Objektplanung Hallenbad Neubau Jülich (Leistungsphasen 3-9, HOAI §§ 34, 39)
Was wird ausgeschrieben
Die Stadtwerke Jülich GmbH vergibt die Objektplanung für den Neubau eines Hallenbades in Jülich. Der Auftrag umfasst das Leistungsbild Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen nach §§ 34, 39 HOAI in den Leistungsphasen 3-9 (Grundlagenermittlung bis Objektüberwachung). Das bestehende Hallenbad ist aufgrund baulicher und technischer Mängel geschlossen. Die Vertragslaufzeit beträgt 1095 Tage (3 Jahre).
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Stadtwerke Jülich GmbH plant den Neubau des Hallenbades in Jülich. Das alte Hallenbad ist aktuell aufgrund diverser baulicher und technischer Mängel geschlossen. Der Auftrag umfasst die Leistungen der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume sowie Leistungsbild Freianlagen) nach §§ 34, 39 HOAI in den Leistungsphasen 3-9.
Die Stadtwerke Jülich beauftragen die Objektplanung für den Neubau eines Hallenbades in Jülich. Das alte Hallenbad ist derzeit geschlossen und soll durch einen modernen Neubau ersetzt werden, der auch als infrastruktureller Anreiz für Familien zur Neuansiedlung am Wirtschafts- und Forschungsstandort Jülich dient. Der Auftrag umfasst die architektenrechtliche Objektplanung für Gebäude und Innenräume sowie für Freianlagen in den HOAI-Leistungsphasen 3 bis 9 — das heißt von der Vorplanung bis zur Bauüberwachung. Die Planungsleistungen werden nach dem Honorar für Architekten und Ingenieure (HOAI) vergütet, die Laufzeit beträgt drei Jahre. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Stadtwerke Jülich GmbH)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Architektenleistungen nach HOAI §§ 34, 39 (Gebäude und Freianlagen)
- Leistungsphasen 3-9 gemäß HOAI
- Referenzen im Hochbau, idealerweise öffentliche Bäder oder Freizeiteinrichtungen
- Eignung nach VOF/VgV (Verhandlungsverfahren)
- Qualifikation für barrierefreies Bauen (demographischer Wandel, Inklusion)
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Stadtwerke Jülich GmbH plant den Neubau des Hallenbades in Jülich, der das derzeit geschlossene alte Hallenbad ersetzen soll. Mit dem Bau eines neuen, modernen Hallenbades soll im Hinblick auf die Steigerung der Attraktivität des Wirtschafts- und Forschungsstandortes Jülich nicht nur ein infrastruktureller Anreiz für die Entscheidung zur Neuansiedlung von Familien gesetzt werden, sondern auch dem demographischen Wandel, der Integration, der Inklusion und der Geschlechtergerechtigkeit Rechnung getragen werden. Hierbei stehen insbesondere im Vordergrund die Schwimmfähigkeit über alle Alters- und Sozialgruppen hinweg zu steigern, Sport-, Lern-, oder Gesundheitsaspekte transparent und erlebbar zu machen und damit die Bildung eines generationsübergreifenden, barrierefreien, interkulturellen gesellschaftlichen Raumes zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu schaffen. Darüber hinaus wird mit dem Neubau auch dem Leitbild des Klimaschutzes, der Ressourcenschonung sowie der Nachhaltigkeit gefolgt werden. Der wesentliche Fokus bei dem Neubau liegt in dem Aspekt eines Schwimmangebotes für alle Gruppen. Die Rangfolge dabei bildet Fähigkeit schwimmen zu lernen. Dem Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Seit der Schließung des letzten Lehrbeckens in den Grundschulen sind die Nutzungsstunden der Bäder durch die Schulen stark angestiegen. Vor dem Hintergrund des absehbaren Einwohnerwachstums ist es erforderlich, entsprechende Kapazitäten vorzusehen. Folgendes Raum- und Funktionsprogramm soll mit dem Neubau realisiert werden: - 25m-Sportbecken - 6 Bahnen mit Randstreifen, mit Teilhubboden - 1m- Brett, 3m-Plattform - Kursbecken 12,5 x 8 m, Vollhubboden - Kleinkindbecken ca. 40 m², - Warmsitzbecken ca.20 m² - Kleinrutschen, Wasserspielgerät - Multifunktionsraum ca. 69 m² - 1 Lagerraum ca. 13 m² - 3 Geräteräume ca. 17, 19 und 20 m² - Entsprechende Duschräume - Entsprechende Garderobenschränke Für das Projekt sollen Mittel aus der sogenannten "Flex-Reserve" als Fördermittel beantragt werden. Die bauliche Umsetzung des Projektes steht unter dem Vorbehalt, des Erhalts einer entsprechenden Fördermittelzusage durch die relevanten Stellen. Stadt Jülich und Stadtwerke Jülich GmbH arbeiten gemeinsam daran, die notwendige Fördermittelzusage zu erhalten. Diese Gesamtkosten umfassen die Kosten der Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276 und betragen derzeit ca. 30,545 Mio. EUR (netto). Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume sowie Leistungsbild Freianlagen) nach §§ 34, 39 HOAI (Grundleistungen der LPH 3-9 sowie bestimmte besondere Leistungen).
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price30%
Gewertet wird die Summe aus dem Honorar für die Grundleistungen, dem Honorar für die abgefragten besonderen Leistungen und den gesamten Nebenkosten.
- quality20%
Gewertet werden die folgenden Unterkriterien: - Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen, d. h. Projektleitung und stellvertretende Projektleitung - Ressourcen- und Kapazitätsplanung
- quality50%
Gewertet werden die folgenden Unterkriterien: - Kosten-. Termin- und Qualitätsmanagement - Herangehensweise an die Aufgabenstellung / auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Planungs- und Baudurchführungsphase
Zeitplan
- 27. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert