Objektplanungsleistungen für Umbau Haus 4 am Klinikum Lemgo
Was wird ausgeschrieben
Die Klinikum Lippe GmbH schreibt Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI für den Umbau von Haus 4 am Standort Lemgo aus. Das Projekt umfasst die bauliche und funktionale Weiterentwicklung, insbesondere den Umbau der Station 42. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Ausgeschrieben werden Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI für das Projekt "L022 - Umbau Haus 4" am Standort Klinikum Lemgo der Klinikum Lippe GmbH.
Das Klinikum Lippe sucht für seinen Standort in Lemgo ein Planungsbüro für den Umbau von Haus 4. Konkret geht es um die Objektplanung für Gebäude und Innenräume, um unter anderem die Station 42 im zweiten Obergeschoss modern umzugestalten. Da der Umbau in einem bestehenden Klinikgebäude stattfindet, ist die Berücksichtigung des laufenden Krankenhausbetriebs ein wesentlicher Bestandteil der Planungsaufgabe. Die Vergabe erfolgt nach einer Kombination aus Preis und qualitativen Kriterien wie Projektorganisation und Methodenkompetenz im Bestand.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
- Nachweis der Eignung gemäß VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Die Auftraggeberin behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht jedoch kein Rechtsanspruch.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Ausschreibung sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 zur HOAI für das Vorhaben "L022 - Umbau Haus 4" am Standort Klinikum Lemgo der Klinikum Lippe GmbH. Das Vorhaben betrifft die bauliche, funktionale und technische Weiterentwicklung vorhandener Gebäudestrukturen im Haus 4. Die Planungsleistungen beziehen sich insbesondere auf den vollständigen Umbau der vorhandenen Station 42 im 2. Obergeschoss zu einer hochwertigen Wahlleistungsstation auf Grundlage eines Vorentwurfsgrundrisses und eines vorgegebenen Corporate-Interior-(CI)-Konzepts, die Nutzungsänderung der vorhandenen Station 41 im 1. Obergeschoss zu Arzt- und Untersuchungsbereichen der Gefäßchirurgie und Neurologie einschließlich MS-Ambulanz und Parkinson-Tagesklinik, den Rückbau des bestehenden Modulbaus der Firma Caldolto, den Neubau eines notwendigen massiven Ersatztreppenhauses über alle Geschosse vom Sockelgeschoss bis zum 4. Obergeschoss sowie die Wiederherstellung der betroffenen Außenflächen. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Objektplanung Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 1 bis 9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen 4 bis 9 können durch die Auftraggeberin ganz oder teilweise gesondert abgerufen werden; ein Anspruch auf Abruf weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Zusätzlich zu den Grundleistungen sind besondere Leistungen zu erbringen, insbesondere die Übernahme vorhandener Zeichnungsdaten und Bestandsunterlagen, erforderliche örtliche Aufmaße, ein Barrierefreiheitskonzept, ein Schadstoffgutachten sowie ein Abriss- und Verwertungskonzept einschließlich Ausschreibung und Fachbauleitung zum Modulbau. Die Planung ist auf die Umsetzung im vorhandenen Klinikbestand und unter Berücksichtigung des laufenden Klinikbetriebs auszurichten. Dabei sind insbesondere Anforderungen an Hygiene, Barrierefreiheit, Brandschutz, technische Schnittstellen, Patientenkomfort, Betriebsabläufe sowie eine termin- und kostensichere Realisierung zu berücksichtigen.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- price50%
Gewertet wird das vom Bieter in der Anlage "Preisblatt Objektplanung" angebotene Gesamthonorar netto für die ausgeschriebenen Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, bestehend aus den Grundleistungen, den abgefragten besonderen Leistungen und den Nebenkosten. Das niedrigste wertbare Gesamthonorar erhält die volle Punktzahl. Die übrigen Angebote werden im Verhältnis zum niedrigsten wertbaren Gesamthonorar bewertet. Einzelheiten sind Ziffer 16 Abs. 3 des Verfahrensbriefs zu entnehmen.
- quality30%
Bewertet wird, ob die vorgesehene Projektorganisation eine strukturierte, verlässliche und termingerechte Bearbeitung der Planungsaufgabe erwarten lässt (30 %). Die Auftraggeberin legt besonderen Wert auf eine belastbare Projektorganisation, da die Wahlleistungsstation nach dem Rahmenterminplan fristgerecht in Betrieb genommen werden soll. Die nachvollziehbare Darstellung der Projektorganisation und der Verfügbarkeit des Projektteams stellt daher eine Mindestanforderung an das Angebot dar. Ein Angebot, das im Unterkriterium "Projektorganisation und Verfügbarkeit des Projektteams" mit 0 Punkten zu bewerten wäre, erfüllt diese Mindestanforderung nicht und wird ausgeschlossen. Einzelheiten sind Ziffer 16 Abs. 4 lit. a) des Verfahrensbriefs zu entnehmen.
- quality10%
Bewertet wird, ob der Bieter die besonderen Anforderungen der Planung im vorhandenen Gebäudebestand und unter Berücksichtigung des laufenden Klinikbetriebs erkennt und einen geeigneten methodischen Ansatz für deren Bearbeitung darstellt (10 %). Einzelheiten sind Ziffer 16 Abs. 4 lit. b) des Verfahrensbriefs zu entnehmen.
- quality10%
Bewertet wird, ob der Bieter geeignete Maßnahmen zur Einhaltung der Termin- und Kostenvorgaben sowie zur Koordination der fachlichen Schnittstellen darstellt (10 %). Einzelheiten sind Ziffer 16 Abs. 4 lit. c) des Verfahrensbriefs zu entnehmen.
Zeitplan
- 15. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 15. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung