Planungs- und Analyseleistungen zur Identifizierung von Standorten für Mobilstationen
Was wird ausgeschrieben
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg sucht einen Dienstleister für die Potenzialanalyse und Standortplanung von Mobilstationen. Der Auftrag umfasst GIS-gestützte Analysen, die Entwicklung von Scoring-Modellen sowie die verkehrstechnische Vorplanung für Kommunen und Verkehrsverbünde. Die Laufzeit des Projekts beträgt 630 Tage.
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Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH vergibt Leistungen zur Potenzialanalyse, datenbasierten Standortidentifikation und verkehrstechnischen Vorplanung (in Anlehnung an Elemente der HOAI Lph. 2 Verkehrsanlagen) von Mobilstationen in Baden-Württemberg. Ziel ist die Unterstützung von Kreisen, Kommunen und Verkehrsverbünden beim Aufbau lokaler Mobilstationsnetze. Der Auftrag umfasst GIS-gestützte Analysen, Entwicklung und Anwendung eines Scoring-Modells, Priorisierung geeigneter Standorte, mikroskopische Standortplanung einschließlich Kostenschätzung sowie die Erstellung LGVFG-relevanter Programmanmeldeunterlagen und standortbezogener Wirkungsanalysen.
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg unterstützt Kommunen und Verkehrsverbünde dabei, ein flächendeckendes Netz an Mobilstationen aufzubauen. Ein externer Dienstleister soll hierfür geeignete Standorte identifizieren, diese mittels Geoinformationssystemen (GIS) analysieren und eine erste verkehrstechnische Planung erstellen. Zudem gehört die Vorbereitung von Unterlagen für Förderanträge nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) zum Leistungsumfang. Das Projekt läuft über einen Zeitraum von etwa 21 Monaten und zielt darauf ab, die lokale Mobilitätsinfrastruktur in Baden-Württemberg datenbasiert zu verbessern.
Aufteilung in Lose
1 LotDie KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW) vergibt Leistungen zur Potenzialanalyse, datenbasierten Standortidentifikation und verkehrstechnischen Vorplanung (in Anlehnung an Elemente der HOAI Lph. 2 Verkehrsanlagen) von Mobilstationen in Baden-Württemberg. Ziel ist die Unterstützung von Kreisen, Kommunen und Verkehrsverbünden beim systematischen Aufbau lokaler Mobilstationsnetze und der Vorbereitung konkreter Umsetzungsmaßnahmen einschließlich LGVFG-Programmanmeldung. Gegenstand des Auftrags ist ein landesweites Pilotprojekt. Für teilnehmende Kreise bzw. kommunale Zusammenschlüsse sind geeignete Standorte für Mobilstationen zu identifizieren, zu bewerten, zu priorisieren und planerisch so weit auszuarbeiten, dass eine belastbare Entscheidungsgrundlage sowie förderfähige Anmeldeunterlagen vorliegen. Die Leistungen umfassen insbesondere: Sichtung und Auswertung vorhandener Konzepte (z. B. Nahverkehrspläne, Klimamobilitätspläne, Konzepte für multimodale Knoten), GIS-gestützte Analyse potenzieller Standorte auf Basis verfügbarer Daten (u. a. ÖPNV-Haltepunkte, Bevölkerungs- und Nachfragepotenziale, relevante POIs), Entwicklung und Anwendung eines nachvollziehbaren Kriterien- und Scoring-Modells zur Bewertung und Priorisierung von Standorten (objektive und subjektive Faktoren), Erstellung von Standortsteckbriefen und Aufbau einer digitalen Standortkarte, Durchführung von Vor-Ort-Begehungen zur Bestandsaufnahme der priorisierten Standorte, Verkehrstechnische Vorplanung ausgewählter Vorzugstandorte in Anlehnung an HOAI Lph. 2 Verkehrsanlagen einschließlich überschlägiger Bemessung, Lageplänen, Modulverortung und Kostenschätzung, Entwicklung eines Modells zur standortbezogenen Wirkungsanalyse (u. a. verkehrliche Wirkung, Klimawirkung, sozioökonomische Effekte) sowie Durchführung der Analysen, Erstellung der für eine Programmanmeldung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) erforderlichen Unterlagen (u. a. Erläuterungsbericht, Übersichtspläne, Kostenschätzung, Finanzierungsplan), Entwicklung standortbezogener Roadmaps zur weiteren Umsetzung. Die Planung hat grundsätzlich unter Berücksichtigung landesseitiger Gestaltungsvorgaben für Mobilstationsmodule sowie der förderrechtlichen Anforderungen der zuständigen Regierungspräsidien des Landes Baden-Württemberg zu erfolgen. Die Leistungen sind interdisziplinär anzulegen und erfordern Kompetenzen in Verkehrsplanung, GIS-gestützter Analyse, konzeptioneller Standortbewertung sowie Förder- und Projektlogik. Die Zusammenarbeit erfolgt in enger Abstimmung mit der KEA-BW sowie den beteiligten Kreisen, Kommunen und Verkehrsverbünden. Neben regelmäßigen Abstimmungen sind Workshops und Präsentationen durchzuführen. Ziel ist es, belastbare, umsetzungsorientierte Ergebnisse zu erarbeiten, die eine schnelle Realisierung priorisierter Mobilstationen ermöglichen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality40%
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Alle Zuschlagskriterien sind ausschließlich in der Datei "Verfahrensbrief" benannt.
- price60%
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Alle Zuschlagskriterien sind ausschließlich in der Datei "Verfahrensbrief" benannt.
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung