Planung und schlüsselfertiger Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Sagard
Was wird ausgeschrieben
Das Amt Nord-Rügen plant den schlüsselfertigen Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Sagard als Gesamtvergabe. Der Auftrag umfasst sowohl die Planung als auch die bauliche Umsetzung inklusive Außenanlagen sowie anschließende Wartungsleistungen. Die Vergabe erfolgt als Totalunternehmerleistung im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Amt Nord-Rügen beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes für die Amtsverwaltung in Sagard im Rahmen einer Gesamtvergabe von Planungs- und Bauleistungen durch einen privaten Partner schlüsselfertig errichten zu lassen. Zum Leistungsumfang gehören Planung und Bau des Neubaus einschließlich des Herrichtens der Außenanlagen sowie die Erbringung der Wartungsleistungen innerhalb der verlängerten Gewährleistungsfristen. Die Leistungen werden als Gesamtvergabe an einen Totalunternehmer-/-übernehmer (in Anlehnung an ein ÖPP-Inhabermodell ohne Endfinanzierung) im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben. Die Vergütung der Planungs- und Bauleistungen erfolgt abweichend von der VOB/B während der Bauzeit über Abschlagszahlungen zu festgelegten Meilensteinen. Die Vergütung der Einregelungs- und Wartungsleistungen erfolgt ab Abnahme quartalsweise nach Leistungserbringung.
Das Amt Nord-Rügen schreibt den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes in Sagard aus. Dabei wird ein Partner gesucht, der das Projekt von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe komplett übernimmt, inklusive der Gestaltung der Außenanlagen und der späteren Wartung. Das Verfahren ist als sogenannte Gesamtvergabe organisiert, bei der ein Unternehmen oder Konsortium die gesamte Verantwortung trägt. Die Bezahlung erfolgt in festgelegten Abschnitten während der Bauzeit. Interessierte Unternehmen müssen sich zunächst in einem Teilnahmewettbewerb für die zweite Phase qualifizieren, in der dann konkrete Angebote verhandelt werden.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Nachweis der Eignung, Fachkunde und Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs
- Fristgerechte Einreichung von Nachweisen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Fehlen in einer Bewerbung Erklärungen oder Nachweise, werden fehlende Erklärungen oder Nachweise gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert. Diese sind spätestens innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung durch den Bewerber über die e-Vergabeplattform nachzureichen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung. Werden geforderte/nachgeforderte Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Teilnahme- bzw. Nachforderungsfrist eingereicht, wird die Bewerbung ausgeschlossen. Sollten weniger als 3 geeignete Bewerbungen vorliegen, so wird der Auftraggeber das Verfahren dennoch fortsetzen und nicht allein aus diesem Grund aufheben.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Verfahren wird zweistufig in der Form eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach § 3b EU Abs. 3 VOB/A durchgeführt. Dieses besteht in der ersten Stufe aus einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb mit der Feststellung der Bewerber auf Eignung und Auswahl geeigneter, fachkundiger und leistungsfähiger Unternehmen für die sich als zweite Stufe anschließende Angebotserarbeitungs- und Verhandlungsphase. Die Angebotserarbeitungsphase beginnt mit der Aufforderung der ausgewählten Teilnehmer und der Bereitstellung der vollständigen Vergabeunterlagen. Auf dieser Grundlage erstellen die Teilnehmer in Phase 1 ein Erstangebot. Die Angebote bestehen aus einer Entwurfsplanung für die Realisierung der funktional beschriebenen Leistungen sowie Pauschalfestpreisen für die Planungs-, Bau- und Wartungsleistungen. Die eingereichten Entwürfe werden auf Basis der Zuschlagskriterien durch eine Projektgruppe bewertet. Darauf folgt als Phase 2 die Verhandlungsphase, in der die vorgelegten Angebote optimiert und verhandelt werden können. Die Anzahl der in Phase 2 verbleibenden Bieter sowie Dauer und Intensität der Verhandlungen werden im Wesentlichen von der Qualität der Angebote und der sich daraus ergebenden Wettbewerbssituation bestimmt. Die Reduzierung des Bieterkreises erfolgt anhand der Zuschlagskriterien. Der Auftraggeber behält sich vor, in dieser 2. Phase - falls zur Einengung des Bieterkreises erforderlich - mehrere Bieterrunden durchzuführen. Nach Abschluss der Verhandlungsphase werden die verbliebenen Bieter zur Abgabe endgültiger Angebote aufgefordert.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- cost50%
Details siehe Bewerberinformation
- quality50%
Details, Haupt- und Unterkriterien siehe Bewerberinformation.
Zeitplan
- 22. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung