Planungs- und Beratungsleistungen für die Entwässerung im Stadtteil Grasbrook
Was wird ausgeschrieben
Die HafenCity Hamburg GmbH schreibt Planungs- und Beratungsleistungen für die Entwässerungsinfrastruktur im neuen Stadtteil Grasbrook aus. Der Auftrag umfasst das Moldauhafenquartier (MHQ) und das Hafentorquartier (HTQ) mit einer Gesamtfläche von rund 885.000 m² Bruttogeschossfläche. Die Leistungen beinhalten die Planung von Grau-, Schmutz- und Oberflächenwasserentsorgung sowie Regenwassersielen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die FHH, Sondervermögen „Stadt und Hafen“ (SoV) vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH entwickelt den neuen Stadtteil Grasbrook und stellt die Verknüpfung zu den umliegenden Stadtarealen her. Der zukünftige Stadtteil Grasbrook liegt im Herzen von Hamburg und wird einen eigenständigen Charakter ausprägen. Seine besondere Lage gegenüber der HafenCity an der Norderelbe, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Veddel, und seine Prägung durch drei Hafenbecken, die Verkehrseinbettung und die räumlichen Möglichkeiten bieten Potenzial, innerstädtische Qualitäten am südlichen Elbufer zu schaffen und mit der angrenzenden Veddel räumlich und konzeptionell zu verbinden. Im Rahmen dieser Ausschreibung sollen Planungs- und Beratungsleistungen für die Grau- und Schmutzwasserentwässerung im Moldauhafenquartier und die Schmutzwasserentwässerung, Oberflächenentwässerung und des Regenwassersiels im Hafentorquartiers des neuen Stadtteils Grasbrook vergeben werden. Der neue Stadtteil teilt sich in die beiden Quartiere Moldauhafenquartier (MHQ) und Hafentorquartier (HTQ) auf. Das MHQ liegt im Norden des Stadtteils und wird räumlich durch die Norderelbe, das Moldauhafenbecken und die Straße Am Moldauhafen begrenzt. Dort soll gemäß aktuellem Planungsstand auf ca. 465.000 m² BGF der Großteil der geplanten Wohnungen sowie eine Grundschule, das Hafenmuseum, Büros, Gewerbe und ein Sportplatz realisiert werden. Das HTQ liegt im Süden des Stadtteils, grenzt im Westen an ein aktives Hafenareal und umfasst beide Uferseiten entlang des Saalehafenbeckens sowie das südliche Ufer des Moldauhafenbeckens. Im HTQ sind fast ausschließlich Büros und Gewerbe geplant, bis auf das Baufeld 22 östlich vom Moldauhafenbecken. Insgesamt soll im HTQ eine BGF von ca. 420.000 m² entstehen.
Die HafenCity Hamburg GmbH entwickelt den neuen Hamburger Stadtteil Grasbrook und sucht hierfür Experten für die Entwässerungsplanung. Konkret geht es um die Planung der Abwasser- und Regenwasserentsorgung für zwei Teilgebiete, das Moldauhafenquartier und das Hafentorquartier. Da in diesen Quartieren auf insgesamt fast 900.000 Quadratmetern Wohnraum, Büros und öffentliche Einrichtungen entstehen, ist eine komplexe technische Infrastruktur für die Entwässerung erforderlich. Der Auftrag richtet sich an Ingenieurbüros, die Erfahrung mit der Planung von Entwässerungssystemen in großen städtebaulichen Projekten haben.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß § 123, 124 GWB
- Einhaltung der Vorgaben gemäß § 57, 42 Abs. 1 VgV
- Nachweis der Eignung gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Rein nationale Ausschlussgründe: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
1 LotDie FHH, Sondervermögen „Stadt und Hafen“ (SoV) vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH entwickelt den neuen Stadtteil Grasbrook und stellt die Verknüpfung zu den umliegenden Stadtarealen her. Der zukünftige Stadtteil Grasbrook liegt im Herzen von Hamburg und wird einen eigenständigen Charakter ausprägen. Seine besondere Lage gegenüber der HafenCity an der Norderelbe, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Veddel, und seine Prägung durch drei Hafenbecken, die Verkehrseinbettung und die räumlichen Möglichkeiten bieten Potenzial, innerstädtische Qualitäten am südlichen Elbufer zu schaffen und mit der angrenzenden Veddel räumlich und konzeptionell zu verbinden. Im Rahmen dieser Ausschreibung sollen Planungs- und Beratungsleistungen für die Grau- und Schmutzwasserentwässerung im Moldauhafenquartier und die Schmutzwasserentwässerung, Oberflächenentwässerung und des Regenwassersiels im Hafentorquartiers des neuen Stadtteils Grasbrook vergeben werden. Der neue Stadtteil teilt sich in die beiden Quartiere Moldauhafenquartier (MHQ) und Hafentorquartier (HTQ) auf. Das MHQ liegt im Norden des Stadtteils und wird räumlich durch die Norderelbe, das Moldauhafenbecken und die Straße Am Moldauhafen begrenzt. Dort soll gemäß aktuellem Planungsstand auf ca. 465.000 m² BGF der Großteil der geplanten Wohnungen sowie eine Grundschule, das Hafenmuseum, Büros, Gewerbe und ein Sportplatz realisiert werden. Das HTQ liegt im Süden des Stadtteils, grenzt im Westen an ein aktives Hafenareal und umfasst beide Uferseiten entlang des Saalehafenbeckens sowie das südliche Ufer des Moldauhafenbeckens. Im HTQ sind fast ausschließlich Büros und Gewerbe geplant, bis auf das Baufeld 22 östlich vom Moldauhafenbecken. Insgesamt soll im HTQ eine BGF von ca. 420.000 m² entstehen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price40%
Die Honorarermittlung ist für alle angefragten und ggf. zusätzlich erforderlichen Leistungen nach-vollziehbar darzustellen und die Angebotspreise sind gemäß anliegendem Honorarformblatt auszuweisen. Bewertet wird die nach Prüfung festgestellte Angebotsendsumme. Die Preisangebote werden wie folgt miteinander verglichen und bewertet: Das günstigste Angebot wird mit 5 Punkten und ein Angebot ab der 2-fachen Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation ermittelt. Bei dem Zuschlagskriterium „Preis“ werden Punkte als Dezimalzahl, gerundet auf zwei Nachkommastellen, vergeben. Siehe Dokument: Anlage II_Verfahrensbedingungen
- quality60%
Die Beschreibung des geplanten auftragsbezogenen Bearbeitungskonzeptes und Personaleinsatzes mit namentlicher Benennung der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen, dient der Ermittlung des Bieters, der mit dem kompetentesten Projektteam im Hinblick auf die gestellte Aufgabe am ehesten die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und zeitgerechte Leistungserfüllung bietet. Die Bewertung des Kriteriums Qualität setzt sich zu 50% aus dem Personaleinsatzkonzeptes und zu 50% aus dem Bearbeitungskonzept zusammen. Sowohl für das Personal als auch für das Bearbeitungskonzept werden jeweils maximal 5 Punkte vergeben. Siehe Dokument: Anlage II_Verfahrensbedingungen
Zeitplan
- 29. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung