Forschungsprojekt zu KI-Methoden in der Seitenkanalanalyse kryptographischer Implementierungen

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schreibt ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur KI-gestützten Seitenkanalanalyse aus. Ziel ist die Untersuchung von Post-Quanten-Kryptoverfahren und symmetrischen Verfahren auf Mikrocontroller- und FPGA-Plattformen. Der Auftrag umfasst eine Laufzeit von 720 Tagen und beinhaltet die Erstellung von Software-Toolboxen, Datensätzen und wissenschaftlichen Berichten.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand der Vergabe ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Untersuchung und Weiterentwicklung KI-gestützter Methoden für die Seitenkanalanalyse kryptographischer Implementierungen. Im Fokus stehen insbesondere Post-Quanten-Kryptoverfahren sowie als Referenz symmetrische Verfahren (z. B. AES) auf Mikrocontroller- und FPGA-Plattformen. Der Auftragnehmer richtet eine Mess-/Testumgebung ein, wählt bzw. erzeugt Datensätze (Strom/EM, ggf. multimodal) und untersucht robuste Modellarchitekturen, Trace-Kompression, Test-Time-Tuning sowie geeignete Auswertungsmetriken und Workflows für reproduzierbare Evaluierungen. Optional werden Ansätze zur Autoformalisierung ausgewählter Sicherheitsnachweise exemplarisch betrachtet. Liefergegenstände sind Berichte und Präsentationen, Executive Summaries, ein praxisorientierter Leitfaden, Datensätze, Quellcode sowie eine erweiterte Software-Toolbox inkl. Installationsanleitung, Benutzerhandbuch und kurzem Quick-Start-Tutorial.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sucht einen Partner für ein zweijähriges Forschungsprojekt. Dabei geht es darum, künstliche Intelligenz zu nutzen, um die Sicherheit von Verschlüsselungsverfahren zu prüfen, insbesondere bei modernen Post-Quanten-Verfahren. Der Auftragnehmer soll Testumgebungen aufbauen, Daten analysieren und eine Software-Toolbox entwickeln, die hilft, Sicherheitslücken in Mikrochips (Mikrocontroller und FPGA) aufzuspüren. Das Projekt ist auf eine Dauer von 720 Tagen angelegt und richtet sich an spezialisierte IT-Forschungseinrichtungen oder Unternehmen mit Expertise in Kryptographie und KI.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Ausschlussgründe gem. § 123 GWB
- Ausschlussgründe gem. § 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschlussgründe gem. §§123 und 124 GWB Die Nachforderung von Unterlagen ist gem. $56 VgV zulässig.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Vergabe ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Untersuchung und Weiterentwicklung KI-gestützter Methoden für die Seitenkanalanalyse kryptographischer Implementierungen. Im Fokus stehen insbesondere Post-Quanten-Kryptoverfahren sowie als Referenz symmetrische Verfahren (z. B. AES) auf Mikrocontroller- und FPGA-Plattformen. Der Auftragnehmer richtet eine Mess-/Testumgebung ein, wählt bzw. erzeugt Datensätze (Strom/EM, ggf. multimodal) und untersucht robuste Modellarchitekturen, Trace-Kompression, Test-Time-Tuning sowie geeignete Auswertungsmetriken und Workflows für reproduzierbare Evaluierungen. Optional werden Ansätze zur Autoformalisierung ausgewählter Sicherheitsnachweise exemplarisch betrachtet. Liefergegenstände sind Berichte und Präsentationen, Executive Summaries, ein praxisorientierter Leitfaden, Datensätze, Quellcode sowie eine erweiterte Software-Toolbox inkl. Installationsanleitung, Benutzerhandbuch und kurzem Quick-Start-Tutorial.
Zeitplan
- 31. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 14. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung