Planung und Entwicklung der baufertigen Detailkonstruktion eines Methanol-elektrischen Küstenfischereifahrzeugs
Hochschule Emden/Leer
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 20.10.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Auftragswert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Hochschule Emden/Leer
- Erfüllungsregion
- Niedersachsen, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 22.09.2026
- Originalbekanntmachung
- s2.dtvp.de ↗
- Bekanntmachungsnummer
- 652454-2026
- Verfahrensnummer
- 111996a9-b8b2-4231-ad36-0c78425fa073
- CPV-Codes
Technische Beratung und Konstruktionsberatung (71310000); Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen im Ingenieurwesen (71350000); Technische Planungsleistungen (71356400); Kontrolle der Schiffssicherheit (71631420); Experimentelle Entwicklung (73120000); Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung (73300000)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Kurzbeschreibung
Die Hochschule Emden/Leer beschafft europaweit sämtliche Planungs- und Entwicklungsleistungen für die baufertige Detailkonstruktion eines klimaneutralen und multifunktionalen Küstenfischereifahrzeugs mit Methanol-elektrischem Antrieb. Das Fahrzeug soll im Verbundprojekt „Zukunftskutter Nordsee“ als Demonstrator für den Einsatz auf der Nordsee entwickelt, gebaut und getestet werden. Die Vertragslaufzeit beträgt 730 Tage; Angebote müssen bis zum 20. Oktober 2026 um 10:00 Uhr eingereicht werden.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Leistungsbeschreibung
Mit diesem Vergabeverfahren schreibt die Hochschule Emden/Leer europaweit sämtliche Planungs- und Entwicklungsleistungen für die Erstellung einer baufertigen Detailkonstruktion (Detailed Design) für ein klimaneutrales und multifunktionales Küstenfischereifahrzeug mit Methanol-elektrischem Antrieb für das Verbundprojekt "Zukunftskutter Nordsee: Bau eines Demonstrators für ein zukunftsweisendes Küstenfischerei-Fahrzeug zum Einsatz auf der Nordsee (KUNO)" aus.
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Vergabe von Leistungen zur vollständigen Planung und Entwicklung des "Detailed Design des Zukunftskutters Nordsee mit Methanol-elektrischem Antrieb" für das Projekt: ZukunftsKUtter Nordsee
Dieses Vergabeverfahren betrifft die Vergabe von Leistungen zur vollständigen Planung und Entwicklung des "Detailed Design des Zukunftskutters Nordsee mit Methanol-elektrischem Antrieb" für das Projekt: ZukunftsKUtter Nordsee (KUNO) der Hochschule Emden/Leer. Ziel des Gesamtprojekts ist die Entwicklung, der Bau und der Testbetrieb eines innovativen, klimaneutralen Fischereifahrzeuges unter Nutzung eines Methanol-elektrischen Antriebs. Der entstehende Demonstrator soll als positive Blaupause für eine zukunftsweisende, ökologische und wirtschaftlich nachhaltige Küstenfischerei in der deutschen Bucht dienen und diese über das Jahr 2040 hinaus ermöglichen. Neben der klimaneutralen Antriebstechnik mit grünem Methanol liegt ein besonderes Augenmerk auf der Multifunktionalität und Modularität des Fischereifahrzeuges, um den Bedarfen von unterschiedlichen Fangmethoden und Nutzungen gerecht zu werden. Dies ermöglicht sowohl eine flexible Nutzungsänderung eines bereits gebauten Fischereifahrzeugs durch den jeweiligen Eigner, als auch den Bau von Kleinserien desselben Entwurfs für unterschiedliche Eigner. Darüber hinaus stehen im genannten Forschungsprojekt ausführliche Stabilitätsbetrachtungen (Berechnungen, Simulationen und Versuche) von kritischen Fahrtzuständen in diversen Betriebsmodi im Fokus, um die Sicherheit des Fahrzeugs über eine lange Nutzungsdauer und damit einhergehenden Nutzungsänderungen und nötigen Umbauten zu gewährleisten und den potentiellen zukünftigen Eignern Sicherheitsrisiken aufzuzeigen.
Anforderungen an deinen Betrieb
Im Übrigen wird auf § 56 VgV verwiesen. § 56 Prüfung der Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote; Nachforderung von Unterlagen (1) Die Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote sind auf Vollständigkeit und fachliche Richtigkeit, Angebote zudem auf rechnerische Richtigkeit zu prüfen. (2) Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Der öffentliche Auftraggeber ist berechtigt, in der Auftragsbekanntmachung oder den Vergabeunterlagen festzulegen, dass er keine Unterlagen nachfordern wird. (3) Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. (4) Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Vergabe von Leistungen zur vollständigen Planung und Entwicklung des "Detailed Design des Zukunftskutters Nordsee mit Methanol-elektrischem Antrieb" für das Projekt: ZukunftsKUtter Nordsee
- Preis (Gewichtung: 30 %): Für die Erbringung der gesamten ausgeschriebenen Leistungen haben die Bieter einen Pauschalpreis anzubieten. Bei der Wertung wird auf den angebotenen Pauschalpreis für die gesamten Leistungen der abgestellt. Für die Angebotswertung wird hinsichtlich des Preises eine Punkteskala von 0 - 10 Punkten normiert: 10 Punkte erhält das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem Zweifachen des niedrigsten Angebotspreises. Die Punkteermittlung für dazwischenliegende Angebote erfolgt über lineare Interpolation. Der sich jeweils ergebende Punktewert wird mit dem Faktor 3 multipliziert.
- 30 %
- Neben dem Preis berücksichtigt der Auftraggeber bei der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots eine konzeptionelle Darstellung des Projektablaufs (sog. Projektkonzept), da die qualitative Leistungserbringung durch den Bieter für den Auftraggeber von hervorgehobener Bedeutung ist. In dem Konzept soll sich der Bieter mit den folgenden Fragen auseinandersetzen und diese dem Auftraggeber schlüssig und nachvollziehbar erläutern: - Wie ist die Projektorganisation seitens des Bieters in zeitlicher und personeller Hinsicht vorgesehen (z.B. durch Aufgabenverteilung, Vertretungsregelungen und Ressourcenplanungen)? Dabei sollen auch die fachlichen Qualifikationen und Spezialisierungen des vorgesehenen Projektteams dargestellt werden, ohne dass diese gesondert in die Wertung einfließen. - Welche besonderen Herausforderungen sieht der Bieter bei der Realisierung des Projekts? Mit welchen Methoden/Herangehensweisen werden diese angegangen und gemeistert? Wie soll die Multifunktionalität und Modularität des Fischereifahrzeuges sichergestellt werden? Wie wird das Thema des Methanol-elektischen Antriebs für diese Schiffsgröße bearbeitet und ein einsatztauglicher Entwurf garantiert? - Wie wird eine durchgängige Kommunikation und Abstimmung mit der Hochschule als Auftraggeberin und den weiteren Projektbeteiligten (Projektpartner im Konsortium, Fischern, Fischereiverbandsvertretern, Klassifikationsgesellschaft, BG Verkehr und Bauwerft) sichergestellt? - Welche Maßnahmen werden zur Sicherstellung der Einhaltung der vorgesehenen Termine mit entsprechendem Monitoring vorgenommen? Wie wird bei drohenden Terminabweichungen reagiert? Die konzeptionellen Darstellungen sollen nicht mehr als 10 DIN A4 Seiten in Schriftgröße 10 umfassen. Die Bewertung des Konzepts wird vom Auftraggeber insofern wie folgt vorgenommen: 10 Punkte: Der Bieter hat alle wesentlichen Aspekte der geplanten Projektabwicklung anhand der vorstehenden Fragestellungen sehr gut verständlich und schlüssig dargestellt und erläutert. Die konzeptionellen Darstellungen setzen sich sehr gut und substantiiert mit den konkreten Anforderungen des Projekts auseinander. Auf Risiken in der Projektabwicklung wurde sehr überzeugend eingegangen. Die Vorstellungen des Bieters zur Organisation der Aufgabe sind sehr gut und in hohem Maße schlüssig, detailliert und nachvollziehbar. Die konzeptionellen Ausführungen des Bieters lassen einen absolut reibungslosen Projektablauf erwarten. 7 Punkte: Der Bieter hat alle wesentlichen Aspekte der geplanten Projektabwicklung im Wesentlichen verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Die konzeptionellen Darstellungen setzen sich mit den konkreten Anforderungen des Projekts auseinander. Auf Risiken in der Projektabwicklung wurde im Wesentlichen überzeugend eingegangen. Die Vorstellungen des Bieters zur Organisation der Aufgabe sind im Wesentlichen schlüssig und nachvollziehbar. Die konzeptionellen Ausführungen des Bieters lassen im Wesentlichen einen reibungslosen Projektablauf erwarten. 3 Punkte: Der Bieter hat die wesentlichen Aspekte der geplanten Projektabwicklung nur eingeschränkt verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Die konzeptionellen Darstellungen setzen sich nur ansatzweise mit den konkreten Anforderungen des Projekts auseinander. Auf Risiken in der Projektabwicklung wurde kaum eingegangen. Die Vorstellungen des Bieters zur Organisation der Aufgabe sind teils nicht nachvollziehbar. Die konzeptionellen Ausführungen des Bieters lassen gewisse Unsicherheiten hinsichtlich des Projektablaufs erwarten. 0 Punkte: Die konzeptionellen Darstellungen des Bieters sind völlig unzureichend und setzen sich nicht mit den konkreten Anforderungen des Projekts auseinander. Die konzeptionellen Darstellungen des Bieters lassen erhebliche Schwierigkeiten hinsichtlich des Projektablaufs erwarten. Der sich jeweils ergebende Punktwert wird mit dem Faktor 7 multipliziert.
- 70 %
Vergabeunterlagen
4 Dateien laut Portal · Stand 22.09.2026| Sonstiges | 2 MB | |
| Formular | 81 KB | |
| Vertragsbedingungen | 132 KB | |
| Sonstiges | 466 KB |
Anforderungen
Im Übrigen wird auf § 56 VgV verwiesen. § 56 Prüfung der Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote; Nachforderung von Unterlagen (1) Die Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote sind auf Vollständigkeit und fachliche Richtigkeit, Angebote zudem auf rechnerische Richtigkeit zu prüfen. (2) Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Der öffentliche Auftraggeber ist berechtigt, in der Auftragsbekanntmachung oder den Vergabeunterlagen festzulegen, dass er keine Unterlagen nachfordern wird. (3) Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. (4) Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen.
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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