Planungsleistungen für den Neubau des Brückenbauwerks Südring in Chemnitz

Was wird ausgeschrieben
Die Chemnitzer Verkehrs-AG schreibt Planungsleistungen für den Ersatzneubau einer Spannbetonbrücke aus dem Jahr 1977 aus. Das Bauwerk überführt eine zweigleisige Straßenbahntrasse über die Chemnitz, eine Bahnstrecke und einen Anliegerweg. Der Auftrag umfasst die vollständige Planung des Neubaus unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung des laufenden Straßenbahnbetriebs.
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Planungsleistungen Neubau Brückenbauwerk Südring
Die Chemnitzer Verkehrs-AG plant den Ersatzneubau einer Brücke, die im Stadtgebiet von Chemnitz eine Straßenbahntrasse über einen Fluss, eine Bahnstrecke und einen Weg führt. Da das bestehende Bauwerk aus dem Jahr 1977 stammt und aufgrund technischer Erfahrungen mit ähnlichen Spannbetonbrücken ersetzt werden muss, werden nun spezialisierte Ingenieurleistungen für die Planung gesucht. Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt ist die Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebs während der gesamten Abbruch- und Bauphase, was einen wesentlichen Teil der Qualitätsbewertung ausmacht. Der Auftrag richtet sich an Planungsbüros mit Erfahrung im Brückenbau und in der komplexen Infrastrukturplanung.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 51 Abs. 2 SektVO
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Unterlagen werden gemäß § 51 Abs. 2 SektVO nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Brückenbauwerk Südring im Zuge der Trasse Markersdorf wurde 1977 errichtet. Es dient zur Überführung der zweigleisigen Trasse Markersdorf über den Fluss Chemnitz, die Bahnstrecke Chemnitz-Stollberg sowie einen kommunalen Anliegerweg. Die Brücke verläuft parallel zu den beiden Straßenbrücken des Südringes in unmittelbarer Nachbarschaft. Es handelt sich um eine Spannbet-onkonstruktion. Aufgrund der aktuellen Erfahrungen auf nationaler Ebene mit baugleichen Spannbet-onbrücken wurde entschieden, einen Ersatzneubau mittelfristig zu errichten. Es handelt sich um einen fünffeldrigen Spannbetonüberbau mit Mittelträgerquerschnitt. Der Überbau ist in der Längsrichtung vorgespannt. Infolge Spannungsrisskorrosion ist das Brückenbauwerk gefährdet. Es soll daher eine Planung gestartet werden, mit dem Ziel, Varianten für einen Ersatzneubau zu unter-suchen und festzulegen. Dabei soll die Bestandsgeometrie der Gesamtanlage als Grundlage dienen und möglichst wieder abgebildet werden. Es sind drei Varianten des Brückenneubaues zu untersuchen. Diese sind mindestens anhand der folgenden Kriterien zu bewerten: - Investitionskosten - Bauzeit und damit Sperrzeiten für den Straßenbahnverkehr - Eingriffe in den Bestand - Genehmigungsfähigkeit - Unterhaltungsaufwand über die Nutzungsdauer Die Varianten sollen sich mindestens nach den folgenden Merkmalen unterscheiden: - Tragwerkskonzept - Bauverfahren - Umgang mit Bestandsgründungen Die Nutzungszeit des Neubaus soll rd. 70 Jahre betragen. Für den Neubau des Brückenbauwerkes ist ein Planungsangebot für die Leistungsphasen 1 - 9 nach HOAI abzugeben. Die Planungsgrenzen sind in den Vergabeunterlagen näher dargestellt. Eine Besichtigung der Anlage im Vorfeld der Angebotsabgabe ist ausdrücklich erwünscht. Auf Unkenntnis der örtlichen Bedingungen und Zustände von Objekt, technischer Anlage und Außenanlagen kann im späteren Planungsprozess kein Bezug genommen werden.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality40%
Konzept zur planerischen Herangehensweise an die Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebs während Abbruch und Neubau
- price60%
Gesamthonorar (netto) gemäß Preisblatt
Zeitplan
- 10. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung