Planung und Bau einer Oberleitungsanlage für die 20er-Gruppe im Bahnhof Speckenbüttel

Was wird ausgeschrieben
Die bremenports GmbH & Co. KG schreibt die Planung und den Bau einer Oberleitungsanlage für eine neue Gleisgruppe im Bahnhof Speckenbüttel aus. Das Projekt umfasst die Elektrifizierung von sieben neuen Gleisen mit einer Nutzlänge von jeweils ca. 750 Metern sowie die notwendige infrastrukturelle Anbindung. Die Maßnahme dient der Kapazitätserweiterung der Bremischen Hafeneisenbahn aufgrund gestiegener Zugaufkommen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Züge auf der Bremischen Hafeneisenbahn angestiegen. Für die kommenden Jahre ist ein weiterer Zuwachs prognostiziert worden und somit ist der Bedarf an Vorstellgleisen vorhanden. Die Erweiterung der Kapazität im Bf Speckenbüttel wird dadurch erforderlich. Zusätzlich zu den vorhandenen Gruppen 30 und 40 mit jeweils acht Gleisen ist die neue 20er Gruppe mit sieben Gleisen (221 – 227) zu realisieren. Die Anbindung der 20er Gruppe an die vorhandenen Gleisanlagen soll auf der Ostseite über eine neue Weiche 40 im Gleis 116 und auf der Westseite über neue Weiche 109 in das Gleis 273 erfolgen. Alle neuen Gleise der 20er Gruppe werden eine Nutzlänge von ca. 750 m erhalten und auf ganzer Länge elektrifiziert.
Die bremenports GmbH & Co. KG plant den Ausbau der Bremischen Hafeneisenbahn im Bahnhof Speckenbüttel, um dem steigenden Güterverkehr gerecht zu werden. Konkret geht es um die Errichtung einer neuen Gleisgruppe, der sogenannten 20er-Gruppe, die aus sieben Gleisen mit einer Länge von jeweils 750 Metern besteht. Diese Gleise müssen vollständig mit einer Oberleitungsanlage ausgestattet und an das bestehende Schienennetz angebunden werden. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein zur Kapazitätserweiterung der Hafeninfrastruktur in Bremen.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
- Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
- Erklärung zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)
- Nachweis über das Nichtbestehen von Sanktionen gemäß EU-Verordnung 833/2014 (Russland-Bezug)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 123 GWB (zwingend) § 124 GWB (fakultativ) (a) Ausschlussgrund § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG (b) Der Bewerber gehört nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen entsprechend § 51 SektVO: Der Auftraggeber kann den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen.
Aufteilung in Lose
1 LotIn den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Züge auf der Bremischen Hafeneisenbahn angestiegen. Für die kommenden Jahre ist ein weiterer Zuwachs prognostiziert worden und somit ist der Bedarf an Vorstellgleisen vorhanden. Die Erweiterung der Kapazität im Bf Speckenbüttel wird dadurch erforderlich. Zusätzlich zu den vorhandenen Gruppen 30 und 40 mit jeweils acht Gleisen ist die neue 20er Gruppe mit sieben Gleisen (221 – 227) zu realisieren. Die Anbindung der 20er Gruppe an die vorhandenen Gleisanlagen soll auf der Ostseite über eine neue Weiche 40 im Gleis 116 und auf der Westseite über neue Weiche 109 in das Gleis 273 erfolgen. Alle neuen Gleise der 20er Gruppe werden eine Nutzlänge von ca. 750 m erhalten und auf ganzer Länge elektrifiziert. Zu liefern ist die Ausführungsplanung und die Bauleistung für eine neue Oberleitungsanlage (Gründungen, Maste, Kettenwerk, Isolatoren, Erdung, Kabelwege, Steuerung)
Zeitplan
- 6. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 31. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung