Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
€40M
Zuschlag am
21. Dez. 2021
Pflege und Weiterentwicklung der Agrardatenbank PAULA und Aufbau des Agrar-Master-Portals PORTIA

Was wird ausgeschrieben
Das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum schreibt die IT-Betreuung und Weiterentwicklung der Agrardatenbank PAULA sowie den Aufbau des Portals PORTIA aus. Ziel ist die technische Umsetzung von EU-Vorgaben zur Gemeinsamen Agrarpolitik sowie die Digitalisierung von Antragsverfahren. Der Auftrag umfasst den Zeitraum 2022 bis 2027.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Agrardatenbank basiert fachlich auf den Anforderungen der EU im Rahmen der Gemeinsamen Agrar- und Fischereipolitik (GAP) sowie des Rechnungsabschlussverfahrens. Darüber hinaus werden auch Maßnahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur - und Küstenschutz sowie Landesprogramme des Freistaates Thüringen bearbeitet. Insgesamt wird ein Mittelvolumen in Höhe von etwa 400 Mio. € jährlich verwaltet. PAULA ist als Vorsystem zum automatisierten Haushaltsmanagementsystems Hamasys im Freistaat Thüringen zugelassen. Grundlage der Umsetzung sind die rechtlichen Vorgaben auf EU-, Bundes- und Landesebene. Diese werden ergänzt durch Leitfäden, Arbeitsgruppenprotokolle etc. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zu Bearbeitungs- und Aufbewahrungsfristen ist eine konsistente Pflege des bestehenden Datenbanksystems auf Basis der derzeit eingesetzten Technologien zu gewährleisten. Neue Prozesse wie z.B. die Nutzung von webbasierten Diensten, des Flächenmonitorings als neuer Kontrollmethode oder der Einsatz von künstlicher Intelligenz sind konsistent in das System einzubinden. Die Verschiebung des Beginns der neuen Förderperiode der GAP auf den 01.01.2023 hat zur Folge, dass zusätzlich Übergangsmaßnahmen einzuarbeiten sind. Darüber hinaus müssen mit Beginn der neuen Förderperiode der GAP spätestens ab 2022 die IT-Systeme entsprechend den sich ändernden Vorgaben z.B. aus den Festlegungen im nationalen Strategieplan angepasst werden. Darüber hinaus sind Projekte zur Digitalisierung und Modernisierung des Agrarsektors umzusetzen. Mit dem Agrar-Master-Portal PORTIA wird im TLLLR ein modernes Fachinformationssystem aufgebaut, dass sowohl von Landwirten und interessierten Bürgern im ländlichen Raum wie auch von der Verwaltung genutzt wird. Über dieses Portal sollen ab 2022 Anträge online gestellt werden. Rechtliche Rahmenbedingungen aus dem OZG etc. sind für die technische Umsetzung der digitalen Verwaltungsverfahren zu berücksichtigen. Alle diese Faktoren führen zu maßgeblichen Änderungsanforderung an die Förderplattform, deren tatsächlicher Umfang aber noch nicht abschließend beschrieben werden kann.
Das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum sucht Unterstützung für seine IT-Systeme im Agrarbereich. Dabei geht es um die Pflege der Datenbank PAULA, die für die Verwaltung von Agrarfördermitteln genutzt wird, sowie um den Aufbau des neuen Portals PORTIA, über das Landwirte und Bürger künftig Anträge online stellen können. Das Projekt ist Teil der Digitalisierung der Verwaltung und muss rechtliche Vorgaben auf EU- und Bundesebene erfüllen, etwa das Onlinezugangsgesetz (OZG). Da das System jährlich Fördermittel in Millionenhöhe verwaltet, ist eine hohe technische Zuverlässigkeit und die Integration moderner Technologien wie künstlicher Intelligenz erforderlich.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Agrardatenbank basiert fachlich auf den Anforderungen der EU im Rahmen der Gemeinsamen Agrar- und Fischereipolitik (GAP) sowie des Rechnungsabschlussverfahrens. Darüber hinaus werden auch Maßnahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur - und Küstenschutz sowie Landesprogramme des Freistaates Thüringen bearbeitet. Insgesamt wird ein Mittelvolumen in Höhe von etwa 400 Mio. € jährlich verwaltet. PAULA ist als Vorsystem zum automatisierten Haushaltsmanagementsystems Hamasys im Freistaat Thüringen zugelassen. Grundlage der Umsetzung sind die rechtlichen Vorgaben auf EU-, Bundes- und Landesebene. Diese werden ergänzt durch Leitfäden, Arbeitsgruppenprotokolle etc. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zu Bearbeitungs- und Aufbewahrungsfristen ist eine konsistente Pflege des bestehenden Datenbanksystems auf Basis der derzeit eingesetzten Technologien zu gewährleisten. Neue Prozesse wie z.B. die Nutzung von webbasierten Diensten, des Flächenmonitorings als neuer Kontrollmethode oder der Einsatz von künstlicher Intelligenz sind konsistent in das System einzubinden. Die Verschiebung des Beginns der neuen Förderperiode der GAP auf den 01.01.2023 hat zur Folge, dass zusätzlich Übergangsmaßnahmen einzuarbeiten sind. Darüber hinaus müssen mit Beginn der neuen Förderperiode der GAP spätestens ab 2022 die IT-Systeme entsprechend den sich ändernden Vorgaben z.B. aus den Festlegungen im nationalen Strategieplan angepasst werden. Darüber hinaus sind Projekte zur Digitalisierung und Modernisierung des Agrarsektors umzusetzen. Mit dem Agrar-Master-Portal PORTIA wird im TLLLR ein modernes Fachinformationssystem aufgebaut, dass sowohl von Landwirten und interessierten Bürgern im ländlichen Raum wie auch von der Verwaltung genutzt wird. Über dieses Portal sollen ab 2022 Anträge online gestellt werden. Rechtliche Rahmenbedingungen aus dem OZG etc. sind für die technische Umsetzung der digitalen Verwaltungsverfahren zu berücksichtigen. Alle diese Faktoren führen zu maßgeblichen Änderungsanforderung an die Förderplattform, deren tatsächlicher Umfang aber noch nicht abschließend beschrieben werden kann.
Zeitplan
- 23. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 21. Dez. 2021Zuschlag erteilt€40M