Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: ARGE "thoma architekten (ta) + 4a Architekten GmbH (4a)" Bevollm. Vertreter:Dipl.-Ing. Hermann Thoma +1 weitere

Auftragswert

€4.2M

Zuschlag am

8. Apr. 2026

TED·454661-2026

Planungs- und Objektüberwachungsleistungen für den Neubau einer Schwimmhalle in Weißenfels

Sachsen-Anhalt
Weißenfels, Germany·Veröffentlicht 2. Juli 2026
Architektur- und IngenieurleistungenBauleistungenÖffentliche VerwaltungSport und FreizeitArchitekturBautechnikOeffentliche VerwaltungSportstaettenbauIngenieurleistungenBaedertechnik
Auftragswert
~€2.0M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Sport- und Freizeitbetrieb Weißenfels schreibt Planungs- und Objektüberwachungsleistungen für den Neubau einer Schwimmhalle aus. Der Auftrag ist in zwei Lose unterteilt: Los 1 umfasst Architektur, Tragwerksplanung und Bauphysik, während Los 2 die Bädertechnik und technische Gebäudeausrüstung beinhaltet. Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren.

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Weißenfels - Neubau Schwimmhalle - Planungs- u. Objektüberwachungsleistungen

VergabeHero-Einschätzung

Die Stadt Weißenfels plant den Neubau einer Schwimmhalle und sucht hierfür spezialisierte Planungsbüros. Der Auftrag ist in zwei Bereiche unterteilt: Los 1 deckt die architektonische Gestaltung, die Tragwerksplanung sowie Brandschutz und Bauphysik ab. Los 2 umfasst die hochspezialisierte Bädertechnik sowie die gesamte technische Gebäudeausrüstung, wie etwa Energiekonzepte und Facility-Management-Planungen. Da es sich um ein komplexes Bauvorhaben handelt, werden die Angebote zu 70 Prozent nach qualitativen Konzepten und zu 30 Prozent nach dem Preis bewertet.

Lose

Aufteilung in Lose

2 Lote
LOT-0001Gebäude, Architektur, Tragwerksplanung u. a.

OBJEKTPLANUNGEN u. a. - Gebäude einschl. Innenräume, Freianlagen und Tragwerk sowie Bauphysik, Brandschutzplanung sowie Objektbetreuung, FM u. a. Nachfolgende werden - nach Baugewerken - auszugsweise solche Planungsziele und -inhalte beschrieben, die für den AG offenkundig sind und sich aus Erfahrungen vor Ort bewährt haben. Keinesfalls stellt diese nachfolgende Aufzählung eine vollständige Darstellung des vor Ort tatsächlich Erforderlichen dar. Ergänzungen sind jedenfalls der Kompetenz und Erfahrung des Bieters überlassen und müssen – sofern keine besonderen Nutzeranforderungen bestehen - den a. a. R. d. T. entsprechen. Funktionelle Gliederung und Funktionsplanung Es wird eine klare gestalterische und funktionelle Zonierung der neuen Schwimmsportstätte / Schwimmhalle erwartet. Vom gemeinsamen Parkplatz aus soll die Eingangshalle erschlossen werden. Vor dem Haupteingang ist ein überdachter Vorplatz mit Stufenanlage vorzusehen. Die Barrierefreiheit ist dabei vorzugsweise über eine Rampe zu gewährleisten. Die Eingangshalle dient als Verteiler zum Umkleide-, Becken-, Sauna-, Gastronomie und Zuschauerbereich und enthält mit dem Imbissangebot eine wichtige Ruhezone. Bereits von der Eingangshalle aus soll für Besucher ein offener Blick auf den Beckenbereich möglich sein. Im vorderen Teil der Eingangshalle sind Kassen mit einem direkt angeschlossenen Kassenraum zu planen. Die Orientierung der Wasserflächen soll einen ungehinderten Blick in die Landschaft und vielschichtige Blickbeziehungen und Perspektiven innerhalb der Schwimmhalle ermöglichen. Die gesamte „Schwimmhallenlandschaft“- von der Eingangshalle über die Umkleiden bis zum Beckenbereich und Sauna – soll auf einer Ebene barrierefrei erreichbar sein. Mit zielführenden Materialien und Farben soll im Rahmen einer anspruchsvollen Innenraumgestaltung eine ruhige und entspannte Atmosphäre geschaffen werden, welche der Betreibung eine Thematisierung ermöglicht. Raum- und Funktionsprogramm Das Raum- und Funktionsprogramm (vgl. ANLAGE mit Aussagen zum Erfüllungsstand und zum Raum und Funktionsprogramm) enthält die verbindlichen Vorgaben des AG für die weiteren Flächenplanungen der Schwimmhalle. Mit dieser Bedarfsplanung des AG werden die maßgeblichen Qualitäten und Quantitäten nutzungsgerecht sichergestellt. Ungeachtet dessen sind diese Vorgaben im Rahmen der weiteren Planungen kritisch zu prüfen. Der AG ist für Vorschläge zur Optimierung offen. Der zu erstellende Gebäudeentwurf soll mit einer effizienten Funktionsanordnung und Funktionszuordnung die Inanspruchnahme zusätzlicher Flächen weitgehend einschränken. Dabei ist u. a. auf eine nutzungsgerechte Lage wichtiger Funktionsbereiche, auf die Nähe einzelner zugeordneter Funktionen zueinander wie auch auf eine kommunikative und gestalterische Qualität von Erschließungsflächen zu achten. Durch zielführend proportionierte Flächen und übersichtliche, sichere Gestaltung aller Funktionsbereiche sollen die öffentliche Akzeptanz der Nutzergruppen sowie das Arbeitsumfeld positiv beeinflusst werden Die einzelnen Nutzungseinheiten der Schwimmsportstätte / Schwimmhalle müssen dazu folgendem konkreten Nutzungsbedarf mindestens entsprechen: Anforderungen an Ausstattungen Der AG erwartet grundsätzlich eine möglichst standardisierte, einfache und insbesondere funktionsgerechte Ausstattung mit Markenfabrikaten der mittleren Preiskategorie. Auch dazu ist anschaulich zu beraten und zu bemustern, so dass der AG ggf. auch kurzfristig und im Einzelfall Entscheidungen treffen kann. Die gemäß aktueller DSV - Richtlinien zulässigen Nachhallzeiten im Schwimmsportkomplex müssen durch geeignete Schallschutzmaßnahmen eingehalten werden. Das ist zunächst planerisch und nach Errichtung durch Messungen sachverständig nachzuweisen. Alle Funktionsbereiche sind vor allem auch auf den Grundlagen der aktuellen Richtlinien für den Bäderbau (KOK), den Arbeitsschutzvorschriften, den aktuell gültigen Unfallverhütungsvorschriften der Unfallkasse Sachsen-Anhalt, insbesondere für Schulen (GUVVS1) und den Betrieb von Bädern (GUV-R 108), der Betriebssicherheitsverordnung, der aktuell gültigen Arbeitsstättenregeln und den aktuellen Bauvorschriften zu planen und zu errichten. Unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ist frühzeitig zu prüfen, ob das die Schwimmhalle nicht zwingend als Sonderbau eingestuft werden muss, um ggf. unnötige Planungs-, Bau- und Nachweiskosten zu ersparen. Der AG erwartet hierzu eine frühzeitige Beratung. Die aktuellen Hygienevorschriften sind einzuhalten und umzusetzen. Dazu sollen u. a. schwimmbadgeeignete, dauerhafte und einfach revisionierbare Materialien, Fabrikate und Produkte eingesetzt werden. Funktionstypische, erhöhte Luftfeuchte, Wärme und chlorhaltige Luft sind zu berücksichtigen. Produkte und Anlagen mit erhöhtem Wärmestau, Wärmekapazitäten bzw. Wärmeeinträgen sind zu vermeiden. Bei Decken- und Wandverkleidungen ist auf einfache Revisionierbarkeit (einschl. Reinigung) und auf Kondensatunempfindlichkeit zu achten. Die Bodenbeläge sind entsprechend GUV-I 8527 und Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen festzulegen. Es sind einfache und robuste Armaturen, Urinale mit elektrooptischer Auslösung und Nassraumtüren in Feuchträumen einzusetzen. Zu allen Ausstattungen ist auf entsprechende Wirtschaftlichkeitsnachweise, Folgekostenberechnungen bzw. Folgekostenoptimierungen zu achten und der Einsatz von erneuerbaren Energien zu präferieren. Wege und Anbindungen im Außenbereich Zu den verschiedenen Nutzungsbereichen sollen funktionierende, zweckmäßige und gestalterisch sinnvolle Wegeverbindungen geschaffen werden. Für Besuchergruppen, wie z.B. Schulklassen, Wettkampfteilnehmer, Vereine ohne Einlasskontrolle sind vereinfachte Wegeführungen zu planen und entsprechende Gruppenzugänge mit Gruppentüren zu schaffen. Ziel ist es, notwendige Zutrittskontrollen zu minimieren. Ergänzende Hinweise befinden sich in ANLAGE 1

CPV 71240000
LOT-0002Bädertechnik, Technische Ausrüstung u. a.

FACHPLANUNGEN u. a. - Bädertechnik, gesamte TA einschl. Energiekonzept sowie Objektbetreuung, FM u. a. Nachfolgende werden - nach TA-Gewerken - auszugsweise solche Planungsziele und - inhalte beschrieben, die für den AG offenkundig sind und sich aus Erfahrungen vor Ort bewährt haben. Keinesfalls stellt diese Aufzählung eine vollständige Darstellung des vor Ort tatsächlich Erforderlichen dar. Ergänzungen sind jedenfalls der Kompetenz und Erfahrung des Bieters überlasen und müssen – sofern keine besonderen Nutzeranforderungen bestehen - den a. a. R. d. T. entsprechen. Technische Anforderungen Der Gesamtenergiebedarf des Gebäudes ist unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und der Sparsamkeit mit bautechnischen, architektonischen und anlagentechnischen sowie organisatorischen Maßnahmen zu minimieren. Die haustechnischen Anlagen sind gestalterisch in das Gesamtkonzept der Architektur einzuordnen, ebenso die Anlagen im Außenbereich bzw. solche mit Außenwirkung. Hier für den Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) zu LOS 2 besonders relevant: Der AN erarbeitet hier solche auf den vorliegenden Unterlagen aufbauende Lösungen für das Objekt, bestehend aus den Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 sowie 4, 5 und 6 (analog § 53 HOAI) einschl. der gesamten Technischen Ausrüstungen. Im Zusammenhang mit den o. g. Fachplanungen umfassen die Leistungen des AN alle erforderlichen Planungsleistungen für diese technischen Ausrüstungen (TA). Der AN verantwortet die Planung dieser Anlagen und stellt die funktionalen und technischen Voraussetzungen zu den baulichen Vorgaben sowie die erforderlichen Anschlüsse dazu sicher. Leistungsumfang der technischen Ausrüstung (TA) Im Leistungsumfang der technischen Gebäudeausrüstung (TA) sind die Anlagen der TA sind so zu planen, dass eine möglichst hohe Energieeffizienz bei möglichst geringen Baunutzungskosten erreicht wird. Grundsätzlich sollen einfache standardisierte technische Anlagen mit hohem Nutzungsgrad zum Einsatz kommen. Dabei wird besonderer Wert auf eine Langlebigkeit der Anlagen, die einfache Bedienbarkeit und Wartungsfreundlichkeit mit kurzen Responsezeiten gelegt. a) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen b) Badwassertechnische Anlagen c) Wärmeversorgungsanlagen d) Lufttechnische Anlagen e) Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen f) Gebäudeautomation nähere Informationen finden Sie in ANLAGE 1

CPV 71240000
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • quality

    Qualität - Konzept u.a.

    70%
  • price

    Preis - Honorar

    30%
  • quality

    Qualität - Konzept u.a.

    70%
  • price

    Preis - Honorar

    30%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 2. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 8. Apr. 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an ARGE "thoma architekten (ta) + 4a Architekten GmbH (4a)" Bevollm. Vertreter:Dipl.-Ing. Hermann Thoma +1 weitere · €4.2M

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