Generalplanerleistungen für die Sanierung von Schultoiletten an mehreren Standorten
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Esslingen am Neckar schreibt Generalplanerleistungen für die Sanierung von Toilettenanlagen in mehreren Schulgebäuden aus. Das Projekt ist in drei Lose unterteilt und umfasst die Planung bis zur Leistungsphase 3 sowie die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung für ein nachfolgendes Generalunternehmen. Die Leistungen beinhalten Gebäudeplanung, technische Anlagen, Tragwerksplanung und Bauphysik.
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Gegenstand des Verfahrens sind Generalplanerleistungen für die Sanierung von Toilettenanlagen in mehreren nicht denkmalgeschützten Schulgebäuden im Stadtgebiet Esslingen am Neckar. Das Gesamtprojekt P2 umfasst zusätzlich eine schadstofftechnische Sanierung und Rückbaumaßnahmen, die nicht Bestandteil des Leistungsumfangs der hier ausgeschriebenen Leistung des Generalplaners sind. Die Planung der Schadstoffsanierung (durch den Fachplaner für Schadstoffsanierung) und die Generalplanerleistungen erfolgen parallel. Für die Sanierung – verstanden als Wiederaufbau der Toilettenanlagen nach abgeschlossener Schadstoffsanierung und nach Rückbau – wird das funktionale Vergabemodell „Generalplaner + Generalunternehmer“ (GP + GU) angewendet. Die Generalplanerleistungen umfassen die Leistungsbilder „Gebäude und Innenräume“ sowie „Technische Anlagen“ einschließlich der Tragwerksplanung und der Bauphysik. Sämtliche Leistungen sind integrativ zu erbringen und disziplinübergreifend zu koordinieren. Zum Leistungsumfang des Generalplaners gehören insbesondere die Planung der Sanierung der Schultoiletten sowie die Planung, Koordination und fachliche Vorbereitung der Baustelleneinrichtung und der Medienfreischaltung. Die Medienfreischaltung und die Baustelleneinrichtung sind nicht Bestandteil des Leistungssolls des Generalunternehmens (GU). Im Rahmen des GP+GU‑Modells übernimmt der Generalplaner grundsätzlich die vollständige Planung bis einschließlich Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung). Der erarbeitete Entwurf bildet die Grundlage für eine funktionale Leistungsbeschreibung (FLB), auf deren Basis anschließend ein Generalunternehmen (GU) beauftragt wird. Der Generalplaner erstellt die funktionale Leistungsbeschreibung, wirkt bei der Vergabe der GU‑Leistungen mit und übernimmt im Auftrag der Bauherrin die integrale, qualitätssichernde Überwachung der Bauausführung des GU. Im Zusammenhang mit der Medienfreischaltung und der Baustelleneinrichtung umfasst der Leistungsumfang des Generalplaners die Planung, Koordination sowie die fachliche Vorbereitung und Begleitung der entsprechenden Maßnahmen. Hierzu gehört ausdrücklich auch die Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe der hierfür erforderlichen Leistungen. Das Projekt ist in drei Lose (Los 1–3) aufgeteilt; eine losweise Vergabe ist vorgesehen.
Die Stadt Esslingen am Neckar sucht Generalplaner für die Sanierung von Toilettenanlagen an verschiedenen Schulstandorten. Das Projekt ist in drei Lose aufgeteilt, die jeweils mehrere Schulgebäude umfassen. Der beauftragte Generalplaner übernimmt die Planung bis zum Entwurf und erstellt die Unterlagen, mit denen anschließend ein Generalunternehmen für die eigentliche Bauausführung beauftragt wird. Zudem überwacht der Planer die Qualität während der Bauphase. Da es sich um ein funktionales Vergabemodell handelt, ist eine enge Abstimmung zwischen Planung und der späteren Bauausführung durch das Generalunternehmen entscheidend.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Mindestberufserfahrung von zwei Jahren für die Projektleitung
- Mindestberufserfahrung von zwei Jahren für die Stellvertretung
- Nachweis der Eignung des Projektteams
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Der öffentliche Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen, Erklärungen und Nachweise nach Maßgabe der vergaberechtlichen Bestimmungen nachzufordern.
Aufteilung in Lose
3 LoteDas Los 1 umfasst mehrere Toilettenanlagen in vier Gebäuden (Objekten) an drei Schulstandorten (Herderschule, Realschule Oberesslingen, Grundschule Schillerschule).
Das Los 2 umfasst mehrere Toilettenanlagen in drei Gebäuden (Objekten) an zwei Schulstandorten (Grundschule Mettingen, Georgii Gymnasium).
Das Los 2 umfasst mehrere Toilettenanlagen in vier Gebäuden (Objekten) an vier Schulstandorten (Silcherschule, Schelztorgymnasium, Seewiesenschule, Grundschule St. Bernhardt).
Zuschlagskriterien
9 Kriterien- price20%
Preis. Der Preis der angebotenen Leistungen wird anhand des von der Bieterin oder dem Bieter angebotenen relevanten Gesamtpreises (Gesamthonorar) bewertet. Maßgeblich ist der Gesamtpreis gemäß den Vorgaben der Vergabe- und Angebotsunterlagen. Die Preisbewertung erfolgt auf einer Punkteskala mit einer maximal erreichbaren Punktzahl von 20 Punkten. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
- quality40%
Berufserfahrung der Projektleitung und der Stellvertretung. Die Mindestberufserfahrung von zwei Jahren stellt ein reines Eignungskriterium dar und wird im Rahmen der Zuschlagswertung nicht bepunktet. Als qualitatives Zuschlagskriterium wird, die über die Mindestanforderung hinausgehende einschlägige Berufserfahrung der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung bewertet. Berücksichtigt werden insbesondere Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Leitung und Koordination von Bauprojekten sowie Erfahrungen aus vergleichbaren Referenzprojekten. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik sowie die Punktverteilung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der von der Bieterin oder dem Bieter gemäß den Vergabeunterlagen gemachten Angaben. Maximal können 40 Punkte erreicht werden.
- quality40%
Erfahrung des Projektteams. Die Mindestberufserfahrung von zwei Jahren stellt ein reines Eignungskriterium dar und wird im Rahmen der Zuschlagswertung nicht bepunktet. Als qualitatives Zuschlagskriterium wird die über die Mindestanforderungen hinausgehende einschlägige Berufserfahrung des für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen Personals bewertet. Berücksichtigt werden insbesondere die Erfahrungen der eingesetzten Fachpersonen in den relevanten Leistungsbildern, einschließlich der Planung und Umsetzung von Maßnahmen im Bestand, der Erstellung funktionaler Leistungsbeschreibungen sowie der Mitwirkung an der Objektüberwachung. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik sowie die Punktverteilung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Maximal können 40 Punkte erreicht werden.
- price20%
Preis. Der Preis der angebotenen Leistungen wird anhand des von der Bieterin oder dem Bieter angebotenen relevanten Gesamtpreises (Gesamthonorar) bewertet. Maßgeblich ist der Gesamtpreis gemäß den Vorgaben der Vergabe- und Angebotsunterlagen. Die Preisbewertung erfolgt auf einer Punkteskala mit einer maximal erreichbaren Punktzahl von 20 Punkten. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
- quality40%
Berufserfahrung der Projektleitung und der Stellvertretung. Die Mindestberufserfahrung von zwei Jahren stellt ein reines Eignungskriterium dar und wird im Rahmen der Zuschlagswertung nicht bepunktet. Als qualitatives Zuschlagskriterium wird, die über die Mindestanforderung hinausgehende einschlägige Berufserfahrung der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung bewertet. Berücksichtigt werden insbesondere Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Leitung und Koordination von Bauprojekten sowie Erfahrungen aus vergleichbaren Referenzprojekten. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik sowie die Punktverteilung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der von der Bieterin oder dem Bieter gemäß den Vergabeunterlagen gemachten Angaben. Maximal können 40 Punkte erreicht werden.
- quality40%
Erfahrung des Projektteams. Die Mindestberufserfahrung von zwei Jahren stellt ein reines Eignungskriterium dar und wird im Rahmen der Zuschlagswertung nicht bepunktet. Als qualitatives Zuschlagskriterium wird die über die Mindestanforderungen hinausgehende einschlägige Berufserfahrung des für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen Personals bewertet. Berücksichtigt werden insbesondere die Erfahrungen der eingesetzten Fachpersonen in den relevanten Leistungsbildern, einschließlich der Planung und Umsetzung von Maßnahmen im Bestand, der Erstellung funktionaler Leistungsbeschreibungen sowie der Mitwirkung an der Objektüberwachung. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik sowie die Punktverteilung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Maximal können 40 Punkte erreicht werden.
- price20%
Preis. Der Preis der angebotenen Leistungen wird anhand des von der Bieterin oder dem Bieter angebotenen relevanten Gesamtpreises (Gesamthonorar) bewertet. Maßgeblich ist der Gesamtpreis gemäß den Vorgaben der Vergabe- und Angebotsunterlagen. Die Preisbewertung erfolgt auf einer Punkteskala mit einer maximal erreichbaren Punktzahl von 20 Punkten. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
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Berufserfahrung der Projektleitung und der Stellvertretung. Die Mindestberufserfahrung von zwei Jahren stellt ein reines Eignungskriterium dar und wird im Rahmen der Zuschlagswertung nicht bepunktet. Als qualitatives Zuschlagskriterium wird, die über die Mindestanforderung hinausgehende einschlägige Berufserfahrung der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung bewertet. Berücksichtigt werden insbesondere Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Leitung und Koordination von Bauprojekten sowie Erfahrungen aus vergleichbaren Referenzprojekten. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik sowie die Punktverteilung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der von der Bieterin oder dem Bieter gemäß den Vergabeunterlagen gemachten Angaben. Maximal können 40 Punkte erreicht werden.
- quality
Erfahrung des Projektteams. Die Mindestberufserfahrung von zwei Jahren stellt ein reines Eignungskriterium dar und wird im Rahmen der Zuschlagswertung nicht bepunktet. Als qualitatives Zuschlagskriterium wird die über die Mindestanforderungen hinausgehende einschlägige Berufserfahrung des für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen Personals bewertet. Berücksichtigt werden insbesondere die Erfahrungen der eingesetzten Fachpersonen in den relevanten Leistungsbildern, einschließlich der Planung und Umsetzung von Maßnahmen im Bestand, der Erstellung funktionaler Leistungsbeschreibungen sowie der Mitwirkung an der Objektüberwachung. Die Einzelheiten der Bewertungsmethodik sowie die Punktverteilung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Maximal können 40 Punkte erreicht werden.
Zeitplan
- 18. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 7. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung