Planungsleistungen Elektroplanung für die Sanierung des Goethe-Hauses in Frankfurt

Was wird ausgeschrieben
Das Freie Deutsche Hochstift schreibt Planungsleistungen der technischen Ausrüstung (Elektroplanung, Anlagengruppen 4 und 5) für die denkmalgerechte Sanierung des Goethe-Hauses in Frankfurt am Main aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß HOAI und erstreckt sich über einen Zeitraum von rund 1770 Tagen. Die Arbeiten finden bei laufendem Museumsbetrieb in mehreren Bauabschnitten statt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen der Technische Ausrüstung - Elektroplanung in den Anlagengruppen 4+5, gemäß HOAI, Leistungsphasen 2 bis 8, für die denkmalgerechte Sanierung des Goethe Hauses in Frankfurt am Main. Die Maßnahme erfolgt im laufenden Betrieb und in mehreren Bauabschnitten unter Berücksichtigung der Anforderungen des Museumsbetriebes.
Das Frankfurter Goethe-Museum plant die umfassende Sanierung seines denkmalgeschützten Gebäudes und sucht hierfür ein Fachplanungsbüro für die Elektroinstallationen. Die Leistungen umfassen unter anderem die Erneuerung der Stark- und Schwachstromtechnik, der Brandmelde- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen sowie der Einbruchmeldetechnik. Da die Sanierung bei laufendem Museumsbetrieb in mehreren Abschnitten erfolgt, ist eine präzise Planung und Koordination erforderlich. Der Auftrag erstreckt sich über einen Zeitraum von knapp fünf Jahren und folgt den Vorgaben der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
Aufteilung in Lose
1 LotDer Auftrag umfasst sämtliche Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-8 der HOAI Technische Ausrüstung - Elektroplanung in den Anlagengruppen 4+5 - für die denkmalgerechte Sanierung. - Modernisierung / Erneuerung der gesamten Stark- und Schwachstromtechnik unter Berücksichtigung der denkmalgerechten Sanierung - Erstellung einer Lautsprecheranlage - Erneuerung einer Einbruchmeldeanlage - Erneuerung einer Brandmeldeanlage - Erstellung einer Sicherheitsbeleuchtung - Erarbeiten von detaillierten Kabelwegen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality15%
Erstellung eines Organigramms für die Projektabwicklung unter Berücksichtigung aller Leistungsphasen. Hierbei sind die wesentlichen Projektbeteiligten für die einzelnen Leistungsphasen soweit bereits bekannt zu benennen. Sollten Positionen im Projektteam nicht namentlich benannt werden können, ist "Benennung erfolgt nach Zuschlag" anzugeben.
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Zur Beurteilung der Qualifikation und Erfahrung der mit der Ausführung betrauten wesentlichen Projektbearbeiter (Projektleiter sowie stellvertretender Projektleiter), sind folgende ergänzende Angaben mit den Angebotsunterlagen abzugeben: - Name, Berufsbezeichnung - berufliche Qualifikation - Berufserfahrung - Kurzübersicht über vergleichbare ausgeführte Projekte als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter (mind. 2 Projekte, max. 4 Projekte, je Projekt max. zwei DIN A4 Seiten). Hierbei ist auf folgende Schwerpunkte einzugehen: Sind in dem benannten Projekt folgende vergleichbare Schwerpunkte beinhaltet? (ja/nein mit kurzer Erläuterung) 1. Qualität und Komplexität zur Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes des 18+19. Jahrhundert. 2. Sanierung eines denkmalgeschützten, öffentlich zugänglichen Gebäudes mit komplexer Aufgabenstellung im Innenbereich, insbesondere im Umgang mit Stuckdecken, Tapeten, Holzverkleidungen, etc. unter Wahrung der authentischen Überlieferung 3. Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes für einen öffentlichen oder institutionellen Auftraggeber mit vergleichbaren Genehmigungs- und Abstimmungsprozessen. 4. Verwendung von Fördermitteln im Zusammenhang mit Bau- oder Sanierungsmaßnahmen, einschließlich Antragstellung, Abstimmung mit Zuwendungsgebern sowie der ordnungsgemäßen Abwicklung und Erstellung von Verwendungsnachweisen. Die Unterlagen für Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter sollte jeweils maximal 7 Seiten betragen.
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Es ist ein Terminkonzept inkl. einer schriftlichen Erläuterung unter Berücksichtigung folgender Randbedingungen auf Grundlage des Sanierungskonzeptes mit Angebotsabgabe vorzulegen: - Dauer der Planungsleistungen nach Leistungsphase - Sanierung des Gebäudes in mehreren Bauabschnitten unter Berücksichtigung des Museumsbetriebes - Berücksichtigung von möglichst geringen Schließzeiten Aus dem Terminkonzept sollen mindestens hervorgehen: - Planungsphasen mit Dauer - Ausführung getrennt nach Bauabschnitten - Schließzeit Aus der schriftlichen Erläuterung soll mindestens hervorgehen: - wie kann eine möglichst geringe Schließzeit realisiert werden? - wie können die über dem Bauabschnitt befindlichen Flächen für den Besucherverkehr zugänglich gemacht werden? Das Terminplankonzept ist auf einer DIN A3 Seite einzureichen. Die schriftliche Erläuterung soll den Umfang mit 3 DIN A4 Seiten nicht übersteigen. Konzepte, die von den im Sanierungskonzept benannten Bauabschnitten abweichen sind zulässig, soweit eine Umsetzbarkeit realistisch und schlüssig erscheint.
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Honorarangebot
Zeitplan
- 17. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 13. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung