Planung Filterbrunnenlösung zum Schutz vor Eisenhydroxidschlamm am Partwitzer See
Was wird ausgeschrieben
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH vergibt ingenieurtechnische Planungs- und Gutachterleistungen zur Sicherung des Ostufers des Partwitzer Sees (Restloch Skado) gegen Eisenhydroxidschlamm-Ablagerungen. Gegenstand ist die technische Planung einer lokalen Filterbrunnenlösung, die das saure Grundwasser aus dem gewachsenen Pfeiler zwischen Blunoer Südsee/Sabrodter See und Partwitzer See ableiten soll. Die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI werden fest beauftragt, die Leistungsphasen 3 bis 9 sowie die örtliche Bauüberwachung sind optional.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Durch den weiteren Anstieg des Wasserstandes im Gewässerverbund des Blunoer Südsees/Sabrodter See bildet sich mittelfristig beim Grundwasserspiegel ein stärkerer Gradient über den gesamten Uferbereich des gewachsenen Pfeilers zwischen diesen beiden Seen und dem Partwitzer See (Restloch Skado) aus. Damit wird der Partwitzer See zukünftig auch kontinuierlich durch azidisches Grundwasser aus dem gewachsenen Pfeiler angeströmt. Es ist mit Eisenhydroxidablagerungen im Strandbereich insbesondere im Wasserwechselbereich sowie im Bereich des Wellenschlages zu rechnen. Entsprechend erfolgter Voruntersuchungen stellt eine lokale Filterbrunnenlösung die Vorzugslösung dar, um die Uferbereiche zuverlässig vor Eisenhydroxid- Verschmutzungen zu schützen. Die technische Planung einer Brunnenlösung ist Gegenstand der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen. Die Leistungsphase 1 und 2 der HOAI sowie einige in der Aufgabenstellung beschriebenen besonderen Leistungen werden fest beauftragt. Die Leistungsphase 3 bis 9 der HOAI sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung der Lph. 8 HOAI sind optional zur Beauftragung vorgesehen.
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) beauftragt die Planung einer Filterbrunnenlösung, um das Ostufer des Partwitzer Sees im Lausitzer Seenland vor Eisenhydroxidschlamm-Ablagerungen zu schützen. Der Partwitzer See ist ein ehemaliges Bergbaurestloch, das durch ansteigendes Grundwasser zunehmend mit azidischem Grundwasser aus einem natürlichen Geländepfeiler zwischen benachbarten Seen belastet wird. Die Filterbrunnen sollen diese Grundwassereinträge gezielt ableiten und so die Uferbereiche vor Eisenablagerungen im Wasserwechselbereich und bei Wellenschlag bewahren. Die HOAI-Leistungsphasen 1 und 2 sind fest vergeben, die weiteren Phasen bis 9 sowie die Bauüberwachung optional. Bewerber müssen die Eignungsvoraussetzungen nach VgV und den Ausschlussgründen des GWB entsprechen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eignung nach § 56 Abs. 2-4 VgV
- Keine Ausschlussgründe nach §§ 123-126 GWB
- Fachkunde für ingenieurtechnische Planungsleistungen
- Erfahrung mit Grundwasser- und Brunnenbau
- Kenntnisse der HOAI-Leistungsphasen 1-9
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Es gelten die Regelungen nach § 56 Abs. 2 bis 4 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotDurch den weiteren Anstieg des Wasserstandes im Gewässerverbund des Blunoer Südsees/Sabrodter See bildet sich mittelfristig beim Grundwasserspiegel ein stärkerer Gradient über den gesamten Uferbereich des gewachsenen Pfeilers zwischen diesen beiden Seen und dem Partwitzer See (Restloch Skado) aus. Damit wird der Partwitzer See zukünftig auch kontinuierlich durch azidisches Grundwasser aus dem gewachsenen Pfeiler angeströmt. Es ist mit Eisenhydroxidablagerungen im Strandbereich insbesondere im Wasserwechselbereich sowie im Bereich des Wellenschlages zu rechnen. Entsprechend erfolgter Voruntersuchungen stellt eine lokale Filterbrunnenlösung die Vorzugslösung dar, um die Uferbereiche zuverlässig vor Eisenhydroxid- Verschmutzungen zu schützen. Die technische Planung einer Brunnenlösung ist Gegenstand der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen. Die Leistungsphase 1 und 2 der HOAI sowie einige in der Aufgabenstellung beschriebenen besonderen Leistungen werden fest beauftragt. Die Leistungsphase 3 bis 9 der HOAI sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung der Lph. 8 HOAI werden optional beauftragt.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- price50%
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, alle Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt. In der Nutzwertanalyse/Zuschlagskriterien sind die Wertung und Wichtung detailliert dargestellt.
- quality25%
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, alle Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt. In der Nutzwertanalyse/Zuschlagskriterien sind die Wertung und Wichtung detailliert dargestellt.
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Zeitplan
- 27. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung