Bereitstellung einer Common Data Environment (CDE) SaaS-Lösung für Netzausbauprojekte
Was wird ausgeschrieben
Die LINK digital GmbH schreibt zwei Rahmenverträge für eine skalierbare Common Data Environment (CDE) Software-as-a-Service-Lösung aus. Ziel ist die Digitalisierung von Netzausbauprojekten durch Module für Dokumentenverwaltung, technische Kollaboration, Baumanagement und Asset-Verknüpfung. Das geschätzte Gesamtvolumen für Lizenzen und Change-Requests beläuft sich auf 85 Millionen Euro.
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Die LINK digital ist ein deutsches Unternehmen, das die Digitalisierung von Netzausbauprojekten für die Energiewende unterstützt. Sie ist eine gemeinsam gegründete Gesellschaft der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, LINK digital und TransnetBW und beschreibt sich selbst als „Digitalisierungspartner im Netzausbau“. Zielsetzung und Leistungsgegenstand Mit diesem Vergabeverfahren verfolgt LINK digital das Ziel, zwei leistungsfähige, sichere, skalierbare und kurzfristig einsetzbare Common Data Environment SaaS-Lösungen zu kontrahieren. Die auszuschreibenden Rahmenverträge sollen jeweils einen vergleichbaren Leistungsgegenstand abdecken und LINK digital sowie den Shareholdern ermöglichen, projektbezogene Bedarfe für CDE-Leistungen künftig flexibel, wettbewerblich und bedarfsgerecht über Mini-Competitions abzurufen. Im Mittelpunkt steht die Vergabe von zwei Rahmenverträgen an Anbieter, deren SaaS-Plattformen die geforderten Grundfunktionalitäten gemäß FB1 Core CDE (siehe Modulübersicht unten und weitere Spezifikationen innerhalb der Dokumente dieser Ausschreibung) innerhalb kürzester Zeit bereitstellen können. Beide Anbieter sollen nach Zuschlag in der Lage sein, ihre Plattformen so vorzubereiten, dass sie für spätere Abrufe im Rahmen von Mini-Competitions einsatz- und angebotsbereit sind. Die initiale Plattformbereitstellung dient damit insbesondere dazu, die grundsätzliche technische, funktionale, betriebliche und organisatorische Abrufbereitschaft der jeweiligen SaaS-Lösung herzustellen. PEACE gliedert sich logisch in mindestens vier Funktionsbereiche, die in Modulen zur Verfügung gestellt werden sollen: Core CDE (Dokumentenverwaltung) [FB1 als Bestandteil des Basispakets]: Dies ist der Kernbereich. Es gelten strengste Anforderungen an Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und formale Prüfprozesse, da die rechtliche Absicherung des Projekts gewährleistet werden muss. Gilt als „Single Source of Truth“ für alle lieferrelevanten und vertraglichen Dokumente. Dieser Bereich dient als revisionssicheres Archiv, steuert formale Prüfläufe und verwaltet den gesamten vertraglich relevanten Schriftverkehr (Claims / Correspondence) nachvollziehbar und manipulationssicher. Collaboration (Technische Zusammenarbeit & Koordination) [Modul – FB2]: Unterstützung der gemeinsamen Arbeit an Entwürfen („Work in Progress“). Ziel ist die direkte Integration von Office-Anwendungen, um die Bearbeitung im Browser zu ermöglichen und lokale Datenkopien (Schatten-IT) zu vermeiden. Dies bildet die interaktive Arbeitsumgebung für Planungsteams und Ingenieure. Hier findet die fachliche Abstimmung vor der formalen Freigabe statt. Dieser Bereich ersetzt unstrukturierte Ablagen (SharePoint/Fileserver) durch prozessgestützte Kollaboration an Plänen und Modellen. Site Management (Baumanagement & Feldprozesse) [Modul – FB3]: Dieser Bereich unterstützt die Bauüberwachung vor Ort. Es wird hier unterschieden zwischen operativen Aufgaben (Liste offener Punkte, Fotos), die schnell per App erfasst werden, und vertragsrechtlichen Vorgängen (Mangel nach VOB), die formal verwaltet werden müssen. Dieser Bereich liefert Werkzeuge zur Erfassung, Dokumentation und Steuerung des Baufortschritts und der Qualität. Der Fokus liegt auf einer hybriden Nutzung: Die schnelle Datenerfassung vor Ort (Mobil/Offline) und die detaillierte Nachbearbeitung und Berichterstellung im Baubüro (Desktop). Asset Information (Datenverknüpfung) [Modul – FB4]: PEACE muss in der Lage sein, Dokumente direkt mit den technischen Objekten (Assets) zu verknüpfen. Ziel ist es, nicht nur nach Dateinamen zu suchen, sondern vom Bauteil (z. B. Mast, Pumpe) direkt zu den zugehörigen Plänen und Handbüchern navigieren zu können. Dies bildet die Grundlage für das Betriebspersonal. Dieser Bereich unterstützt somit die Verwaltung der strukturgebenden Asset-Informationen. Hier wird definiert, was gebaut werden soll (Soll) und dokumentiert, was konkret verbaut wurde (Ist). Dieser Bereich sichert die Datenqualität für den späteren Betrieb, ohne die operative Betriebsführung abzubilden. Insgesamt liegt der Schwerpunkt in der Planungs- und Bauphase. Volumenschätzung Das ohne Abrufverpflichtung ausgeschriebene Schätzvolumen der beiden zu vergabenden Rahmenverträge liegt bei ca. 80. Mio. EUR Lizenz-Volumen und zusätzlich ca. 5. Mio EUR Change-Volumen.
Die LINK digital GmbH, ein Digitalisierungspartner für den Netzausbau, sucht zwei Anbieter für eine cloudbasierte Plattform zur Projektsteuerung. Diese sogenannte Common Data Environment (CDE) dient als zentrale digitale Arbeitsumgebung für komplexe Infrastrukturprojekte. Die Plattform soll vier Kernbereiche abdecken: die revisionssichere Dokumentenverwaltung, die technische Zusammenarbeit an Planungsunterlagen, die mobile Bauüberwachung vor Ort sowie die Verknüpfung von Dokumenten mit technischen Bauteilen. Die Rahmenverträge ermöglichen es dem Auftraggeber und seinen Gesellschaftern, bei Bedarf flexibel Leistungen abzurufen. Das geschätzte Auftragsvolumen für Lizenzen und Anpassungen liegt bei insgesamt 85 Millionen Euro.
Aufteilung in Lose
1 LotDie LINK digital ist ein deutsches Unternehmen, das die Digitalisierung von Netzausbauprojekten für die Energiewende unterstützt. Sie ist eine gemeinsam gegründete Gesellschaft der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, LINK digital und TransnetBW und beschreibt sich selbst als „Digitalisierungspartner im Netzausbau“. Zielsetzung und Leistungsgegenstand Mit diesem Vergabeverfahren verfolgt LINK digital das Ziel, zwei leistungsfähige, sichere, skalierbare und kurzfristig einsetzbare Common Data Environment SaaS-Lösungen zu kontrahieren. Die auszuschreibenden Rahmenverträge sollen jeweils einen vergleichbaren Leistungsgegenstand abdecken und LINK digital sowie den Shareholdern ermöglichen, projektbezogene Bedarfe für CDE-Leistungen künftig flexibel, wettbewerblich und bedarfsgerecht über Mini-Competitions abzurufen. Im Mittelpunkt steht die Vergabe von zwei Rahmenverträgen an Anbieter, deren SaaS-Plattformen die geforderten Grundfunktionalitäten gemäß FB1 Core CDE (siehe Modulübersicht unten und weitere Spezifikationen innerhalb der Dokumente dieser Ausschreibung) innerhalb kürzester Zeit bereitstellen können. Beide Anbieter sollen nach Zuschlag in der Lage sein, ihre Plattformen so vorzubereiten, dass sie für spätere Abrufe im Rahmen von Mini-Competitions einsatz- und angebotsbereit sind. Die initiale Plattformbereitstellung dient damit insbesondere dazu, die grundsätzliche technische, funktionale, betriebliche und organisatorische Abrufbereitschaft der jeweiligen SaaS-Lösung herzustellen. PEACE gliedert sich logisch in mindestens vier Funktionsbereiche, die in Modulen zur Verfügung gestellt werden sollen: Core CDE (Dokumentenverwaltung) [FB1 als Bestandteil des Basispakets]: Dies ist der Kernbereich. Es gelten strengste Anforderungen an Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und formale Prüfprozesse, da die rechtliche Absicherung des Projekts gewährleistet werden muss. Gilt als „Single Source of Truth“ für alle lieferrelevanten und vertraglichen Dokumente. Dieser Bereich dient als revisionssicheres Archiv, steuert formale Prüfläufe und verwaltet den gesamten vertraglich relevanten Schriftverkehr (Claims / Correspondence) nachvollziehbar und manipulationssicher. Collaboration (Technische Zusammenarbeit & Koordination) [Modul – FB2]: Unterstützung der gemeinsamen Arbeit an Entwürfen („Work in Progress“). Ziel ist die direkte Integration von Office-Anwendungen, um die Bearbeitung im Browser zu ermöglichen und lokale Datenkopien (Schatten-IT) zu vermeiden. Dies bildet die interaktive Arbeitsumgebung für Planungsteams und Ingenieure. Hier findet die fachliche Abstimmung vor der formalen Freigabe statt. Dieser Bereich ersetzt unstrukturierte Ablagen (SharePoint/Fileserver) durch prozessgestützte Kollaboration an Plänen und Modellen. Site Management (Baumanagement & Feldprozesse) [Modul – FB3]: Dieser Bereich unterstützt die Bauüberwachung vor Ort. Es wird hier unterschieden zwischen operativen Aufgaben (Liste offener Punkte, Fotos), die schnell per App erfasst werden, und vertragsrechtlichen Vorgängen (Mangel nach VOB), die formal verwaltet werden müssen. Dieser Bereich liefert Werkzeuge zur Erfassung, Dokumentation und Steuerung des Baufortschritts und der Qualität. Der Fokus liegt auf einer hybriden Nutzung: Die schnelle Datenerfassung vor Ort (Mobil/Offline) und die detaillierte Nachbearbeitung und Berichterstellung im Baubüro (Desktop). Asset Information (Datenverknüpfung) [Modul – FB4]: PEACE muss in der Lage sein, Dokumente direkt mit den technischen Objekten (Assets) zu verknüpfen. Ziel ist es, nicht nur nach Dateinamen zu suchen, sondern vom Bauteil (z. B. Mast, Pumpe) direkt zu den zugehörigen Plänen und Handbüchern navigieren zu können. Dies bildet die Grundlage für das Betriebspersonal. Dieser Bereich unterstützt somit die Verwaltung der strukturgebenden Asset-Informationen. Hier wird definiert, was gebaut werden soll (Soll) und dokumentiert, was konkret verbaut wurde (Ist). Dieser Bereich sichert die Datenqualität für den späteren Betrieb, ohne die operative Betriebsführung abzubilden. Insgesamt liegt der Schwerpunkt in der Planungs- und Bauphase. Volumenschätzung Das ohne Abrufverpflichtung ausgeschriebene Schätzvolumen der beiden zu vergabenden Rahmenverträge liegt bei ca. 80. Mio. EUR Lizenz-Volumen und zusätzlich ca. 5. Mio EUR Change-Volumen.
Zeitplan
- 14. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 10. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung