeberin behält sich vor, die mündliche Präsentation digital (Videokonferenz) durchzuführen. Die mündliche Präsentation dauert max. 45 min. Anschließend hat die Auftraggeberin die Möglichkeit innerhalb von weiteren max. 30 min. Nachfragen zu dem Umsetzungs- und Realisierungskonzept der Bieter zu stellen.
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Honorar: In Los 3 wird das günstigste Honorarangebot mit 1.900 Punkten bewertet. Alle anderen, teureren Honorarangebote werden mit weniger Punkten bewertet. Für die Berechnung ist folgende Formel (lineare Interpolation) anzuwenden: (((2 x günstigstes Angebot) - zu bewertendes Angebot) / günstigstes Angebot) x maximal er-reichbare Punktzahl = erreichte Punktzahl
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Konzept zur Umsetzung und Realisierung der Planungsleistungen (max. 600 Leistungspunkte): Die Bieter haben in Los 1 Los ein selbst verfasstes, schriftliches Umsetzungs- und Realisierungskonzept auszuarbeiten und einzureichen. Die Bieter müssen in ihrem Umsetzungs- und Realisierungskonzept zwingend auf die folgenden Punkte eingehen: • Darstellung der planerischen Vorgehensweise (projektbezogen), unter Berücksichtigung der sich hierbei ggfs. stellenden Herausforderungen. • Darstellung des Ablaufs der Entscheidungsfindung mit dem Auftraggeber (Einbindung des Auftraggebers, Vorbereitung der und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung). • Umgang mit den terminlichen Anforderungen (siehe Anlage „Rahmenterminplan“), sowie allgemeines Terminmanagement und Arbeitsweise bei Terminstörungen. • Wie stellt der Bieter sicher, dass er an ggfs. auch spontan anberaumten Baubesprechungen am Sitz der Auftraggeberin physisch vor Ort teilnehmen kann. • Wie lassen sich aus Bietersicht insbesondere planungsbedingte Nachtragsforderungen der bauausführenden Unternehmen vermeiden. • Wie geht der Bieter mit unvorhergesehene, aber notwendigen Kostensteigerungen um und wie wird die Auftraggeberin in den entsprechenden Informationsfluss eingebunden. • Wie organisiert der Bieter die Kostenkontrolle der Baumaßnahme im Allgemeinen. Der Bewertungsmaßstab findet sich im Verfahrensbrief.
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Mündliche Präsentation der Inhalte des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts (max. 300 Leistungspunkte): Die Auftraggeberin bewertet schließlich in Los 1 die mündliche Präsentation des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts, in deren Rahmen die Auftraggeberin auch Nachfragen zum Konzept stellt. Die Bewertung der mündlichen Präsentation des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts dient der Auftraggeberin dazu, die erwartete Umsetzungsqualität des schriftlichen Umsetzungs- und Realisierungskonzepts zu bewerten. Die Auftraggeberin will hierdurch bewerten, inwieweit die Mitglieder des „Projektteams“ in der Lage sind, dass schriftlich eingereichte Umsetzungs- und Realisierungskonzepts tatsächlich umzusetzen. Die Bewertungsmaßstäbe finden sich im Verfahrensbrief. An der mündlichen Präsentation der Projektanalyse haben bieterseitig mindestens zwei (max. drei) technische Fachkräfte bzw. Vertreter der technischen Stellen der Bieter teilzunehmen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Mitglieder des „Projektteams“). Der Leiter des „Projektteams“ muss zwingend an der mündlichen Präsentati-on teilnehmen. Auftraggeberseitig nehmen an der mündlichen Präsentation max. drei Vertreter der Auftrag-geberin teil, die auch anschließend die mündliche Präsentation unabhängig voneinander be-werten. Die mündlichen Präsentationen sind als Präsenztermin am Sitz der Auftraggeberin und im Nachgang zu der ersten Verhandlungsrunde geplant, sofern sich die Auftraggeberin dazu ent-scheidet, in Verhandlungen einzutreten. Der genaue Termin wird den Bietern mit ausreichen-der Vorlaufzeit mitgeteilt. Wenn sich die Auftraggeberin dazu entschließt, keine Verhandlungen zu führen, werden die mündlichen Präsentationstermine voraussichtlich in der KW 39 und 40 2026 stattfinden. Die Auftraggeberin behält sich vor, die mündliche Präsentation digital (Videokonferenz) durchzuführen. Die mündliche Präsentation dauert max. 45 min. Anschließend hat die Auftraggeberin die Möglichkeit innerhalb von weiteren max. 30 min. Nachfragen zu dem Umsetzungs- und Realisierungskonzept der Bieter zu stellen.
Zeitplan
- 16. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 14. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung