Objektplanung für Gebäude und Innenräume zur Integration des Landessozialgerichts in Schleswig
Was wird ausgeschrieben
Das Land Schleswig-Holstein schreibt die Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI Leistungsphasen 1 bis 9 aus. Ziel ist die bauliche Integration des Landessozialgerichts in den bestehenden Gerichtskomplex in Schleswig. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
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Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §34 HOAI Lph 1-9 Stufenbeauftragung
Das Gebäudemanagement Schleswig-Holstein sucht einen Planer für die bauliche Erweiterung und Umgestaltung eines Gerichtskomplexes in Schleswig. Im Rahmen der Fachgerichtsstrukturreform soll das Landessozialgericht in das bestehende Gebäudeensemble integriert werden, in dem bereits mehrere andere Gerichte untergebracht sind. Die beauftragten Leistungen umfassen die gesamte Objektplanung für Gebäude und Innenräume, unterteilt in die Leistungsphasen 1 bis 9 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Die Beauftragung erfolgt stufenweise, was bedeutet, dass die Leistungen je nach Projektfortschritt abgerufen werden. Der geschätzte Auftragswert liegt bei 270.000 Euro.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Einhaltung der Fristen für Teilnahmeanträge
- Vollständigkeit der einzureichenden Unterlagen
- Ausschluss bei Täuschung oder unzulässiger Beeinflussung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahren Unvollständige Teilnahmeanträge und Angebote werden grundsätzlich vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bieter aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (Nachforderung). Auf eine derartige Nachforderung dürfen die Bieter nicht vertrauen.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Zuge der Fachgerichtsstrukturreform des Landes Schleswig-Holstein ist die Integration des Landessozialgerichts (LSG) in den Gebäudekomplex des Oberverwaltungsgerichts Schleswig am Standort Brockdorff-Rantzau-Straße 13, 24837 Schleswig, vorgesehen. Der Standort umfasst bereits mehrere Gerichtsbarkeiten (Oberverwaltungsgericht, Sozialgericht, Verwaltungsgericht sowie Landesverfassungsgericht) und soll im Bestand funktional ergänzt und weiterentwickelt werden. Die bauliche Umsetzung erfolgt unter Aufrechterhaltung des laufenden Gerichtsbetriebs. Den besonderen Anforderungen an einen störungsarmen Bauablauf ist hierbei Rechnung zu tragen. Die Bedarfsplanung wurde abgeschlossen. Im Ergebnis liegt eine abgestimmte Vorzugsvariante zur Integration des Landessozialgerichts vor. Auf dieser Grundlage sind die weiteren Planungsleistungen zur Konkretisierung und Umsetzung der Maßnahme zu erbringen. Gegenstand der weiteren Bearbeitung sind insbesondere: ● die vertiefende Planung und Ausarbeitung der Vorzugsvariante im Bestand, ● die funktionale und räumliche Integration des Landessozialgerichts in den Gebäudebestand, ● die Berücksichtigung der einschlägigen technischen Anforderungen (insbesondere Brandschutz, Bauphysik, energetische Standards), ● die Entwicklung von Maßnahmen zur Sicherstellung des laufenden Betriebs während der Bauausführung, ● die fortlaufende Konkretisierung von Kosten und Terminen, ● Umsetzung der Planung
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality80%
Die Qualitätskriterien sowie die Bewertungsmethodik werden im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben.
- price20%
Die Bewertungsmethodik wird im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben.
Zeitplan
- 21. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung